Selbstbedienung "Do it yourself": Der arbeitende Kunde

Beinahe unbemerkt sind wir Konsumenten zu stillen Mitarbeitern der Unternehmen geworden. Wir scannen die Lebensmittel im Supermarkt selbst ein und bemerken nicht einmal mehr, wenn beim Bäcker die Theke fehlt. Fahrkarten gibt es nun am Automaten – dort, wo früher der Service Point war.

Denn der sogenannte Fortschritt hat seinen Preis. Zwar kann sich der Kunde jetzt in manchen Fällen 24 Stunden am Tag selbst bedienen, fördert damit aber zugleich den Personalabbau. Wo soll das enden? Angestellte braucht es bald nur noch da, wo arbeitende Kunden hilflos an der Technik verzweifeln.



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