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1. April: Über diese Aprilscherze haben wir gelacht

Der 1. April ist der Tag, an dem Menschen anderen ungestraft einen Bären aufbinden. Auch in diesem Jahr machten Medien und Unternehmen von der Tradition gebrauch. Hier sind die besten Aprilscherze.

Leider nur ein Aprilscherz: Hans Sarpei wird nicht das "Aktuelle Sportstudio" moderieren

Leider nur ein Aprilscherz: Hans Sarpei wird nicht das "Aktuelle Sportstudio" moderieren

1. Hans Sarpei moderiert das "Aktuelle Sportstudio"

Diese Meldung ließ das Herz zahlreicher humorinteressierter Fußballfans höher schlagen: "Hans Sarpei moderiert das Aktuelle Sportstudio", meldete das ZDF online und per Twitter:

Sarpei spielte mit und erklärte: "Ich war selbst überrascht und hatte eher eine Frauen-Quote beim ZDF erwartet." Später dann die Entwarnung: alles nur ein Scherz. Der Kultfußballer ("Zuerst erschuf Hans Sarpei Gott") wird aber seine Fans weiterhin mit seinen Humorismen auf Facebook beglücken.

2. Der FC Augsburg verzichtet auf Europapokal

In der Bundesliga liegt der FC Augsburg acht Spieltage vor Schluss auf dem sechsten Platz, der den Verein zur Teilnahme an der Europa League berechtigen würde. Doch wie der FCA auf seiner Homepage mitteilte, wolle der Verein keine Meldung für einen internationalen Wettbewerb einreichen. "Es sind sportliche, aber auch wirtschaftliche Gründe, die uns zu diesem Entschluss gebracht haben", wird Vereins-Präsident Klaus Hofmann zitiert. "Ich habe in den letzten Wochen ja immer wieder betont, dass wir uns auf unsere Stärken und unsere Leistung konzentrieren sollten." Auch FCA-Kapitän Paul Verhaegh kommt zu Wort: "Vor allem fragen wir uns, warum wir uns für ein internationales Geschäft qualifizieren sollten: In Europa kennt uns doch keine Sau."

3. Avatare als "Tagesschau"-Sprecher

Wer hätte das gedacht? Auch die ARD kann lustig. Auf der Homepage von "tagesschau.de" publizierte die Redaktion einen Artikel, der für den Sommer die "Tagesschau 3.0" ankündigte. Kern des Konzepts: Die Nachtsendungen sowie die Tagesschau in 100 Sekunden sollten künftig von Avataren verlesen werden. "Damit die Zuschauer nicht auf die gewohnten Gesichter verzichten müssen, werden die Mimik, Gestik und Körpersprache der Tagesschau-Sprecher biometrisch vermessen", hieß es in dem satirischen Beitrag. Nicht auszuschließen, dass wir in ein paar Jahren eine ähnliche Erklärung von der ARD hören werden. An einem ganz normalen Tag.

4. Der Whopper aus dem Supermarkt

Ein Burgerbräter schafft sich ab: "Ab jetzt gibt's den Whopper für zu Hause ganz einfach im Supermarkt - mit allen Zutaten und Extras, die man so braucht", teilte die Fastfood-Kette Burger King auf ihrer Facebook-Seite mit. Damit könne jeder seinen Burger selbst zubereiten, am besten "auf offener Flamme". In Planung seien zudem weitere Variationen mit verschiedenen Käse-Sorten und eine scharfe Variante mit Jalapeños und Chili Cheese Sauce. Nicht alle Fastfood-Fans verstanden den Spaß - viele freuten sich auf das neue Angebot: "Wenn das ein Witz ist bin ich sauer!", schrieb ein User. Es half nichts: Auch in Zukunft muss man sich für einen Whopper an die Schlange im Schnellrestaurant stellen.

5. Netflix fast zum Nulltarif

Dieser Aprilscherz war vielleicht ein bisschen zu offensichtlich, um die Leser aufs Glatteis zu führen. Aber schön wäre der Gedanke schon: "Neuer Streaming-Tarif deckt Rundfunkgebühr mit ab", meldete die "Computerbild". Neben den bisherigen drei Abostufen für 7,99, 8,99 oder 11,99 Euro im Monat wolle der Streaming-Dienstleister künftig als vierten Tarif "Netflix Complete" einführen. Der koste zwar 19,99 Euro - dafür seien die Fernsehgebühren von 17,50 Euro enthalten. Netflix gäbe es als zum Spottpreis von 2,49 Euro. Zu schön, um wahr zu sein.

6. Schluss mit Cat-Content

Die "FAZ" sorgt sich um die Netzneutralität. Ein Artikel auf der Online-Seite "faz.net" berichtete von einer Initiative aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die "derzeit ein alternatives Modell des Zwei-Klassen-Internets" erprobe. Kern des Projekts: ausgewählte Nutzer bekämen ein Internet ohne die datenaufwändigsten Formate angezeigt. Dem fielen vor allem zwei Genres zum Opfer: "Thesen zur Zukunft des Journalismus sowie Katzenbilder und -videos." Doch die Meldung entpuppte sich als Aprilscherz. Aus der Kategorie "zu schön um wahr zu sein".

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