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Love from Hell: Macht endlich Schluss mit Angeber-Selfies auf Instagram: Frohes authentisches Neues!

Angeber-Selfies zu Silvester? Könnt ihr euch dieses Jahr schenken. Was die Social-Media-Welt und wir alle dringend brauchen sind authentische (Pärchen-)Fotos.

Henriette Hell kann gestellte Fotos auf Instagram nicht mehr ertragen - sie fordert: Habt mehr Mut und traut euch, authentisch zu sein!

Henriette Hell kann gestellte Fotos auf Instagram nicht mehr ertragen - sie fordert: Habt mehr Mut und traut euch, authentisch zu sein!

Getty Images

Zu keiner anderen Zeit trennen sich so viele Paare wie zwischen Weihnachten und Silvester. Siehe: Helene und Flori. Dahinter steckt meist der Wunsch, frei und ohne Ballast ins Neue Jahr zu starten. Weil es schon länger nicht mehr lief. Für Freunde und Bekannte ist das häufig ein Schock – weil viele in den sozialen Medien lediglich die gefilterte Hochglanz-Version ihrer Beziehung zur Schau stellen. Davon darf man sich nicht blenden lassen. Es zählt, was hinter verschlossenen Türen passiert.

Auf Instagram folge ich deshalb der amüsanten Seite "Happy Couple". Darauf werden täglich romantische Pärchenfotos am Strand, vor dem Traualtar, beim Knutschen gepostet – zusammen mit pikanten Geständnissen. Kostprobe: Eine strahlende junge Frau hält ihren Verlobungsring in die Kamera und lächelt ihren Liebsten an, dazu schreibt sie: "Ich habe ihn schon nach einem Monat betrogen. Daran muss ich nun an jedem einzelnen Tag denken. Es bringt mich fast um. Er würde daran kaputt gehen, fürchte ich. Ich werde es ihm aber trotzdem bald sagen. Bloß, um es loszuwerden."

Auf einem anderen Foto präsentiert ein attraktives junges Paar sein Neugeborenes, sie schreibt dazu: "Wir benutzen unserer Baby um in den sozialen Medien mehr Likes zu generieren." Neben dem Abbild eines Händchen haltenden schwulen Paares steht: "Wir haben uns eigentlich vor zwei Monaten getrennt, posten aber immer noch Pärchenfotos aus glücklichen Zeiten, weil wir noch nicht bereit sind, es unseren Freunden und Familien zu sagen." Neben der Aufnahme eines jungen, lachenden Paares schreibt die Frau: "Ich habe ihn gerade gefragt, ob er mit mir schlafen will. Er meinte nur: Bist du irre? Fußball läuft! Das ist dann wohl das Leben, das ich für mich selbst gewählt habe." Neben ein Hochzeitsfoto schreibt die Braut: "Der schlimmste Moment während meiner Hochzeitsfeier war, als ich realisierte, dass wir ein kleines Vermögen, das wir gut als Anzahlung für unser Traumhaus hätten nehmen können, dafür zum Fenster rausgeschmissen haben, unseren langweiligen Cousins ein halbgares Hühnchen aufzutischen und einen DJ dafür zu bezahlen, dass er 'Cotton Eye Joe' auflegt."

Die Seite hat 42.800 Abonnenten. Sie ist zum Totlachen. Weil sie unserer oberflächlichen Instagram-Society den Spiegel vorhält. Und uns alle mal wieder auf den Teppich holt. In der Umfrage eines britischen Datingportals gab ein Viertel der liierten Befragten gerade an, dass ihre Beziehung online deutlich besser aussieht als im echten Leben. Ein knappes Drittel ist eifersüchtig auf das, was in sozialen Netzwerken gezeigt wird und hat das Gefühl, die eigene Beziehung könne bei den perfekten Versionen nicht mithalten. Und 60 Prozent der befragten Menschen in einer Beziehung sehen sich durch soziale und andere Medien mit unrealistischen Erwartungen konfrontiert.

Ungeschminkt, verkatert, mies gelaunt - teilt dieses Jahr die Wahrheit

Die Folge: Alle versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen und filtern, inszenieren und beschönigen, was das Zeug hält. Irrsinnig. Das muss aufhören! Deshalb fordere ich euch hiermit auf, am Neujahrstag zur Abwechslung mal keine glamourösen (inszenierten) Partyfotos zu posten. Wir wissen doch alle, dass hohe Erwartungen an Silvester grundsätzlich enttäuscht werden. Also machen wir uns nichts vor und teilen dieses Jahr lieber gleich die ungeschönte Wahrheit vom Tag danach:  Ihr hängt mit Wärmflasche auf dem Sofa. Ungeschminkt, verkatert, mies gelaunt. Schatzi hängt seit Stunden über dem Klo. Ihr pfeift euch trotzig die kalten Reste vom Raclette rein (Mais und gelbe Paprika). Eure Bude sieht aus wie Sau. Luftschlangen mischen sich auf dem Laminat mit Kippenstummeln und Sektpfützen. Der graue, scheinbar endlose Januar, der nun vor euch liegt, macht euch Angst. Kein Geld, um in den Urlaub zu fliegen. Keinen Bock auf morgen arbeiten. Keinen Bock auf joggen gehen, um die Feiertagspfunde zu verlieren. Keinen Bock auf nichts. Frohes authentisches Neues! #dubistnichtallein

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.