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Gut zu wissen: Acht Mythen über Lebensmittel, die Sie getrost vergessen dürfen

Macht Kaffee süchtig? Und darf Spinat aufgewärmt werden? Rund um das Thema Ernährung existieren zahllose Tipps, Tricks und Warnungen. Was ist an den gängigsten Empfehlungen dran? Wir haben nachgeforscht.

Ernährungsmythen im Check

Ernährungsmythos 1: Weizen ist schädlich.

Das stimmt so nicht. Fakt ist: Menschen mit der Darmkrankheit Zöliakie müssen tatsächlich ein Leben lang auf das Weizen-Klebereiweiß Gluten verzichten. Für sie sind Brot, Baguette und auch Nudeln tabu.

Dass Weizen deshalb automatisch schlecht ist, ist allerdings Unsinn. Wer Weizenprodukte gut verträgt, kann sie bedenkenlos essen. Eine glutenfreie Ernährung für gesunde Menschen kann nach Meinung von Ernährungsexperten sogar schaden. Der Grund: Glutenfreie Ersatzprodukte aus Reis können mit dem Schwermetall Arsen belastet sein.

Mehr zu möglichen Gefahren einer glutenfreien Ernährung lesen Sie hier

Nudeln sind ungesund, zwei Liter Wasser am Tag sind Pflicht und jeder Mann kann täglich 2500 Kilokalorien zu sich nehmen: Rund um das Thema Ernährung existieren zahllose fragwürdige Empfehlungen. Viele von ihnen halten sich, obwohl die Wissenschaft sie längst widerlegt hat. Das kann im schlimmsten Fall Nachteile für die Gesundheit nach sich ziehen.

Beispiel: Fruktose. Noch vor einigen Jahren galt die Süße aus Früchten als besonders gesund. Diese Behauptung konnte zwischenzeitlich widerlegt werden und es zeigte sich: Ein zu viel an Fruchtzucker ist sogar schädlich, es kann Übergewicht und das metabolische Syndrom begünstigen. Höchste Zeit also, mit den größten Lebensmittelirrtümern aufzuräumen.

ikr
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