VG-Wort Pixel

Kochbuch Ramen für Anfänger: Wie man die japanische Nudelsuppe richtig isst

Ramen
Ramen - die japanische Nudelsuppe
Lust auf eine dampfende, duftende Schale Ramen? Das Kochbuch "Ramen für alle!" ist gewissermaßen eine Anleitung für die japanische Nudelsuppe. Die Rezepte sind leicht in der Umsetzung und nebenbei erfährt man alles, was man über Ramen wissen muss. 

In Japan gibt es Ramen an jeder Straßenecke: Eine Schüssel voller Nudeln, mal in Brühe, mal ohne, mal mit Schweinebauch oder Hack. Ramen ist Fast Food und Soulfood in einem: deftig, sättigend und sie macht gute Laune.

Wer hierzulande nicht mühevoll nach dem nächsten Ramen-Shop suchen möchte, der kann auch seine eigene Suppe kochen. Das illustrierte und comicartig gestaltete Kochbuch "Ramen für alle!" enthält authentische und leicht umsetzbare Rezepte. Darin sind beispielsweise die unterschiedlichen hausgemachten Brühen: Dashi, Shio, Shoyu, Miso und Tonkotsu, die Nudeln und Beilagen. Im Buch sind auch die wichtigsten Tipps rund um die Delikatesse aufgelistet, die wir hier vorstellen. 

Wie man Ramen isst

  • Zuerst lässt man den Dampf der Suppe in die Nase steigen, um die Kraft der Brühe zu riechen
  • Schlürfen Sie die Brühe: Schlürfen gehört zum Ramen-Erlebnis dazu
  • Mit den Stäbchen die Nudeln hochholen, abdampfen lassen und schlürfend in den Mund ziehen
  • Die Beilagen mit den Stäbchen herausheben und Bissen für Bissen genießen
  • Wenn ein Ei dabei ist, mit einem Löffel herausholen und dann mit den Stäbchen in den Mund führen

Was man dazu trinkt

  • Generell eignen sich Getränke, die erfrischen
  • Kaltes Wasser neutralisiert den Gaumen
  • Auch leichtere japanische Biere erfüllen diesen Zweck
  • Kräftige Biere oder guten Wein hingegen trinkt man besser vor dem Essen - oder spart sie sich für später auf

Gut zu wissen

  • Es ist in Ordnung, die Schale zum Schluss an den Mund zu heben, um noch den letzten Tropfen Brühe aufzuschlürfen und mithilfe der Stäbchen die letzte Nudel in den Mund zu schieben
  • Stäbchen nie in die Nudeln stecken, wenn man sie gerade nicht benutzt. Das ist in der japanischen Kultur der Opfergabe für Verstorbene vorbehalten, Stäbchen daher am besten auf dem Rand der Schale ablegen
Mehr Tipps, Tricks und Rezepte in: Ramen für alle! Von Hugh Amano und Sarah Becan. Erschienen im Kunstmann-Verlag. 192 Seiten. 24 Euro.
Mehr Tipps, Tricks und Rezepte in: Ramen für alle! Von Hugh Amano und Sarah Becan. Erschienen im Kunstmann-Verlag. 192 Seiten. 24 Euro.

Was man für Ramen braucht - die Speisekammer

  • Shoyu (Sojasauce)
  • Miso - fermentierte Sojabohnenpaste
  • Gochujang - fermentierte koreanische Chilipaste
  • Sansho und Szechuanpfeffer - getrocknete Beeren mit Zitrusnote
  • Shichimi Togarashi - Würzmischung aus 7 Zutaten, bestehend aus Chili, Shansho, Nori, Sesam, Orangenschalen, usw.
  • Meersalz
  • Getrocknete Ramen-Nudeln
  • Katsuobushi - Fischflocken aus getrocknetem und geräuchertem Bonito
  • Niboshi - Babysardinen
  • Kombu - Braunalge
  • Nori - getrocknete Algenblätter
  • Mirin - Reiswein, süßer als Sake
  • Sake - Reiswein
  • Fischsauce
  • Frühlingszwiebeln

Die Ausstattung

  • Suppentopf
  • Weitere Töpfe
  • Wok
  • Hoak (Wok-Kelle)
  • Schöpfkelle
  • Stäbchen
  • Gemüsehobel
  • Behälter und Dosen
Kochbuch: Ramen für Anfänger: Wie man die japanische Nudelsuppe richtig isst

Der Bauplan für Ramen

In jede Portion kommen:

  • 360 Milliliter Ramen-Brühe mit Tare (Würzpaste, auch japanisches Maggi genannt) und Fett
  • 150 Gramm Ramen-Nudeln
  • Einlagen und Toppings, je nach Bedarf, das können Chashu (japanisches Schweinefleisch), Ei, Pilze, Spinat, usw. sein

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Mehr zum Thema

Newsticker