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Stalins delikates Erbe: Kamtschatka-Krabbe

Kaninchen in Australien ... Wessis in Weimar ... Immer wieder zeigt sich: Werden Wesen willkürlich in eine wehrlose Umwelt verpflanzt, breiten sie sich ungehemmt aus. So auch die Kamtschatka-Krabbe. Seit sie hinter Norwegen ausgesetzt wurde, vermehrt sie sich gespenstisch. Immerhin, sie schmeckt irre. Esst also Krabben, Leute, und rettet Norwegen!

Sie gehören nicht in diese Gegend", sagt Trond und lenkt seinen Kutter aus dem Hafen. "Es wäre besser, sie wären nicht hier." Es ist sieben Uhr früh. Fischer Trond und Hilfsmann Steve fahren hinaus in den Fjord. Zu den Tieren, die hier nicht hergehören.

Im Nordpazifik, vor den Küsten Alaskas und vor Kamtschatka, der Halbinsel mit den vereisten Vulkanen am östlichen Ende Russlands, dort leben sie eigentlich, die Viecher, die man auch Königskrabben nennt. Das war den Russen in den 60er Jahren egal: Sie setzten sie am westlichen Ende ihres Reiches aus, in der Barentssee an der Kolahalbinsel. Die grenzt an die Finnmark, den nördlichsten Zipfel Norwegens, wo Bugøynes liegt.

Kaum mehr als 200 Leute leben in Bugøynes, einer Art Bullerbü. Die Holzhäuser leuchten ochsenblutrot, sonnengelb, himmelblau. Die Gartenzäune sind frisch lackiert. Blümchenbettbezüge auf Wäschespinnen, Vogelhäuschen, Spielzeug. Auf der Stromleitung wippen zwei Raben im Wind. Sie blicken über die kleine Halbinsel, auf der Bugøynes liegt, flechtenbefleckte Felsen, hellen Strand, das Meer, auf Fischerboote und die Krabbenfabrik.

Die Idee mit den Kamtschatka-Krabben hatte angeblich Stalin: eine neue Fischerei-Ressource für Murmansk, Verpflegung für die Rote Armee. Das Experiment klappte. Und wie! Die Krabben wuchsen und mehrten sich. Ostwärts, westwärts. Weder hatten sie Feinde noch die Absicht, sich an Grenzen zu halten.

Anfang der Neunziger zappelten sie in den Netzen norwegischer Fischer: riesige Kreaturen mit stachelübersäten Panzern und sechs Beinen - lang wie Unterarme. Mit außerirdisch aussehenden Mundwerkzeugen: Ärmchen und Fühler, die sich ständig bewegen. Zwei Zähne, groß wie die von Menschen, mächtige Scheren. Bis zu anderthalb Meter Spannweite messen sie, bis zehn Kilo wiegen sie. Zwei-Meter-Tiere von 14 Kilo will manch einer gesehen haben. Oder zumindest davon gehört. Erst bekamen die Fischer einen Schreck. Dann fanden sie heraus, dass die Einwanderer auch Gutes haben: zartes Fleisch, besser als Hummer, gut zu verkaufen.

Die Wolken hängen tief.

Das Meer ist dunkelgrau, genau wie Berge, die das Ufer säumen. Trond gibt volle Kraft voraus. Die Männer wollen die ersten Körbe einholen, bevor das Hurtigrutenschiff ihnen in die Quere kommt. "Du kannst Krabben in wenigen Metern Tiefe finden oder wie hier in 300 Metern", sagt Trond. Auf seinem Echolot sieht er sie nicht, weil sie auf dem Meeresboden hocken. "Manche sagen, sie sind wie ein Teppich - über den ganzen Boden ausgebreitet", fügt er hinzu. Dann sagt er: "Vielleicht sind es zu viele."

Es ist kurz vor neun. Die Havprins, Tronds zehn Meter langer, roter Kutter, ist jetzt vier nautische Meilen vom Ufer entfernt, die erste Boje in Sicht. Hilfsmann Steve schlüpft in seine Fischerhose, stülpt Mütze und Handschuhe über, Trond bugsiert das Boot Richtung Boje.

