Olivia Wilde In Sundance zeigt sie Flagge gegen ICE

Olivia Wilde beim Sundance Film Festival 2026.
Olivia Wilde beim Sundance Film Festival 2026.
© imago images/imageSPACE / C Flanigan
Olivia Wilde nutzte ihren Auftritt beim Sundance Film Festival für ein politisches Statement gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE.

Hollywoodstar Olivia Wilde (41) hält sich dieser Tage eigentlich aus beruflichen Gründen beim Sundance Film Festival in Utah auf. Die Schauspielerin und Regisseurin präsentiert dort gleich zwei Projekte. Die von ihr inszenierte Komödie "The Invite" mit Seth Rogen (43) und ihr selbst in der Hauptrolle sowie Gregg Arakis (66) "I Want Your Sex", in dem sie an der Seite von Cooper Hoffman (22) zu sehen ist. Doch auf dem roten Teppich des Filmfestivals wollte Wilde nicht nur über das Kino sprechen.

Die Schauspielerin trug bei der Weltpremiere von "The Invite" einen Anstecker mit der Aufschrift "ICE Out" als Protest gegen die tödlichen Schüsse auf den Intensivpfleger Alex Pretti in Minneapolis am 24. Januar. Pretti war von Beamten der United States Border Patrol mit zehn Schüssen getötet worden.

"Menschen werden ermordet"

"Wir alle sind hier, um etwas wirklich Schönes und Hoffnungsvolles zu feiern, das Geschichtenerzählen in Filmen", sagte Wilde dem Branchenmagazin "Variety" auf dem roten Teppich. "Aber die Welt leidet gerade, und dieses Land leidet. Und es ist erschreckend. Ich bin entsetzt und angewidert. Die Filmemacherin erklärte weiter: "Wir können nicht noch einen Tag so weitermachen und das als unsere neue Normalität akzeptieren. Es ist ungeheuerlich. Menschen werden ermordet."

Unterstützung für die Protestbewegung

Die 41-Jährige rief dazu auf, die Bewegungen gegen ICE zu unterstützen. Sie bezeichnete die Behörde dabei als "unglaublich kriminelle Organisation". Gleichzeitig zeigte sie sich inspiriert von den landesweiten Demonstrationen in den USA. "So viele Amerikaner erheben ihre Stimme und demonstrieren, obwohl es gerade gefährlich ist, ein Demonstrant zu sein - und trotzdem gehen die Menschen auf die Straße. Das ist unglaublich inspirierend."

Auch Natalie Portman bezieht Stellung

Wilde war nicht die einzige Prominente, die beim Sundance Film Festival Haltung zeigte. Auch Oscarpreisträgerin Natalie Portman (44) trug bei der Vorstellung ihres neuen Films "The Gallerist" am Samstag Pins mit den Aufschriften "ICE Out" und "Be Good". "Wir befinden uns an einem Punkt in der Geschichte unseres Landes, der ziemlich verheerend ist", sagte sie "Variety" zufolge.

Es sei unmöglich, nicht darüber zu sprechen, was gerade passiere - über die Brutalität von ICE und dass dies sofort aufhören müsse. Gleichzeitig betonte Portman aber auch den Zusammenhalt unter den Amerikanern: "Sie sind füreinander da, beschützen sich gegenseitig und kämpfen für ihre Freiheit. Es ist ein bittersüßer Moment, etwas zu feiern, auf das wir so stolz sind, vor dem Hintergrund einer Nation im Schmerz."

SpotOnNews

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