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"Hätte mir das Genick brechen können": Schlagersänger Costa Cordalis: Schwerer Sturz im eigenen Badezimmer

Er hatte Glück im Unglück: Schlagersänger Costa Cordalis ist in seiner Finca auf Mallorca ausgerutscht und hat sich den Knöchel gebrochen. Doch statt zum Arzt zu gehen, stieg der der 73-Jährige ins Flugzeug nach Hamburg.

Costa Cordalis

Schlagersänger Costa Cordalis

An diesem Samstag sollte Schlagersänger Costa Cordalis gemeinsam mit seinem Sohn Lucas bei einem Open-Air-Konzert im Berliner Hoppegarten auf der Bühne stehen. Doch der Auftritt musste kurzfristig abgesagt werden. Der 73-Jährige ist in seiner Finca in Mallorca schwer gestürzt und hat sich einen doppelten Knöchelbruch im rechten Fuß zugezogen. "Ich kam morgens aus der Badewanne, als ich plötzlich wegrutschte. Ich hatte starke Schmerzen", sagte Cordalis der "Bild"-Zeitung.

Der Unfall passierte bereits in der vergangenen Woche. Statt auf Mallorca zum Arzt zu gehen setzte sich Cordalis mit seiner Frau Ingrid in den nächsten Flieger nach Hamburg. "Ich traue den Ärzten in Spanien nicht", sagte Cordalis. Was er allerdings nicht bedachte: In Hamburg fand zu diesem Zeitpunkt der G20-Gipfel statt, viele Straßen waren gesperrt, oft bildeten sich meterlange Staus. "Wir sind kaum mit dem Taxi vom Flughafen zur Klinik gekommen", so Cordalis. Schließlich schaffte es der Schlagersänger doch noch in die Klinik und wurde drei Stunden operiert. Er habe immer noch starke Schmerzen und nehme drei bis vier Ibuprofen-Tabletten am Tag, klagt Cordalis.

"Ich hätte mir auch das Genick brechen können"

Trotzdem weiß er, dass er Glück im Unglück hatte. "Ich hätte mir auch das Genick brechen können wie mein Freund Gunter Gabriel. Das hat mich sehr mitgenommen." Der Sänger war am 22. Juni an den Folgen eines Halswirbelbruchs gestorben, den er sich bei einem Treppensturz zugezogen hatte. Costa Cordalis will nun vorerst in Deutschland bleiben und hier ein Reha-Programm absolvieren. "Am liebsten an der Nordsee in St. Peter Ording."

Ganz müssen seine Fans beim Open-Air-Konzert in Berlin allerdings nicht auf ihn verzichten. Statt dem 73-Jährigen werden nun sein Sohn Lucas und seine Tochter Kiki auf der Bühne stehen und die Hits zum Besten geben. "Es macht mich stolz, dass meine Kinder meine Lieder singen", sagt Costa Cordalis.

jum
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.