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Paul Walker: Vater gibt rührendes Interview zum ersten Todestag

Fast ein Jahr ist es her, dass Paul Walker tragisch ums Leben kam. Die ganze Welt war fassungslos. In einem Interview spricht nun sein Vater über die Lücke, die sein Sohn hinterlassen hat.

Der US-Schauspieler Paul Walker - hier 2013 bei der Premiere zu "The Fast and the Furious 6"

Der US-Schauspieler Paul Walker - hier 2013 bei der Premiere zu "The Fast and the Furious 6"

Am 30. November jährt sich der Tod von Paul Walker zum ersten Mal. In Gedenken an seinen Sohn hat sein Vater, Paul Walker III, nun ein Interview gegeben. Bei "Enterntainment Tonight" sprach er mit Nancy O’Dell über seinen Verlust und Erinnerungen an seinen Sohn.

"Naja, ich freue mich nicht besonders auf Thanksgiving", teilt er ernst mit. "Er starb zwei Tage später und wahrscheinlich wird das so sein, bis ich irgendwann wieder mit ihm vereint bin." Sie seien eine sehr liebevolle und vertraute Familie, erzählt er weiter, und Paul sei das Stück das nun fehlt und immer vermisst werden wird.

Grausame Nachricht per Telefon

Paul Walker verunglückte am letzten Tag im November in Valencia, Kalifornien mit seinem Freund Roger Rodas, der den Wagen steuerte. Rodas verlor bei überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug. Sie kollidierten mit einem Laternenmast und einem Baum. Das Fahrzeug ging daraufhin in Flammen auf. Beide Insassen starben.

Dass sein Sohn verunglückt war, erfuhr er von seinem Bruder. Er rief ihn an mit den Worten: "Paul wurde getötet." Walker war überzeugt, dass nur jemand etwas falsch verstanden hatte. Sein Bruder drängte ihn nach Hause zu gehen, um den Rest der Familie zu treffen. "Aber meine Füße wollten sich einfach nicht bewegen", offenbart Walker.

Bilder und Videos einer glücklichen Kindheit

Paul Walker III zeigte im Interview nicht nur offen seine Emotionen, sondern auch viele private Heimvideos und Bilder aus den Kindertagen seines Sohnes und erzählte von den wunderbaren Erinnerungen an die Zeit, als Paul noch ein kleiner Junge war. "Er hat immer gelacht", erinnert sich Walker, sogar in den frühesten Aufnahmen. Er war immer ein fröhlicher Mensch.

Nach wie vor besucht Paul Walker III die Stelle, an der sein Sohn ums Leben kam. Er mag es die Beileidsbekundungen der Fans zu lesen. Es tröstet ihn und gibt ihm Kraft. Einmal sei ein kleines Mädchen auf ihn zu gegangen und hätte gefragt: "Bist du Pauls Dad?" Als er es bejahte, fragte sie weiter: "Darf ich dich umarmen?" Walkers Stimme bricht, als er davon erzählt, wie stolz er auf seinen Sohn ist.

yps
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