Wegen Cyberattacken auf den ESC
Wien ruft zweithöchste Terror-Warnstufe aus

Wien bereitet ich auf den ESC vor.
Wien bereitet ich auf den ESC vor.
© imago/SEPA.Media / Michael Indra

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Bereits jetzt herrschen in Österreich höchste Sicherheitsvorkehrungen hinsichtlich des ESC, der am 16. Mai seinen Sieger kürt.

Mit den beiden ESC-Halbfinals am 12. und 14. Mai sowie dem Finale am 16. Mai steht ganz Österreich und vor allem Wien im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest ist aber offenbar auch mehr denn je von Hackern und Cyberangriffen bedroht, wie die jüngsten Entwicklungen zeigen. Wie aus österreichischen Medienberichten hervorgeht, wurde inzwischen die zweithöchste Terror-Warnstufe aus- und sogar das US-amerikanische FBI hinzugerufen, um für einen sicheren und fehlerfreien Ablauf zu sorgen.

Demnach werde es für die ESC-Woche eine eigens dafür ins Leben gerufene Taskforce der US-Behörde geben, die sich in New York City für einen etwaigen Einsatz bereithält. Das hatte Dieter Csefan, Vizepräsident der Landespolizeidirektion, laut der Zeitung "Heute" in einer Pressekonferenz verraten.

Besagte Taskforce sei bereits "24/7 besetzt" und habe das vorrangige Ziel, potenzielle Hackerangriffe frühzeitig zu "erkennen und abzuwehren".

Besonders gefährdete Nationen bringen eigenen Schutz

Generell wolle man während der Großveranstaltung nichts dem Zufall überlassen. Die Sicherheitsstufe, die während dem ESC vor Ort herrscht, sei so hoch "wie auf einem internationalen Flughafen", wird Csefan weiter zitiert. Auch die Spezialeinheit Cobra, das österreichische Pendant zum SEK, wird präsent sein.

Unter anderem das Teilnehmerland Israel hat außerdem angekündigt, seine eigenen Sicherheitskräfte mit nach Österreich zu bringen. Die Teilnahme des israelischen Sängers Noam Bettan (28) gilt als besonders umstritten, laut österreichischer Polizei werde es im Zuge des ESC zahlreiche Pro-Palästina-Demonstrationen in Wien geben - darunter eine Großdemo mit bis zu 3.000 Teilnehmenden.

Wo landet Deutschland?

Für Deutschland geht in diesem Jahr Sängerin Sarah Engels (33) mit ihrem Song "Fire" an den Start. Wie die vier weiteren Mitglieder der "Big Five" ist auch Deutschland direkt für das Finale am 16. Mai qualifiziert. Der Sänger JJ (25) hatte im vergangenen Jahr den ESC dank seines Gewinnerlieds "Wasted Love" nach Österreich geführt.

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