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Neue Studie: Essen wir zu viel Protein? Warum zu viel Fleisch und Wurst krank machen

Kein Fett, kein Gluten, kein Zucker. Und jetzt auch noch das Eiweiß: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass zu viel proteinhaltige Lebensmittel uns krank machen können. Was hinter der Studie steckt.

Machen uns rotes Fleisch und Wurstprodukte krank?

Getty Images

Jahrzehntelang wurden der "Reich an Eiweiß"-Diät positive Effekte zugesprochen. Vor allem für diejenigen, die fit und gesund sein wollen. Sportler beispielsweise. Aber nicht jedes proteinhaltige Lebensmittel ist so gut wie sein Ruf. Das haben Wissenschaftler der Eastern Finland-Universität herausgefunden. 

In einer lang angelegten Studie wurden in 22 Jahren über 2400 Männer mittleren Alters, die proteinreich aßen, beobachtet. Das Ergebnis? 49 Prozent der Probanden haben ein höheres Risiko ein Herzversagen zu erleiden. Wer viel Protein isst, vor allem rotes Fleisch und Wurstprodukte, ist wahrscheinlicher übergewichtig und erkrankt häufiger an Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Darmkrebs.

Über die letzten 50 Jahre haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Fleisch und Wurstprodukte einen negativen Effekt auf unsere Gesundheit haben könnten. Rotes Fleisch ist reich an Eisen, Wurstprodukte an Salz. Beides ist langfristig gesehen schlecht fürs Herz. 

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Finger weg von Scheiblettenkäse  Eigentlich dürfte sich dieser "Käse" gar nicht "Käse" nennen. Enthalten sind nämlich vor allem Zusatzstoffe wie krankmachende Phosphate. Daher ein absolutes No-Go. Vorsicht vor allem vor Käse auf dem Cheeseburger, den es in den meisten Fast-Food-Lokalen gibt.

Finger weg von Scheiblettenkäse

Eigentlich dürfte sich dieser "Käse" gar nicht "Käse" nennen. Enthalten sind nämlich vor allem Zusatzstoffe wie krankmachende Phosphate. Daher ein absolutes No-Go. Vorsicht vor allem vor Käse auf dem Cheeseburger, den es in den meisten Fast-Food-Lokalen gibt.

Nicht alle eiweißreichen Lebensmittel sind schlecht

Aber nicht alle Proteinquellen sind ungesund: Eiweiß aus Hühnchenfleisch, Milchprodukten und auch Pflanzeneiweiß aus Bohnen, Erbsen und Nüssen haben keinen oder einen guten Einfluss aufs Herz und die Gesundheit. Natürlich nur, wenn die Produkte in Maßen konsumiert werden.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das größte Problem einer "Reich-an-Eiweiß"-Ernährung damit zusammenhängt, dass sie sehr einseitig ist. Eine gute Ernährung ist ausgewogen. Wer so gut wie nur Proteine zu sich nimmt, wird ein Problem damit haben, fehlende Nährstoffe auszugleichen. Zusätzlich fehlen Ballaststoffe, die einen vorbeugenden Einfluss auf Krebserkrankungen und Übergewicht haben könnten.

Im Umkehrschluss sagen die Forscher, dass Proteine per se nicht schlecht sind. Die Frage ist, aus welcher Quelle sie stammen - und wie ausgewogen die Ernährung insgesamt ist. 

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