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Virtuelle Realität: Mit einem Helm in andere Welten

Besonders modisch sieht er zwar nicht aus, doch er entführt seinen Träger in virtuelle Welten: Toshibas neuer Cyber-Helm ist nicht mehr so klobig wie seine Vorgänger - aber auch kein Leichtgewicht.

Wer ihn aufsetzt, sieht ungefähr so aus, als würde er einen dicken Röhrenfernseher auf dem Kopf tragen. Aber bei dem jetzt von Toshiba vorgestellten Gerät handelt es sich nicht um einen modischen Kopfschmuck, sondern um einen Helm, der seinem Träger 360-Grad-Bilder vermitteln und ihn so in eine andere Umgebung versetzen soll, zum Beispiel eine Stadt oder in den Weltraum.

Schon deutlich kleiner als früher

Der rund drei Kilogramm schwere Helm ist noch in der Entwicklungsphase. Infrarotsensoren erfassen, in welche Richtung sich der Kopf des Nutzers wendet. Ein Projektor im hinteren Teil des Helms wirft dann die entsprechenden Bilder auf einen 40 Zentimeter großen Bildschirm direkt vor den Augen, so dass der Eindruck entsteht, dass man mitten in der Landschaft steht.

Der Helm wirkt zwar immer noch sehr klobig, ist aber schon deutlich kleiner als frühere Modelle, wie Toshiba-Sprecherin Kaori Hiraki erklärte. Pläne, daraus ein kommerzielles Produkt zu machen, gebe es noch nicht. Ein ähnlicher Helm könnte aber einmal für Computerspiele oder Filme entwickelt werden.

AP / AP
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