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Sprocket: Polaroid in besser: Darum ist ausgerechnet ein HP-Drucker der Star auf Partys

Drucker sind alles andere als sexy. Mit dem Sprocket will HP das ändern: Der kleine Sofortbild-Drucker gibt sich als Party-Accessoire. Aber macht er wirklich soviel Spaß wie früher Polaroid-Kameras? Wir haben es getestet.

HP Sprocket Drucker Printer Polaroid

Mit dem HP Sprocket lassen sich Smartphone-Fotos in wenigen Sekunden ausdrucken. 

stern.de

"Ooooh, was hast du denn da?" - mit dem HP Sprocket auf Partys die eben geknipsten Bilder auszudrucken, das bringt stets Aufmerksamkeit. Als wäre das Betrachten von Bildern gleich nach der Aufnahme noch etwas besonderes. Tatsächlich soll der kleine Lifestyle-Drucker das Polaroid-Gefühl zurückbringen. Ob das klappt, haben wir getestet.

Erst einmal wirkt die Idee aus der Zeit gefallen: Als man Fotos erst Wochen nach der Aufnahme entwickelt sehen konnte, machten Polaroid-Kameras mit Bildern Furore, die man sofort sehen konnte. Zu Zeiten des Smartphones sollte das eigentlich niemanden mehr umwerfen. Doch der Sprocket entwickelt tatsächlich seinen ganz eigenen Charme.

Polaroid-Charme vom Smartphone

Dabei ist der kleine Kasten zunächst unauffällig. Etwas größer als eine Zigarettenschachtel passt die kleine, graue Box in jede Hand- oder Jackentasche. Das passend an die 90er erinnernde Spritzermuster soll den Look wohl etwas weniger langweilig machen, zum Designerstück macht es den Kleinen aber nicht. Immerhin: Die Verarbeitung stimmt, mit dem Format und der angerauten Plastikoberfläche liegt er gut in der Hand.

Seine Magie entwickelt der Drucker mit dem merkwürdigen Namen aber erst, wenn man ihn mit einem Smartphone koppelt und die ersten Bilder ausdruckt. Tatsächlich ist man direkt in die Polaroid-Ära zurückgeworfen. Ob Kollegen oder Freunde: Alle freuten sich sofort über den nach wenigen Sekunden fertigen Ausdruck, wollten die Visitenkarten-großen Fotos in die Hand nehmen und begutachten. Dabei hatte man das Bild gerade noch auf dem Smartphone betrachtet. 

Der Reiz des Physischen

Das physische Anfassen hat dann aber doch seinen ganz eigenen Reiz. Auch wenn die Ausdrucke - objektiv betrachtet - doch recht schwach ausfallen. Das ging selbst in den 90ern schon besser. Farben verblassen oder werden gar komplette verfremdet, Umrisse verwaschen Aber einem schnellen Andenken kann man das verzeihen. Und: Anders als bei der klassischen Polaroid kann man sich das Ergebnis immerhin vorher auf dem Display anschauen und nur gelungene Bilder ausdrucken.

Auch beim Einsatz beim Kindergeburtstag ist der Sprocket ein voller Erfolg. Die Kids, die Bilder ja fast nur noch digital kennen, sind begeistert vom eben geschossenen gemeinsamen Foto im Goodie-Bag. Vor allem, weil sich die Abzüge bei genauerem Betrachten als Aufkleber entpuppen. Wer will, kann die wertig anfühlenden Fotos aber auch einfach aufheben. Die Folie ließ sich zwar leicht entfernen, aus Versehen löste sie sich im Testzeitraum aber nie.

HP Sprocket Drucker Printer Polaroid

Die Abzüge lassen sich auch als Aufkleber verwenden

stern.de

So einfach sollten alle Drucker sein

Die Einrichtung des Druckers klappte im Test so gut, dass man sich die Kombination aus App und Bluetooth sofort auch für den großen Drucker wünscht. Einziges Manko von Bluetooth: Der Drucker kann nur mit einem Smartphone gleichzeitig verbunden werden. Will jemand anders ausdrucken, muss man umkoppeln. Oder man schickt halt die Bilder hin und her. Dabei verschlechtert sich aber oft die Qualität.

Die App ist zweckmässig. Bilder werden einfach aus der Galerie importiert, wer möchte kann auch die Konten von Instagram, Facebook und Google Fotos einrichten und die Bilder direkt aus der Cloud ausdrucken. Eine witzige Idee ist das Augmented-Reality-Feature. Wird ein Bewegtbild wie Apples Livefotos ausgedruckt, kann man das mit der App scannen und bekommt dann auf dem Smartphone-Display das animierte Bild gezeigt.

Größter Dämpfer neben der Bildqualität ist der Preis der Bilder: Für zwanzig der kleinen Ausdrucke bezahlt man acht bis zehn Euro, ein Fünfzigerpack ist für 22 bis 25 Euro zu haben. Ein Ausdruck kostet also 20-40 Cent. Das ist deutlich mehr als ein klassischer Ausdruck, im Vergleich zu Polaroid ist es aber noch recht günstig. Beim Drucker liegen beim Kauf nur zehn Bilder bei. Bedenkt man den Preis ab 95 Euro, hätten es gerne mehr sein dürfen. Immerhin geht das Einlegen des neuen Papiers kinderleicht.

Fazit: Schöner Partyspaß mit Folgekosten

Wer wirklich nur auf Partys oder für die Kinder schnell und unterwegs Bilder ausdrucken will, wird mit dem Sprocket viel Freude haben. Der kleine Drucker bringt tatsächlich den Party-Charme der Polaroid-Kamera zurück - nur, dass man die Bilder vorher aussortieren kann. Bei der Bildqualität darf man allerdings nicht viel erwarten: Die Fotos sind ausgewaschen, haben teils stark veränderte Farben. Es geht klar um den Reiz des Moments. Den kann der Sprocket aber voll bedienen. Etwas ärgerlich sind die Folgekosten pro Bild und die geringe Anzahl beigelegter Druckerseiten.

Der HP Sprocket ist bereits im Handel und kostet ab 95 Euro. Dazu sollte man beim Kauf aber gleich einige Pakete Fotopapier einplanen.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(