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"Ich bin ein Star" Kein Dschungel im Dschungelcamp – das sind die kuriosesten Änderungen 2022

Janina Youssefian posiert im Studio-Dschungel in Köln bei Vorab-Aufnahmen
Janina Youssefian ist eine von dieses Mal nur elf Teilnehmenden im Dschungelcamp 2022
© RTL
Ein Dschungelcamp ohne Dschungel: Die RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" findet 2022 in Südafrika statt - verrückte Änderungen inklusive.

"Guten Morgen aus-Tralien." Die Begrüßungsformel von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich ist der Running Gag bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Doch fürs Dschungelcamp 2022 werden sich die beiden Moderatoren einen anderen Satz ausdenken müssen. Erstens, weil die RTL-Show in diesem Jahr coronabedingt aus Südafrika gesendet wird. Und zweites, weil die beiden nicht mehr am frühen Morgen, sondern fast zur gleichen Zeit wie in Deutschland vor der Kamera stehen.

Am Freitagabend startet das Dschungelcamp. Nach einem Jahr Pause kehrt die Show zurück – allerdings an einem neuen Ort. Da die Einreiseregeln für die Prominenten und das Produktionsteam in Australien sehr kompliziert waren, findet die deutsche Ausgabe in diesem Jahr dort statt, wo sonst Australier und Dänen drehen: im Kruger Nationalpark in Südafrika. Doch das ist nicht die einzige Änderung.

Das ist neu im Dschungelcamp 2022:

  • Kein Dschungel im Dschungelcamp. Der Kruger Nationalpark ist zwar von dichten Bäumen und üppiger Vegetation umgeben, doch er entspricht nicht der Definition eines Dschungels. Der liegt üblicherweise in den Tropen und besteht aus einer undurchdringbaren Flora. Das trifft für den Kruger Nationalpark beides nicht zu. Der nächste Dschungel liegt 2500 Kilometer entfernt. Den TV-Zuschauern zuhause kann es egal sein. Das Lager der Teilnehmenden sieht trotzdem fast so aus wie immer.
  • Nur eine Stunde Zeitunterschied sind es zwischen Südafrika und Deutschland. Das bedeutet, dass Zietlow und Hartwich aus fast der gleichen Zeitzone senden. Dort wird also nicht, wie sonst in Australien, früher Morgen, sondern auch später Abend wie in Deutschland sein. Das hat vor allem Auswirkungen auf die Produktion. Die Moderatoren senden im Scheinwerferlicht, die Tageszusammenschnitte können nicht über Nacht gemacht werden, sondern müssen am Nachmittag fertig sein.
  • Keine Kängurus - auch die Fauna ist anders als in Australien. Die Dschungelcamp-Bewohner bekommen es nicht mit giftigen Spinnen, dafür aber mit Affen und Nilpferden zu tun. Giftige Schlangen gibt es aber auch in Südafrika.
  • Das Menü für die Essensprüfungen variiert ebenfalls. Statt Känguruhoden und Kotzfrucht gibt es Ekelfisch und Bullenpenis. Kakerlaken und Kuhurin werden sich aber auch in Südafrika auftreiben lassen.
  • Ein Tunnel statt einer Hängebrücke verbindet das Lagerfeuer und das Camp mit der Außenwelt. Ansonsten ähnelt das Setting aber der australischen Show.
  • Dieses Mal werden elf statt zwölf Kandidatinnen und Kandidaten beim Start dabei sein – allerdings ungeplant. Lucas Cordalis musste wegen eines positiven Coronatests in Quarantäne. Ob er zu einem späteren Zeitpunkt nachrücken kann, ist derzeit offen.

Für alle elf hat das Dschungelcamp 2022 übrigens bereits begonnen. Am Mittwoch zogen die Kandidaten um Harald Glööckler, Filip Pavlovic und Jasmin Herren bereits ein. Grund: Am Freitagabend soll es schon genügend Sendematerial geben, um die Zuschauer zu unterhalten.

Die meisten anderen Dinge bleiben, wie die Dschungelcampfans sie lieben. Abstimmungsmodus, Prüfungen und die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich sind die Konstanten der Show. Als Fels in der Brandung wurde sogar Dr. Bob eingeflogen. Der ist bereits euphorisch: "Das wird die beste Staffel!"

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