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Wiener Opernball: Hilton versus Netrebko in Kutsche

Über 5000 Prominente aus aller Welt machten den 51. Wiener Oprnball zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt. Als Stargast hatte Bauunternehmer Richard "Mörtel" Lugner Glamor-Girl Paris Hilton eingeladen. Doch auch echte Künstler, wie Sopranistin Anna Netrebko, waren vor Ort.

Sein Auftritt auf dem 51. Wiener Opernball war kurz und erfolgreich. Der 15 Jahre alte Fiaker-Schimmel Pascha stand still auf dem Parkett der Wiener Staatsoper, als Starsopranistin Anna Netrebko am Donnerstagabend mit drei strahlenden Arien aus Jule Massenets "Manon" das Gesellschaftsereignis einleitete. Mit stoischer Ruhe ließ Pascha die Aufführung vor seiner Kutsche über sich ergehen, ohne die gefürchteten Pferdeäpfel fallen zu lassen und somit das teure Parkett zu verätzen.

Doch die Rechnung von Staatsoperndirektor Ioan Holender, der Pascha als "Geheimwaffe" gegen das zum "Stargast" des Balles erhobene US-Partygirl Paris Hilton antreten lassen wollte, ging nicht ganz auf. In Ermangelung wirklicher internationaler Stars und prominenter Persönlichkeiten aus dem Ausland drängten sich Österreichs Pressefotografen dicht um die US-amerikanische Hotelierstochter, der angesichts des Ansturms wiederum das Lachen verging. Ganze zwei Mal, so beobachtete ORF-Kommentator Karl Hohenlohe (selbst ein Mitglied des ehemaligen österreichischen Hochadels), habe die kühl-blonde Paris in der ersten Opernballstunde gelächelt. "Einmal, als sie in ihren Spiegel schaute, und das andere Mal, als (ihr Gastgeber, der Wiener Bauunternehmer) Richard Lugner die Loge betrat.

Mehr noch als im Vorjahr mied die internationale Politik die teure Gala, die auch 2007 wieder rund 17 Millionen Euro Umsatz bringen dürfte. Angesichts wachsender sozialer Spannungen und der Arbeitslosigkeit in Europa wollten sich EU-Politiker durch einen Opernballauftritt bei ihren Wählern nicht unbeliebt machen, mutmaßte die Wiener Presse. Nur die österreichische Polit-Elite war komplett aufmarschiert, angeführt von Opernball-Schirmherrn, Bundespräsident Heinz Fischer. Der neue, sozialdemokratische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer - derzeit so unbeliebt wie kaum ein anderer Regierungschef vor ihm - kam zwar im Frack, der männlichen Opernball-Uniform, zum Opernring. Doch statt der üblichen Schärpe mit Orden trug er demonstrativ die rote Schleife der internationalen Aids-Hilfe am Revers.

Millionengewinn garantiert

Allerdings konnten mangelnde Prominenz und fehlender internationaler Glanz der Stimmung auf dem rauschendsten Ballfest in der Walzermetropole nur wenig anhaben. Zum 51. Opernball in den Räumen der prächtigen Staatsoper kamen wieder mehr als 5000 zahlende Gäste und bescherten der renommierten Bühne einen Millionengewinn. Zu den wenigen Neuheiten auf dem "Ball der Bälle" gehörte in diesem Jahr die Eröffnung des Festes. Nicht der langjährige Zeremonienmeister Thomas Schäfer-Elmayer durfte die magischen Worte sprechen. Dies wurde erstmals den jungen Opernball-Debütanten und Debütantinnen überlassen, die mit einem unisono gerufenen "Alles Walzer" die zahlenden Gäste in Scharen zu sich auf den Tanzboden riefen. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Kurier" will Opernchef Holender künftig nicht nur den Zeremonienmeister Elmayer loswerden. Auch die Tage der Opernball-Managerin und Geschäftsführerin des Hotels Sacher, Elisabeth Gürtler, seien gezählt.

Ob Holender, stets ein Freund deutlicher Worte, im kommenden Jahr wieder einen Fiaker-Gaul in die "schönste Tanzarena der Welt" holen wird, darf allerdings bezweifelt werden. "Sowas lässt sich einfach nicht toppen", meinte er im Interview mit dem ORF-Fernsehen. Vielleicht, so der "Herr Direktor" freundlich lächelnd, versuche er es mal mit einem Bären.

Christian Fürst/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(