Berliner Dom
Wiedereröffnung Hohenzollerngruft: Besucher stehen Schlange

Um die wiedereröffnete Gruft besichtigen zu können, stehen Besucher Schlange. Foto: Christophe Gateau/dpa
Um die wiedereröffnete Gruft besichtigen zu können, stehen Besucher Schlange. Foto
© Christophe Gateau/dpa
Nach mehr als sechs Jahren Bauzeit öffnet die Hohenzollerngruft im Berliner Dom wieder. Um einen Blick auf die sanierte Gruft zu werfen, müssen Besucher mit Wartezeiten rechnen.

Zur Wiedereröffnung der Hohenzollerngruft im Berliner Dom stehen die Menschen Schlange. Am Tag der offenen Tür standen bereits am Vormittag mehrere hundert Menschen an, um die die Gruft am ersten Tag der Eröffnung sehen zu können, wie ein dpa-Fotograf berichtete. Interessierte können bis 18.00 Uhr kostenlos den Dom und die neugestaltete Gruft besuchen. Letzter Eintritt ist nach Angaben des Doms um 17.00 Uhr. 

Die Gruft auf der Museumsinsel ist die zentrale Begräbnisstätte des früheren Kaiserhauses. Hier ruhen Angehörige des Hauses Hohenzollern, etwa der erste Preußenkönig Friedrich I. und seine Frau Sophie Charlotte. Die Hohenzollerngruft zählt nach Angaben des Doms mit 91 Särgen aus fünf Jahrhunderten zu einer der größten Grablegen Europas.

Nach mehr als zehn Jahren Planung und sechs Jahren Bauzeit ist die Gruft heute erstmals wieder für Besucherinnen und Besuchern zugänglich. Die rund 1.400 Quadratmeter große Gruft musste unter anderem umfassend saniert werden, weil steigende Besucherzahlen dem Klima zusetzten. Feuchtigkeit und Wärme machten den Särgen zu schaffen und Schimmelpilze bildeten sich. Neben einem neuen Rundgang und einer Klimaanlage gibt es nun zum Beispiel für die Barrierefreiheit einen Aufzug runter zur Gruft.

dpa