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Großaufnahme: 15 Dinge, die Sie über Rebecca Hall wissen müssen

Großartig ist sie eigentlich immer, nur mit dem Ruhm klappt es nicht so richtig. Damit kann Rebecca Hall aber gut leben. Aktuell glänzt sie als Politiker-Gattin im Ensemble-Drama "The Dinner". 15 Fakten über die britische Schauspielerin.

Rebecca Hall

Aktuell ist Rebecca Hall in dem Kinofilm "The Dinner" zu sehen.

•In ihrem neuen Film "The Dinner" spielt Rebecca Hall die frustrierte Gattin eines ehrgeizigen Politikers (Richard Gere). Die beiden treffen sich mit dessen Bruder (Steve Coogan) und seiner Frau (Laura Linney), um ihre Söhne zu sprechen, die ein schreckliches Verbrechen begangen haben.

•Sie wurde am 3. Mai 1982 in London geboren. Ihr Vater ist der legendäre englische Theater-Regisseur und Gründer der Royal Shakespeare Company, Sir Peter Hall. Ihre Mutter ist die amerikanische Opernsängerin Maria Ewing. Ihre Eltern trennten sich, als sie fünf Jahre alt waren, die Scheidung folgte 1990. Rebecca wuchs bei ihrer Mutter auf.

•Sie hat fünf Halbgeschwister, die alle in unterschiedlichen Berufen beim Theater und Fernsehen arbeiten.

•Ihre erste Rolle spielte Rebecca schon als Neunjährige in "The Camomile Lawn". Regie bei dem TV-Mehrteiler nach Mary Wesleys Roman führte ihr Vater. Gleich nach dem Vorspann steigt sie in der Rolle der kleinen Sophie aus dem Fenster und versteckt sich im Baum:


•Sie hatte mit elf Jahren schon ihre volle Körpergröße erreicht: 1,78 Meter.

•Sie studierte englische Literatur in Cambridge, wo sie auch in diversen Bühnenaufführungen mitwirkte und eine Theatergruppe gründete. Nach zwei Jahren verließ sie die Uni vorzeitig, um sich voll und ganz auf die Schauspielerei zu konzentrieren.

•Ihr Debüt als professionelle Darstellerin gab sie 2002 im Londoner Strand Theatre in dem Stück "Mrs. Warren’s Profession", eine Produktion, man ahnt es, ihres Vaters. Der Beginn einer glanzvollen Bühnenkarriere, in deren Verlauf sie oft mit ihrem Vater arbeitete.

•Vier Jahre später folgte dann Rebeccas erste Kinorolle in der Verfilmung von David Nicholls Uni-Roman "Starter for Ten":


•Trotz ihrer vielen bemerkenswerten Leistungen wurde sie bislang noch kein einziges Mal für den Oscar und nur einmal für einen Golden Globe nominiert: als Beste Darstellerin in Woody Allens "Vicky Cristina Barcelona" (2008).

•Sie besitzt die britische und die amerikanische Staatsbürgerschaft.

•Sie war von 2010 bis 2015 mit dem britischen Regisseur Sam Mendes liiert. Seit September 2015 ist sie mit dem US-Schauspieler Morgan Spector verheiratet.

•Für die Comedy-Website "Funny or Die" mimte sie 2015 einen Fan der Popgruppe One Direction, der nur schwer darüber hinwegkommt, dass deren Mitglied Louis Tomlinson (mit einer anderen) Vater wird:


•Das sagt sie:
"Was glauben Sie, in wie vielen Hotelsuiten-Interviews ich gesessen habe, und mir von Journalisten gesagt wurde: Im nächsten Jahr aber werden Sie so berühmt werden, dass Sie nicht mehr mit der U-Bahn fahren können. Was werden Sie dann machen? Tja, sage ich dann immer, das werden wir sehen, wenn es soweit ist. Tut es aber nicht. Und das ist völlig okay."

•Das sagen andere:
"Sie ist ein Bündel von Unvollkommenheiten, die zusammen etwas sehr Schönes ergeben. Sie wurde nicht in der Schauspielerinnen-Fabrik hergestellt." (Nick Murphy, Regisseur ihres Films "The Awakening")

Rebecca Hall für Einsteiger:

„The Prestige“ (2006)
„Vicky Cristina Barcelona“ (2008)
„Yorkshire Killer 1974 (2009)
„The Town“ (2010)
„The Awakening“ (2011)
„Parade’s End“ (2012)
„Christine“ (2016)