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Bundes-Marine: Pannen, Kosten, Verzögerungen - Problemfregatte F125 "Baden Württemberg" endlich übergeben

Als Superfregatte wurde die F125 angekündigt, dann wurde sie wegen beispielloser Mängel an die Hersteller zurückgegeben. Nun hat die Marine das übergewichtige Schiff doch noch abgenommen.

Fregatte Baden-Württemberg: Das ist die neue Wunderwaffe der Marine

Die gute Nachricht: Die Fregatte "Baden Württemberg" wurde an die Marine übergeben und geht in den Dienst. Bisher ist die F125 allerdings nur in den Bereichen "Pleiten und Pannen" aufgefallen. Nicht nur, dass die Fregatte mit vier Jahren Verspätung geliefert wird, eine echte Einsatzbereitschaft wird das Schiff erst nach 2020 erreichen.

Als die "Baden Württemberg" – das erste von vier Schiffen dieser Klasse – im Jahr 2017 getestet wurde, zeigten sich so viele Mängel, dass die Fregatte an die Hersteller zurückgegeben wurde.

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Gravierende Mängel

Neben kleineren Problemen, wie sie jedem Projekt dieser Größenordnung eigen sind, hat die F125 zwei gravierende Problemzonen. Das eine ist ihr Übergewicht, die Fregatte ist zu schwer geworden und das Gewicht war zudem ungleich verteilt. Das Schiff lag nicht sauber im Wasser. Übergewicht ist bei Schiffen eine Todsünde, denn es lässt sich kaum kurieren. Vor allem aber bedeutet es eins: Wenn die F125 schon bei Indienststellung über keine Gewichtsreserven besitzt, werden spätere Modernisierungen und Umbauten sehr viel aufwendiger, weil für jedes neu an Bord kommenden Teil bei bestehenden Systemen zunächst Gewicht eingespart werden muss. Das zweite Hauptproblem sind Mängel in der fortgeschrittenen Elektronik des Schiffes.

Ganz beseitigt wurden diese Mängel bislang nicht. Sie werden weiter abgearbeitet.

Schiff für eine Aufgabe aus der Vergangenheit

Doch neben den technischen Mängeln gibt es ein weiteres Problem: Die Welt ist an der F125 vorbeigezogen. Mun wo sie mit deutlicher Verspätung fertig wird, ist das Schiff seltsam aus der Zeit gefallen. Die "Baden Württemberg" wurde für einen speziellen Zweck hin konstruiert: Sie soll fern des Heimathafens sehr lange Patrouilleneinsätze absolvieren. Das Schiff kann zwei Jahre ohne Werftaufenthalt im Einsatz bleiben. Gedacht wurde dabei an Einsätze wie die gegen Piraten am Horn von Afrika. Eine Fregatte soll daher zwei komplette Besatzungen erhalten. Die Mannschaft kann so während des Einsatzes rotieren. Technisch ist der Bau eines solchen Schiffes eine Meisterleistung. Allerdings muss sich erst zeigen, ob das Schiff die versprochenen Eigenschaften im Praxiseinsatz einlösen kann. Unklar ist auch, ob und wann die Marine über so viele Spezialisten verfügt, dass sie tatsächlich eine zweite Besatzung pro Schiff stellen kann.

Putin statt Piraten

Konzipiert als Super-Patrouillen-Boot wurde davon ausgegangen, dass mögliche Gegner nur leicht und altmodisch bewaffnet sind – so wie die somalischen Piraten. Doch während an der "Baden-Württemberg" gearbeitet wurde, hat sich die politische Lage verändert. Somalische Piraten tauchen schon seit Jahren nicht mehr in den Nachrichten auf. Heute wird die Sicherheitsdebatte von der Konfrontation zwischen Russland und den Nato-Staaten und dem schnellen Aufbau der chinesischen Marine bestimmt. Auf diese Herausforderungen haben die Fregatten der "Baden Württemberg"-Klasse keine Antwort. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Schiffe alsbald entsprechend umgerüstet werden müssen - soweit es die Gewichtsprobleme zulassen.

Bei der ersten Fahrt mit dem Schiff sagte der Marine-Typenbeauftragte Christoph Mecke dem Fach-Blog "Augen geradeaus" rundheraus, heute würde die Marine eine Fregatte in der Konzeption der F125 nicht mehr in Auftrag geben. In der NATO wünscht man sich kampfstarke Einheiten. Mecke damals: "Das nächste Schiff wird ein Warfighter."

Die "Baden Württemberg"-Klasse

Die Fregatten des Typs messen etwa 150 Meter Länge und 19 Meter Breite. An Bord befinden sich 120 Mann Besatzung. Generell gilt: je weniger Besatzung, umso moderner das Boot. Die Personalkosten sind ein großer Kostenblock, außerdem benötigen mehr Menschen auch mehr Raum an Bord - Raum, den sie dem wichtigen technischen Gerät wegnehmen. An Bord befinden sich vier Einsatzboote und zwei Hubschrauber vom Typ Sea Lynx. Die Bewaffnung besteht aus einem 127-Millimeter Marinegeschütz Oto Melara. Derzeit hat das 127-Millimeter-Geschütz eine Reichweite von 30 Kilometern. Es ist geplant, das Geschütz mit gelenkter Munition mit einer Reichweite von über 80 Kilometern auszustatten. Die USA scheiterten allerdings daran, diese Art von Munition zu bezahlbaren Preisen für die USS Zumvalt zu beschaffen

Dazu kommen zwei Maschinenkanonen vom Kaliber 27 Millimeter sowie Maschinengewehre. Noch eindrucksvoller sind die acht Anti-Schiff-Raketen vom Typ RGM-84 Harpoon. Gegen angreifende Raketen kann die Fregatte zwei Starterbatterien mit Abwehrraketen vom Typ RIM-116 Rolling Airframe Missile einsetzen. Die F125 verfügt allerdings über keine Luftabwehrsysteme mittlerer beziehungsweise großer Reichweite und auch nicht über Waffen, um U-Boote anzugreifen. Die Kosten der leichtbewaffneten Fregatte haben inzwischen fast das Preisschild des chinesischen Raketen-Zerstörers vom Typ 055 erreicht. Typ 055 verfügt über 112 Startzellen für weitreichende Marschflugkörper, Seezielflugkörper und Anti-U-Boot-Raketen, dazu kommt noch ein Starter für 24 Flugabwehrraketen. Ein echter "Warfighter".

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(