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Spaniens Prinzessin Letizia feiert 40. Geburtstag: Bürgerlich, elegant und äußerst beliebt

Ihr Verhältnis zu König Juan Carlos soll schlecht sein und immer wieder kursieren Gerüchte über eine angebliche Magersucht. Trotzdem wird Prinzessin Letizia in Spanien immer beliebter.

Du wirst die Monarchie ruinieren" - mit diesen Worten soll Spaniens #link;www.stern.de/sport/sportwelt/juan-carlos-90261452t.html;König Juan Carlos# angeblich seinen Sohn Felipe gerügt haben, als der Kronprinz ihm verkündete, die geschiedene Fernsehjournalistin Letizia Ortiz heiraten zu wollen. Unterstützt von seiner Mutter, Königin Sofía, setzte Felipe jedoch seinen Willen durch und tat es vor acht Jahren. Letizia, die an diesem Samstag 40 Jahre alt wird, ist zurzeit nach ihrer Schwiegermutter das beliebteste Mitglied der königlichen Familie in Spanien.

Nach einer neuen Umfrage der Zeitung "El Mundo" meinen 43,5 Prozent der Spanier, dass die Prinzessin von Asturien bestens vorbereit sei, um eines Tages die Rolle der Königin zu übernehmen.

Die hübsche Letizia hat es allerdings nicht geschafft, die Zuneigung des Königs zu gewinnen, wie die Monarchie-Expertin Pilar Eyre in ihrem Buch "Geheimnisse und Lügen der königlichen Familie" schreibt. Juan Carlos habe es nie richtig verkraftet, dass sein Sohn eine Bürgerliche und obendrein Geschiedene ins Königshaus gebracht habe.

Herzliches Verhältnis mit Königin Sofia

Auch Letizias Beziehung zu den beiden Schwestern des Kronprinzen, den Infantinnen Elena und Cristina, soll distanziert sein. Dagegen soll das Verhältnis zwischen Letizia und Königin Sofía ganz herzlich sein.

Letizia und ihr Mann stehen in jüngster Zeit stärker im Vordergrund als die übrigen Mitglieder der Königsfamilie. Hintergrund sind zwei Ereignisse, die das Ansehen des Königshauses schwer geschadet haben: die heftig kritisierte Elefantenjagd des Königs in Afrika vor fünf Monaten und der Korruptionsskandal um Iñaki Urdangarin, der mit der Infantin Cristina verheiratet ist.

Dagegen haftet Felipe und Letizia bislang kein Makel an. Beide wirken sympathisch und verantwortungsvoll. Sie haben zwei Töchter: Leonor, 6, und Sofía, 5. Am Freitag brachte das Paar die beiden Mädchen zur Privatschule Santa Maria de los Rosales, die auch schon Felipe besucht hat. Leonor geht dort bereits in die zweite Klasse der Grundschule, während Sofía sich im selben Gebäude im letzten Jahr der Vorschule befindet.

Gerüchte über Magersucht

Letizia zeichnet sich durch einen eleganten Stil aus, ihre öffentlichen Auftritte sind meist sehr zurückhaltend. Schon als Journalistin wurde sie von Kollegen als perfektionistisch bezeichnet. Dagegen werfen ihr Kritiker Distanziertheit, Hochmut und einen Hang zu autoritärem Verhalten vor. Die Dienerschaft im Zarzuela Palast soll ihr den Spitznamen "Die Chefin" gegeben haben.

In Spanien kursieren immer wieder Gerüchte über eine vermeintliche Magersucht der sehr schlanken Frau. Das Königshaus hat solche Vermutungen jedoch stets dementiert.

Theo Peters, DPA / DPA