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Uni-Wettbewerb: "Ein fragwürdiges Konzept"

Die Grünen lehnen den von Bundesbildungsministerin Bulmahn geplanten Wettbewerb um Spitzenpositionen zwischen den Unis ab. Die Studienbedingungen müssen in der Breite verbessert werden, kritisieren sie.

Die Grünen lehnen den von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) geplanten Wettbewerb zur Ermittlung der besten Elite-Universitäten in Deutschland ab. "Ich halte das für ein fragwürdiges Konzept", sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Krista Sager, der 'Berliner Zeitung'.

Die Regierung dürfe sich bei der Förderung der Spitzenforschung nicht auf einzelne Hochschulen beschränken, sondern müsse vielmehr die Studienbedingungen in der Breite verbessern. "Es reicht nicht aus, wenn der Bund einen Wettbewerb ausschreibt, sich gleichzeitig aus der Finanzierung des Hochschulbaus zurückzieht, und dann sagt: das war's", kritisierte die Grünen-Politikerin das Vorhaben Bulmahns.

Zuvor hatte Forschungsministerin Bulmahn verkündet, bis zu 300 Millionen Euro jährlich in die Förderung von Spitzenhochschulen zu stecken. Vier bis sechs Universitäten sollen in den Genuss der Eliteförderung kommen.

AP / AP

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