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Testnote "Sehr gut": Stiftung Warentest empfiehlt billige Discounter-Zahnpasta - das teuerste Produkt fällt durch

Die Stiftung Warentest hat Zahnpasta getestet. Vor allem Discounter- und Eigenmarken können überzeugen. Die teuerste Zahnpasta fällt gnadenlos durch.

Zahnpasta bei Stiftung Warentest

Zahnpasta bei Stiftung Warentest

Getty Images

Zahnpasta soll die Zähne reinigen und gleichzeig gegen Karies schützen. Die gute Nachrichte der Stiftung Warentest: Die meisten Universalzahnpasten erfüllen diesen Job sehr gut. 17 Pasten haben sich die Warentester aktuell vorgeknöpft, darunter Markenprodukte, aber auch Eigenmarken und Discounterware. Davon können gleich 13 Pasten mit dem Testurteil "Sehr gut" punkten.

Ein wichitiges Kriterium beim Test war der Abrieb, denn in Zahnpasta stecken kleine Putzkörper, die Verfärbungen von Tee oder Kaffee am besten schonend von den Zähnen lösen sollen. Ein hoher Abrieb ist gerade bei bereits bestehenden Putzschäden oder freiliegenden Zahnhälsen nicht zu empfehlen. Eine der Top-Zahnpasten im Test mit niedrigem Abrieb ist die Odel-med 3 Extrem Clean Tiefenreinigung (Gesamtnote 1,5). Den Experten  gefiel die Reinigungsleistung bei geringem Abrieb. Mit 1,79 Euro liegt die Tube im mittleren Preisbereich. 

Deutlich günstiger wird es mit Eigenmarken oder Discounterprodukten. Und auch die überzeugen im Test. So erzielen die dm Dontodent Kräuter, die Bevola Zahncreme Kräuter von Kaufland und die Sensident Zahncreme von Müller jeweils eine Gesamtnote von 1,4. Die Zahnpasten ordnen die Warentester in den Bereich des mittleren Abriebs ein.

Zahnpasta ohne Fluorid fällt bei Stiftung Warentest durch

Abgestraft wurde die vegane Dr. Bronner's Pfefferminz Zahnpasta für stolze neun Euro pro Tube - denn sie enthält kein Fluorid, "der wichtigste Inhaltsstoff zur Kariesprophylaxe", so die Tester. "Zahnpasten mit Fluorid sind unverzichtbar, denn Fluorid beugt Karies vor und härtet den Zahnschmelz." 

Bei der Wahl der richtigen Zahnpasta raten die Experten, sich auf seine individuellen Ansprüche zu konzentrieren. Liegen bereits Putzschäden vor oder gibt es freiliegende Zahnhälse, sollte der Verbraucher zu einer Zahncreme mit geringem Abrieb greifen. Bei Mundgeruch oder übermäßiger Zahnsteinbildung, helfe Zink, so die Warentester.

Den Test mit allen Angaben zum Abrieb erhalten Sie gegen Gebühr unter www.test.de.

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