Es ist das erste Jahr, dass Trond eine Fangquote ergattert hat, 1140 Stück darf er fischen. Ein lukratives Geschäft: 61 Kronen, 7,50 Euro, zahlt die Krabbenfabrik pro Kilo Lebendgewicht. Macht mindestens 27 Euro pro Tier, bei knapp vier Kilo Mindestgewicht. Und die Arbeit sei "wie Urlaub", sagt Trond. "Das Boot bleibt sauber. Wir müssen die Krabben nicht ausnehmen, einfach nur in eine Kiste tun."

Mit einer Winde holen die Männer das Seil ein, an dem in Abständen fünf Körbe hängen. Metallstangen, grünes Netz - wie Mini-Fußballtore sehen sie aus, nur rundum geschlossen und mit trichterförmigen Öffnungen, durch die die Krabben hineinschlüpfen. Zum Köder in der Mitte. Königskrabben fressen, was ihnen in die Quere kommt: Muscheln, Schnecken, Algen, Seeigel, toten Fisch.

In den Körben rekeln sich die Krabben. Je größer, desto lahmer. Aber unter Wasser sind die Biester schnell - Taucher sagen, sie kämen kaum hinterher. Die Männer sortieren: Weibchen sind tabu. Nur Männchen bringen Geld, so sie mehr als 3,7 Kilo wiegen, keine Kratzer und noch alle Beine haben. Die meisten fliegen über Bord. Ein Salto, und die Krabben sinken hinab auf den Meeresboden. Von 25 landet eine in der Kiste. "Schlecht", stöhnt Trond und geht an den nächsten Korb. So geht es immer weiter: Krabben sausen durch die Luft, Krabben kommen in die Kiste. Sonst ist es ruhig. Zeitlupenlahm kriechen Krabben durch die Fischbox.

"Egal, wie viel wir fangen, für jede Krabbe kommen Millionen nach", sagt Trond. Er hält ein Weibchen hoch, das unterm Bauch einen dicken Klumpen dunkler Eier trägt. "Die kriegen wir nicht mehr weg", meint Steve, "höchstens mit einer Atombombe." Er zeigt Richtung Russland: "Davon gibt es da drüben ja genügend!"

Es sind gemischte Gefühle auf den Booten: Trond sorgt sich um die Fischbestände. Die Krabben fressen auch Laich. Die Eier der Lodde etwa, die der Kabeljau frisst. Andere sind froh: In den 80er Jahren war die See hier "schwarz" - so heißt es, wenn die Bestände überfischt sind. Fabriken schlossen, viele wurden arbeitslos. Mit der Krabbe kam neue Arbeit in die Finnmark, eine neue Einnahmequelle.

Das sahen sie auch in Oslo so und gingen nicht gegen die Krabben vor. Man ließ den Bestand wachsen. Jetzt sind die Königskrabben nicht mehr wegzukriegen. 1995 ging man von 300 000 Tieren aus - auf russischer und norwegischer Seite. Gezählt wurden nur Männchen ab 13 Zentimeter Panzerlänge. Elf Millionen sind es heute - das 37fache. Weibchen und Jungkrabben kommen noch dazu. Welchen Einfluss die Krabbe auf Dauer auf das Ökosystem hat, ist nicht abzusehen.

Die letzten Körbe sind eingeholt und wieder ausgelegt. Um 79 Krabben reicher nimmt die Havprins Kurs auf Bugøynes. Am Anleger steht ein Fischer mit Kaffeetasse. "In 30 Jahren sind sie in der Nordsee", orakelt er. Es sollten mehr gefangen werden, findet er - finden viele. 280 000 darf Norwegen in dieser Saison aus der Barentssee holen, die Russen 500 000. Eine Kommission bestimmt die Quote. Westlich des 26. Längengrades, ab dem Nordkap, darf seit diesem Jahr frei gefischt werden, um den Sechsbeinern Einhalt zu gebieten.

