Autor von "Metro 2033" Dmitry Glukhovsky: "Die Russen sind fasziniert von Geschichten, mit denen die erbärmliche Wirklichkeit überdeckt werden soll"

Dmitry Glukhovsky
Der Schriftsteller Dmitry Glukhovsky, 1979 in Moskau geboren, lebt seit Beginn des Krieges im Exil in Westeuropa
© Jana Mai
Mit "Metro 2033" landete er einen internationalen Bestseller – nach Putins Überfall musste der Schriftsteller Dmitry Glukhovsky aus Russland fliehen. Jetzt rechnet er mit seiner Heimat ab und erklärt, wie Putin sich Russland gehorsam machte. 

Herr Glukhovsky, Sie stehen auf der Fahndungsliste der russischen Regierung. Im Fall einer Festnahme drohen Ihnen 15 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe. Was haben Sie gemacht? 
Ich habe zu Beginn des Krieges alle mir zur Verfügung stehenden Kanäle – Instagram, Twitter, Zeitungen - genutzt, um auf russisch zu erklären: Die Situation ist eindeutig. Es gibt keine Provokation, keine Bedrohung von außen. Keine "militärische Spezialoperation."  

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