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"James Bond: Spectre" im Schnellcheck: Was kann der neue Bond?

Nächste Woche kommt der neue Bond ins Kino. "Spectre" im stern-Schnellcheck gibt Ihnen den Überblick: Was taugt die Action? Wie böse ist Christoph Waltz, wie sexy Monica Bellucci? Und wie gut schlägt sich Daniel Craig? Vorsicht Spoiler!

Von Sophie "Vesper" Albers Ben Chamo

Der 24. Bond ist der vierte mit Daniel Craig als Agent im Dienste Ihrer Majestät

Der 24. Bond ist der vierte mit Daniel Craig als Agent im Dienste Ihrer Majestät

"Spectre" heißt der 24. Bond und ist mit angeblich 270 Millionen Euro nicht nur das teuerste, sondern mit rund 160 Minuten auch das längste 007-Kinoabenteuer aller Zeiten. Daniel Craig gibt zum vierten Mal den Agenten mit der Lizenz zum Töten. stern durfte "Spectre" schon vor dem Kinostart sehen: Erfahren Sie im Schnellcheck, was Sie erwartet und ob "Spectre" das Geld fürs Ticket und das Sitzfleisch überhaupt wert ist.

Die Action

Heftige Keilerei im Zug: Daniel Craig im Clinch in "Spectre"

Heftige Keilerei im Zug: Daniel Craig im Clinch - im Hintergrund Bond-Girl Léa Seydoux 


Die berühmte Einstiegsszene vor dem Titel hat es wieder mal in sich: Es geht in die Luft, im doppelten Sinne des Wortes. Menschenmassen feiern in Mexiko den Tag der Toten - und Bond jagt mittendrin einen Bösewicht. Natürlich könnte man wieder diese "Er hätte in den ersten sieben Minuten sterben müssen"-Rechnung aufmachen, aber gerade weil Bond mehr Leben hat als jede Katze, ist er uns so lieb und teuer.

James Bond entkommt von einstürzendem Haus

 

Auch Freunde der gepflegten Autojagd kommen in "Spectre" auf ihre Kosten und das in Rom. Das ansehnliche Gerase hat zuweilen etwas von "Fast&Furious". Aber dafür sind die Straßen eigentlich zu leer.

Der neue Bond liebt Referenzen. Die große Prügelszene des Films ist gleich zwei: sowohl der gute alte Oddjob ("Goldfinger") als auch der Eisenbeißer ("Der Spion, der mich liebte") lassen grüßen. Und sonst so? Explosionen, Explosionen, Explosionen. 

Die Bondgirls

Monica Bellucci als Bondwoman im neuen James-Bond-Abenteuer "Spectre"

Endlich mal kein Girl, sondern eine Bondwoman: Monica Bellucci verdreht 007 in "Spectre" ordentlich den Kopf - zumindest kurzzeitig


Mit Monica Bellucci bekommt der Agent endlich einmal eine Bondwoman anstatt eines Bondgirls. Angesprochen auf "das älteste" Bondgirl meinte Craig ganz trocken: "Sie meinen eine Frau meines Alters?" Um sich dann aufzuregen: "Wir sprechen hier von Monica Bellucci, verdammt noch mal. Wenn jemand wie sie Bondgirl sein möchte, können wir uns glücklich schätzen." Belluccis Auftritt ist kurz, aber hat Grandezza. Aber dann kommt natürlich doch wieder das Mädchen. 

Die Französin Léa Seydoux gibt sich anfangs spröde, um dann einen besonders aufreizenden Auftritt in körpernaher blauer Seide hinzulegen, die Bond ihr natürlich nach getaner Arbeit vom Leib reißt. Sie kann zwar mit Waffen umgehen, bleibt aber trotzdem etwas blass. Das wahre Bondgirl ist und bleibt Miss Moneypenny!

