Tarifkonflikt
Warnstreik lähmt Hamburger Nahverkehr weiter

Tag zwei des Warnstreiks lässt die U-Bahnen auch heute stillstehen. (Archivbild) Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Tag zwei des Warnstreiks lässt die U-Bahnen auch heute stillstehen. (Archivbild) Foto
© Daniel Bockwoldt/dpa
Die Gewerkschaft Verdi hat zum zweitägigen Warnstreik bei der Hochbahn und den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein aufgerufen. Auch heute sind die Folgen im Nahverkehr in Hamburg und Umgebung spürbar.

Durch den Warnstreik bei der Hochbahn und den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) ist der öffentliche Nahverkehr in Hamburg weiterhin stark eingeschränkt. Wie die Verkehrsdienstleister mitteilten, fallen auch heute viele Fahrten aus. Der Warnstreik dauert voraussichtlich bis Sonntagmorgen um 3.00 Uhr. Fahrgäste sollten, wenn möglich, auf die S-Bahn umsteigen.

Verspätungen nach Ende des Warnstreiks zu erwarten

Wegen des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi sei derzeit kein Betrieb der U-Bahn in Hamburg möglich, teilte die Hamburger Hochbahn AG am Morgen mit. Auf den Buslinien 5,7,23,24,43 und 150 wird ein Notbetrieb angeboten. Zudem fahren die Linien 16 und 114 unregelmäßig. Die Busse auf den Linien 180, 161 und 561 können normal fahren. Auch nach Beendigung des Warnstreiks sei am Sonntag noch bis in die frühen Morgenstunden mit Verspätungen zu rechnen. 

Eingeschränkter Betrieb bei VHH

Auch alle Betriebshöfe des Verkehrsdienstleisters VHH seien zum Warnstreik aufgerufen worden, so das Unternehmen. Dadurch fallen auch hier die meisten Buslinien bis Sonntagmorgen aus. Vereinzelte Strecken werden jedoch weiterhin eingeschränkt bedient. Fahrgäste werden gebeten, vor der Fahrt zu prüfen, welche Linien fahren.

Die Hamburger S-Bahn, die von der Deutschen Bahn betrieben wird, und die Fähren der Hochbahn-Tochter Hadag sind von dem Warnstreik nicht betroffen. Zudem werde der Stadtverkehr in Ahrensburg und Bargteheide (Kreis Stormarn) nicht bestreikt.

dpa