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Stiller Protest in München: Demonstranten setzen sich für Ai Weiwei ein

"1001 Stühle für Ai Weiwei": Als Teil einer weltweiten Protestaktion haben sich in München am Sonntag etwa 80 Demonstranten für die sofortige Freilassung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei eingesetzt.

"1001 Stühle für Ai Weiwei": Als Teil einer weltweiten Protestaktion haben sich in München am Sonntag etwa 80 Demonstranten für die sofortige Freilassung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei eingesetzt. Bei der Aktion vor dem chinesischen Konsulat brachten die Demonstranten nach Angaben der Polizei Stühle mit und ließen sich darauf zum stillen Protest gegen die Festnahme des Regimekritikers nieder. Einige hielten Transparente mit der Aufschrift "Wo ist Ai Weiwei?" hoch. Ai war am 3. April in Peking festgenommen worden und ist seitdem verschwunden.

In Anlehnung an Ai Weiweis documenta-Beitrag "Fairytale" riefen die Veranstalter des Protests im Internetnetzwerk Facebook dazu auf, in verschiedenen Städten der Welt - unter anderem in New York, London, Paris, Moskau, Madrid oder Hongkong - um 13.00 Uhr Ortszeit Stühle vor chinesischen Botschaften und Konsulaten aufzustellen und darauf Platz zu nehmen. Die Aktion soll auf friedliche Art der Forderung Ausdruck verleihen, Ai Weiwei sofort freizulassen, hieß es auf der Facebook-Seite.

DPA / DPA