In der Krabbenfabrik

surren die Gabelstapler. In der Saison von Oktober bis Dezember haben hier 15 Leute einen Job. Kisten werden herumgefahren, die Tiere gewogen, auf Qualität geprüft und mit ihrem Körper ruckartig auf eine scharfkantige Metallscheibe gedrückt. Ein Blitztod. Beine und Scheren werden abgetrennt, der Körper nicht weiter verwendet. Nur ein paar Mädchen holen sich ab und zu die Zähne, putzen und hängen sie an Bändchen - Krabbenketten zum Verkaufen.

Hinten in der Halle wird ein Teil der Beine und Scheren gekocht und sieht dann sofort hummerrot aus. Sie werden verpackt, gefroren und in alle Welt verschickt. 70 bis 80 Prozent gehen nach Japan - dorthin allerdings roh, denn die Japaner kochen sie lieber selbst. Viel geht nach Amerika, nur fünf Prozent nach Europa, nach Deutschland auch - wo sie ab 40 Euro das Kilo kosten. Nichts für den Alltag, aber köstlich.

Øvind Seipæjærvi sitzt in seinem Büro im Dorfkern von Bugøynes. An der Holzwand über dem Schreibtisch zwei Armbanduhren: "Tokyo" steht über der einen, "USA Vest" über der anderen. Pausenlos klingelt das Telefon. "Wie steht der Dollar heute?", fragt Øyvind in sein Headset und tippt den Kurs in die Rechenmaschine. Seipæjærvi gehört die Fabrik. Er stammt aus Bugøynes, war mal Bankmanager in Tromsø und hat eine Marketingschule in Oslo besucht. Aus Liebe und Heimweh ging er zurück in seinen Heimatort, wo er Frau und vier Kinder hat - und die Fabrik.

Die Leute von Bugøynes seien bekannt, sich durchschlagen zu können, sagt er. Die Chance, die mit der Krabbe kam, witterten sie früh. "Sie gehört nicht hierher", das sagt auch Øyvind. Aber auch: "Wir haben gelernt, mit der Krabbe zu leben. Ja, wir leben immer mehr von ihr." Die knapp drei Monate lange Fangzeit ist Hauptsaison in Bugøynes: 46 Prozent des Fabrikeinkommens wird mit den Schalentieren gemacht. Den Rest des Jahres wird Fisch verarbeitet: Kabeljau, Wildlachs, Seehase.

Mit der Krabbe unterm Arm ging Øyvind in den ersten Jahren auf Reisen: nach Japan, Belgien, überallhin, lief in Restaurants und erzählte den Chefs seine Geschichte. Erfolgreich: Japan ist Øyvinds Hauptkunde - obwohl der Transport dorthin sechs Wochen dauert. Während Ware aus Alaska, wo weit mehr Königskrabben gefangen werden, bloß zwei Wochen nach Japan braucht. Und Øyvind sogar teurer ist ("Niemand auf der Welt kriegt mehr für die Königskrabbe als wir"). Trotzdem kaufen die Japaner nicht allein in Alaska: Øyvinds Tiere sind größer. Vielleicht, weil in der Barentssee nicht so viele gefangen werden.

Einmal im Jahr kommt eine Kundendelegation aus Japan zu Besuch. Die begutachtet jedes einzelne Krabbenbein. Wenn die Japaner Pause machen, steht auch die Fabrik still, erzählt Øyvind lächelnd.

"Wir sind Teil einer irren Geschichte. Wenn man's genau nimmt, sind wir auf ein Juwel gestoßen", sagt er. Das Dorf, die arktische Umgebung und die Krabbe, die über den Meeresboden nach Norwegen lief und den Dörfern neues Leben einhauchte - "sie hat uns auf die Landkarte gebracht", sagt Øyvind. "Wir sind heute die Krabbenhauptstadt Norwegens."

Königskrabben mit Petersilienöl

Für 4 Personen als Vorspeise

45 g Butter
5-6 EL Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Bund glatte Petersilie (ca. 40 g)
4 Königskrabbenbeine, à ca. 40 cm Länge (24 Stunden im Kühlschrank auftauen lassen)
1-2 Zitronen
ca. 250 g Miesmuscheln
1 kleine Schalotte
5 cm Staudensellerie
5 cm Porree (das Weiße)
150 ml Weißwein

1.