Der Bösewicht

Christoph Waltz als Bösewicht in "Spectre"

Eine der ganz großen Szenen in "Spectre", der Auftritt von Christoph Waltz

 

Christoph Waltz spielt Bonds Erzfeind und steigt damit in die Fußstapfen unvergessener, deutschsprachiger Bond-Bösewichte wie Gert Fröbe und Curd Jürgens. Waltz gibt Franz Oberhauser mit dem Charme eines sadistischen Zahnarztes, wie der "Guardian" so schön schreibt, ist überall und nicht zu fassen und Bond schon immer näher gewesen als alle anderen. Und weil das nicht zufällig an Sherlock Holmes' Moriarty erinnert, taucht plötzlich auch noch Benedict Cumberbatchs "Sherlock"-Moriarty Andrew Scott auf. Eine Steigerung wäre vielleicht noch, wenn als nächstes Sean Connery oder Roger Moore die Seiten wechseln würden.

Die Musik


Der Bond-Song stammt diesmal von Sam Smith, dessen Ende September veröffentlichtes "Writing's on the Wall" so gar nicht gut angekommen ist. Wie denn auch nach Adeles Monstersong "Skyfall". Aber das Urteil "schwächliches Gewimmer" ist natürlich hart. Und ehrlich gesagt kein gutes Omen, für das, was dem Titel folgt.

Gadgets und Autos

Aston Martin hat für "Spectre" angeblich ein völlig neues Auto entworfen: den DB10. Ganze zehn Stück gibt es davon - Karbonfaserkarosse und futuristisches Cockpit - alle kamen im Film zum Einsatz. Highlight ist die Verfolgungsjagd durch Rom. Angeblich haben alle Autos überlebt. Schwer vorstellbar: Allein die Blechschäden (nicht nur Aston Martins) sollen mehr als 30 Millionen Euro des Budgets verschlungen haben. Auch die Verfolger können sich sehen lassen. Am Ende gewinnt aber natürlich der Oldtimer. 

Die Story

Wie schon in "Skyfall" plagen James Bond auch in "Spectre" Dämonen aus der Vergangenheit, was er anfangs nicht durchschaut. Dann aber doch, und dann ist es fast zu spät, als so ein Big-Data-ist-die-Zukunft-und-totale-Überwachung-super-Kollege auftaucht, der die gesamte 00-Abteilung des MI6 auf den Schrottplatz der Geschichte werfen will.

Sexismus

Davon will der "neue" Bond nichts mehr wissen. In einem wunderbar offenen Interview, mit dem Craig einen fulminanten Auftakt zur "Spectre"-Werbetour gab, antwortete der 47-Jährige einem von Bonds Händchen für Frauen allzu begeisterten Journalisten: "Wir sollten nicht vergessen, dass er ein Frauenhasser ist." Dass sich Bonds Verhalten in den vergangenen Jahren gebessert habe, sei nur den vielen starken Frauenfiguren zu verdanken, mit denen der Agent umgeben worden sei - wie die von Naomi Harris, Eva Green und Judi Dench gespielten Charaktere. Die würden dem Macho ohne mit der Wimper zu zucken in seine Schranken weisen. Das wiederum erlaube Bond, galanter zu sein als früher, so Craig. Was ihn aber nicht daran hindert, coole Frauen auch mal hängen zu lassen und letzen Endes natürlich doch vom "guten Mädchen" zu träumen.

Sprüche

Den "Geschüttelt, nicht gerührt"-Schock hat Daniel Craig seinem Publikum schon in "Skyfall" verabreicht, als sein Bond plötzlich nach einem Bier verlangte, anstatt nach einem Wodka Martini. Diesmal verweigert ihm der Barmann gleich allen Alkohol. Das ist dann sogar Bond zu viel. 

Natürlich sagt er "Bond, James Bond", aber der weitere Schock bleibt aus. "Spectre" versucht es wieder auf die leichte Art, so wie früher einmal in der guten alten Zeit. Problem ist nur, dass man Craig den Witz, der bei Connery und Moore Teil des Charakters war, nicht so richtig abnimmt.

Daniel Craig

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, und wirklich alles wissen wollen: "Spectre" nimmt Abschied von der Ära Daniel Craig. Das, was vor knapp zehn Jahren mit "Casino Royale" seinen Anfang genommen hat, scheint mit "Spectre" zu enden. Wohl deshalb steht am Anfang "Die Toten leben", und deshalb brauchte es zweieinhalb Stunden, um alle Weggefährten, gut und böse, Revue passieren zu lassen. Bye, bye, James. Aber keine Angst, er kommt natürlich wieder.



kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(