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"Karawane der Köche": Neue Sat.1-Serie: Tim Mälzer, Roland Trettl und der beste Foodtruck Deutschlands

Über 1000 Teilnehmer haben sich beworben, um mit Tim Mälzer und Sternekoch Roland Trettl auf einen kulinarischen Roadtrip zu gehen. Sieben Foodtrucks bilden die "Karawane der Köche", wer übrig bleibt, gewinnt einen Foodtruck – und einen neuen Lebensabschnitt.

TV-Koch Tim Mälzer und Sternekoch Roland Trettl suchen den besten Foodtruck in der neuen Sendung "Karawane der Köche" auf Sat.1

TV-Koch Tim Mälzer und Sternekoch Roland Trettl suchen den besten Foodtruck in der neuen Sendung "Karawane der Köche" auf Sat.1

Über Tim Mälzer kann man sagen, was man will. Zum Beispiel, dass seine Aussprache unflätig ist, seine Manieren manchmal zu wünschen übrig lassen, und er oft vor Selbstvertrauen und Überheblichkeit strotzt. Aber eins muss man ihm lassen: Als Koch ist er ganz groß, als TV-Koch vielleicht sogar noch besser, denn er hat verstanden, was eine Show braucht: Ehrlichkeit, Authentizität und viel Herzblut. Deshalb sind die Erwartungen an die neue fünfteilige Sendung "Karawane der Köche" auf Sat.1 hoch. 

Vier Wochen lang sind Tim Mälzer und Sternekoch Roland Trettl mit sieben Foodtrucks  und 14 Teilnehmern, also sieben Zweier-Teams durch Deutschland gerollt. Entstanden sind daraus fünf Folgen, die nun ausgestrahlt werden. Das Ziel? Das beste Team im besten Foodtruck zu ermitteln, ihnen einen Foodtruck im Wert von 140.000 Euro zu überreichen und in ein neues berufliche Leben zu begleiten: als Streetfood-Verkäufer im eigenen Foodtruck, der im besten Fall die nächsten Jahre die Streetfood-Szene bereichern wird.

"Der beste und einfachste Weg für junge, innovative und hungrige Existenzgründer in der Gastronomie, ihr Werk an den Mann zu bringen, ist und bleibt der Foodtruck. Ehrlicher und direkter kann man Essen nicht genießen", sagt Tim Mälzer. Der Roadtrip startet in Hamburg über die Ostsee, Köln, Freiburg, München, Bayern und endet in Berlin.

Teams sollen nicht vorgeführt werden, sondern aus Fehlern lernen

In jeder Stadt oder Region werden die Teilnehmer mit besonderen "Situationen" konfrontiert. "Wir wollen die Teilnehmer nicht vorführen, sondern unterstützen. Die Sendung soll echt sein, aber wir wollen die Teams auch an die Belastungsgrenzen führen", sagt Tim Mälzer. Die Teams der Foodtrucks "müssen mal wie eine Kantine funktionieren, auf einem Rock-Konzert kochen, am Strand verkaufen und bei einem Kinder-Fußballspiel die Kleinen glücklich machen. Wer hier scheitert, ist nicht automatisch raus. Denn aus Fehlern soll man auch lernen dürfen."

Um der Dramatik der Sendung gerecht zu werden, können am Ende höchstwahrscheinlich nicht alle Teilnehmer in Berlin einfahren, wobei Mälzer und Trettl sich auch das nicht vorschreiben lassen: "Es wird uns sehr vertraut und wir konnten machen, was wir wollten. Wir wollten uns nicht schnell von Teams verabschieden, weil das ja auch ein Scheitern von unserer Seite wäre", sagt Roland Trettl.

Die teilnehmenden sieben Teams, die gemeinsam mit dem TV-Koch und Sternekoch auf Reisen gehen, haben Mälzer und Trettl nach ihren persönlichen Kriterien ausgesucht: "Für uns zählen der Geschmack, wie der Foodtruck beim Kunden ankommt oder ob die Teilnehmer ein Verständnis von Finanzen haben. Genauso wichtig ist aber das Konzept, Innovation für mich weniger, für Tim mehr und so haben wir nach zweistündiger hitziger Diskussion unsere sieben Teams ausgewählt", sagt Roland Trettl. "Ich bin ein sturer Hund, Tim ist noch sturer."

Bunte Mischung wie in der Streetfood-Szene

Die Teilnehmer sind so bunt wie die Szene selbst: "Wir haben Autodidakten, die noch nie gekocht haben, den typischen BWL-Studenten, junge Köche, die kein fixes Konzept haben. Wir haben ein Mutter-Sohn-Team, eine Bänkerin, die ihre Ernährung umgestellt hat und auch vegane, vegetarische Konzepte wie auch regionale, nachhaltige. Außerdem ein peruanisches Team, die Feuer unterm Hintern haben ... Das ist das Gerüst. Ansonsten ist es ein klassischer Roadtrip", sagt Tim Mälzer.

Die Sendung – und das ist Tim Mälzer und Roland Trettl besonders wichtig – ist zu keiner Zeit gescriptet oder vorgegeben. Das einzige Reglement besteht in den "Situationen", die die Teams meistern müssen. Nur wenn Mälzer und Trettl gemeinsam entscheiden, dass einer das Handtuch werfen soll, muss ein Team gehen. Genau das Vertrauen in Tim Mälzer und Roland Trettl könnte der Schlüssel zum Erfolg einer großartigen Kochshow sein. Schließlich hat Mälzer schon mit "Kitchen Impossible" bewiesen, wie es richtig geht. 

Mehr wissen wir heute Abend: "Karawane der Köche" 20.15 Uhr auf Sat.1

Kochen mit Tim Mälzer: Das ultimative Bratkartoffel-Rezept
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.