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Billigflieger: Nur Radeln ist billiger

Mal eben für 19 Euro nach London fliegen? Mit Billigfliegern ist das heute kein Problem mehr. Kein Wunder, dass sich dadurch das Reiseverhalten der Deutschen verändert hat - und Billigflieger nicht mehr wegzudenken sind.

Wenn man als Reisender ein paar Regeln beachtet und frühzeitig reserviert, ist der Flug oft "billiger als das Taxi zum Flughafen", wie es in der Werbung eines Billiganbieters heißt. Kein Wunder also, dass sich die Low-Cost-Carrier seit ihrem Start vor rund frei Jahren steigender Beliebtheit erfreuen und vom Markt nicht mehr wegzudenken sind. Mit dem Start der Billigfluggesellschaften im Jahr 2002 hat sich auch das Reiseverhalten vieler Urlauber geändert: So nutzen viele eher Billigflieger als Pauschalreisen. Und das nicht ohne Grund: So konzentrieren sich viele Billigflieger mittlerweile aufs touristisch geprägte Streckennetz. Ziele wie Mallorca und Ibiza werden nun auch von den Preiswertfliegern angesteuert.  

Gute Noten fürs Preis-Leistungs-Verhältnis

Neben den Pauschalreise-Anbietern lernen die Billigflieger auch die etablierten Airlines das Fürchten. Nicht nur, dass sie mit Flugtickets zum Schnäppchenpreis den "Großen" jede Menge Fluggäste entzogen haben. Sie erhalten auch immer wieder gute Noten, wenn es um das Preis-Leistungs-Verhältnis, Service und Sicherheit geht. So ergab ein Airlines-Test der Stiftung Warentest: Billigflieger haben bei Preisen und Leistung die Nase im deutschen Luftverkehr vorn. Bei einem Vergleich von 15 Gesellschaften gingen die ersten fünf Plätze an Niedrigpreis-Anbieter.

Und während die großen Airlines über immer weniger Passagiere klagen, reiben sich die Chefs der Billigflieger die Hände. So will beispielsweise die im Oktober 2002 gestartete Billigairline Germanwings laut Vorstands-Chef Joachim Klein bis 2008 die Zahl der Fluggäste annähernd verdoppeln - auf dann rund zehn Millionen Passagiere. Für reichlich viele neue Passagiere dürfte da schon die Geburtstags-Aktion von Germanwings sorgen: Die Airline haut 333.333 Geburtstags-Tickets für nur drei Euro (zzgl. Steuern und Gebühren) raus. Gebucht werden können die Geburtstags-Tickets vom 27.10. ab 18 Uhr bis zum 30.10.05. um 24 Uhr.  

Viele Sonderangebote zum Jubiläum

Auch der Konkurrenz-Flieger HLX feiert seinen dritten Geburtstag und verschenkt sogar Tickets: Bis zum 30. Oktober um 24 Uhr sind insgesamt 300.000 Gratis-Tickets zu buchen. Gezahlt werden müssen lediglich Steuern und Gebühren. Reisende sollten da schnell zugreifen! Gültig sind die Geburtstags-Freiticktes im gesamten HLX-Streckennetz für den Reisezeitraum 1. Januar bis 15. März 2006.

Karin Spitra
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.