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#Wewantplates: User wünschen sich ihr Essen endlich wieder auf Tellern - das ist der Grund

Präsentation ist alles: Dass manche Gastronomen übers Ziel hinaus schießen, dokumentiert die britische Community "We Want Plates". Die will wieder von Tellern essen und nicht mehr von Schaufeln oder aus Schuhen. 

Essen aus einem Bügeleisen, oder Chicken Wings von einer Treppe? Die Kreativität kennt keine Grenzen. Ganz zum Leid der Gastro-Bewegung "We want plates".

Essen aus einem Bügeleisen, oder Chicken Wings von einer Treppe? Die Kreativität kennt keine Grenzen. Ganz zum Leid der Gastro-Bewegung "We want plates".

Gemüse im Schuh, Pommes frites im Einkaufskörbchen oder Pasta in einer ausgehöhlten Axt (ja, wirklich, in einer Axt!) – die Kreativität der Gastronomen kennt keine Grenzen. Zumindest in Großbritannien und zum Leid einer Community, die sich "We Want Plates" nennt und auf Twitter und Facebook fleißig die "fails" der Restaurants dokumentiert. Und die gibt es ihrer Meinung nach reichlich.

Rund 130.000 Follower zählt "We Want Plates" auf Twitter und auch auf Facebook haben rund 72.000 Menschen ihr Däumchen gehoben. Sie haben es satt, dass ihr Essen nur noch auf Brettchen, Schiefertafeln, in Pfannen, Töpfen, Körben, Gläsern, Schuhen oder Bechern serviert wird, aber nicht mehr auf Tellern. Und genau darum geht es der Community. Sie wollen Teller!

Essen in Schaufeln – Kreativität oder Wahnsinn?

Die einen finden es kreativ, sind gelangweilt von der immer gleichen Weise, Essen zu servieren. Einen Burger vom Holzbrett oder Wurst und Käse von der Schieferplatte zu essen, ist doch wirklich etwas anderes als es auf einem Teller serviert zu bekommen. Die meisten Gastronomen bezwecken mit dieser Art der Verwendung des Geschirrs vielleicht sogar ein gewisses Konzept. In der Sternegastronomie beispielsweise ist es nicht unüblich, dass Essen in einer besonderen Weise serviert wird.  

Aber natürlich sind auch die Kritiker im Recht, wenn Gastronomen mehr Geld dafür verlangen, nur weil die Spaghetti Bolognese in drei unterschiedlichen Einmachgläsern serviert wird oder Skurrilitäten wie eine Axt als "Teller" zum Einsatz kommen. 

 

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.