Die Butter in Würfel schneiden, 25 g davon kalt stellen. Das Öl mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie waschen und trockenschütteln, sehr fein schneiden, unterrühren und in eine Servierschale füllen. Die Krabbenbeine samt Schale in den Gelenken teilen und mit einem schweren (!) Messer oder leichten Küchenbeil längs halbieren, dann mit der Öffnung nach oben nebeneinander in eine ofenfeste Form legen und mit Pfeffer würzen. Zitrone in Spalten schneiden.

2.

Die Muscheln in kaltem Wasser gründlich schrubben, dabei die Bärte entfernen. Offene Exemplare aussortieren und wegwerfen. Die Muscheln abtropfen lassen. Sie benötigen etwa 200 g, inkl. Schale.

3.

Schalotte abziehen und Gemüse putzen, alles fein würfeln. In einem Topf 20 g Butter schmelzen, Gemüsewürfel darin bei milder Hitze unter Rühren dünsten, dann pfeffern, Wein dazugießen und bei starker Hitze aufkochen. Die Muscheln dazugeben und zugedeckt 2-3 Minuten kochen. Den Topf zwischendurch schütteln.

4.

Den Grill (oder Ofen) vorheizen. Muscheln aus dem Topf nehmen und anderweitig verwenden (z. B. für eine Suppe). Muschelsud durch ein feines Sieb gießen und auffangen, Gemüse ausdrücken.

5.

Von dem Sud 250 ml aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterwürfel einschwenken. Die MuschelButter-Sauce über die Krabbenbeinhälften träufeln. Beine in der Ofenmitte 2-3 Minuten nur erwärmen - nicht erhitzen und nicht bräunen. Krabbenbeine mit den Zitronenspalten anrichten, das Petersilien-Olivenöl zum Überträufeln dazu reichen.

Zubereitungszeit:

ca. 50 Minuten

Tipp:

In Belgien gibt es dazu ein mit Algen gebackenes Brot, man kann es gut durch frisches Baguette ersetzen.

stern-Wein-Tipp

Mein schönstes Urlaubserlebnis

Draußen muss ich sein, ich bin ein Naturmensch. Für mich ist die Arbeit im Weinberg wie Urlaub!" Der Mensch mit der schweißtreibenden Urlaubsauffassung macht einen Wein, in den man sich am liebsten lustvoll reinlegen würde. Rainer Wachtstetter ist 36 Jahre alt. Seit 17 Jahren holt der qualitätsbesessene Wein-Freak aus seinen Reben im württembergischen Pfaffenhofen Wunderbares heraus. Seine Dornfelder Spätlese (ja, ja, Dornfelder, die so lange verachtete Traube!) schwappt tiefrot im Glas. Elf Monate durfte sie im Holzfass reifen, nun ist sie schön dicht, duftet nach schwarzen Beeren und geht füllig-schmelzig, ganz sanft den Hals hinab (6,45 Euro). Fruchtig, herrlich spritzig ist der trockene Riesling Kabinett (4,65 Euro). Dieser Wein vom vergangenen heißen Jahr begeistert mit seiner rassigen Säure im Abgang. Der perfekte Wein für den Weihnachtsbraten: Wachtstetters "Felix" (7,55 Euro), der Lemberger-Klassiker des Hauses. In steinigen Keuper-Schilfsandsteinböden wurzeln die Reben, das schafft Aromen und Mineralität in die Gläser, die kleinbeerigen Trauben sorgen für Tannine, Kraft und Farbe. Dieser feine, harmonische Rotwein betört mit dem Duft von Brombeeren, Kirscharomen steigen in die Nase - Wachtstetter, chapeau, der kann's! Noch etwas: Zum Weingut gehört die Gaststätte "Adler" - mit eigener Schlachtung, eigenen Produkten, kurz: ein Gasthaus wie aus alten Zeiten!
6 Flaschen für 43 Euro (frei Haus)
2 x 2002 Riesling Kabinett
2 x 2003 Dornfelder Spätlese, trocken
2 x 2002 Lemberger "Felix", trocken

Über:


Weingut Wachtstetter
Mittelbacher Straße 8
74397 Pfaffenhofen
Tel.: 07046/329
Fax: 93 10 00
E-Mail: info@wachtstetter.de

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.