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Imanin in Marrakesch: Diese Frau kämpft als Koranlehrerin gegen den Terror

Eine Reportage über den Arbeitsalltag von Hind Zkhiri, der ersten Mourchida von Marrakesch.

Hind Zkhiri schiebt ihren Motorroller über einen Hof in Marrakesch

Ein weiblicher Imam auf einer Yamaha? Für Hind Zkhiri aus Marrakesch kein Widerspruch.

Wenn Hind Zkhiri an den Islam denkt, denkt sie an warme Nächte und süßes, schweres Gebäck. An ihren Vater, der sie als Mädchen mitnahm in die kleine Moschee im Osten Marrakeschs, jeden Abend, wenn im Ramadan die rote Sonne unterging und das Fasten gebrochen wurde. Sie denkt an die Stille beim Gebet. An das Gelächter beim Festmahl.

Und sie denkt an Blut.

An einen abgetrennten Arm, der auf dem Boden liegt, mitten auf dem Djemaa el Fna, dem Platz der Gaukler und Schlangenbeschwörer in der Altstadt. Sie denkt an blutverschmierte Körper und an weinende Kinder. An das Café Argana, in dem sie so gerne ihre freie Zeit verbrachte, vor dem sich im April 2011 aber Selbstmordattentäter in die Luft sprengten. Siebzehn Tote, so die offizielle Version. Über sechzig, erzählt man sich in Marrakesch.

Der Einfluss der Mourchidate

Ihr Vater und der Terror, das sind die Pole, zwischen denen sich ihre Gedanken bewegen. Und genau das ist der Grund, weshalb sie sich entschloss, eine Mourchida zu werden, ein weiblicher Imam, eine Frau Gottes.

Marokko ist eines der wenigen islamischen Länder, in denen Frauen als Religionsgelehrte arbeiten dürfen. Die Mourchidate haben eine ähnliche Autorität wie die Imame, nur Predigten dürfen sie nicht halten (ein Zugeständnis an die Traditionalisten). Laut dem Minister für religiöse Angelegenheiten ist der Einfluss der Mourchidate jedoch noch größer als jener der Imame denn sie erreichen auch die Frauen, die bislang weitgehend vom gesellschaftlichen und religiösen Leben ausgeschlossen waren und deren Kinder nicht in die Hände der Extremisten geraten sollen.

Für viele Frauen ist Hind die einzige Person außerhalb ihrer Familie, der sie vertrauen – und mit der sie über ihre Probleme sprechen.

In den vergangenen Monaten hat sich der Islamische Staat (IS) von einer Bürgerkriegspartei zu einer globalen Bedrohung entwickelt. IS-Attentäter bekannten sich zu Attacken in Paris, Beirut und dem Bombenanschlag auf ein russisches Passagierflugzeug über Ägypten. Hunderte Menschen starben. Zeitungen schreiben über den nächsten Weltkrieg. Aber es ist höchst fraglich, ob die Glaubenskrieger mit Waffen allein zu besiegen sind. Mindestens ebenso wichtig ist es, dass junge Männer im Nahen Osten und den Problemvierteln im Westen Zugang zu Bildung und Lebenschancen bekommen. Und dass es Islamgelehrte gibt, die den Hassparolen des IS eine friedliche, mitfühlende Interpretation des Islam entgegensetzen.

Starke Frauen gegen den Fanatismus

Wer Hind Zkhiri ein paar Tage durch Marrakesch begleitet, lernt diesen Islam kennen. Und versteht, warum die marokkanische Regierung im Kampf gegen den Terror auch auf die Mourchidate setzt. Eine Gesellschaft mit starken Frauen, so der Gedanke, ist gegen den Fanatismus gefeit.

Ihr Job lässt Hind wenig Zeit für die Familie. Zwischendurch fährt sie nach Hause, um die Kleine zu stillen.

An einem Mittwochmorgen, der Himmel ist noch blassgelb von dem Sandsturm, der in der Nacht über die Stadt hinweggezogen war, sitzt Hind auf einer kleinen, grünen Yamaha. Der Fahrtwind zieht an ihrer braunen Djellaba und dem braunen Kopftuch. Sie schlängelt sich durch den hektischen Verkehr Marrakeschs, schneidet Sammeltaxis, ignoriert rote Ampeln, ist gut gelaunt. Hind ist auf dem Weg zur Nakhil Moschee, um eine der Frauengruppen zu treffen, die sie betreut.

Eine moderne Muslima

Hind ist eine gläubige Frau. Sie trägt Schleier und kennt den Koran auswendig.

Sie hat Islamwissenschaften studiert und arbeitet auch als Reiseleiterin für Pilgergruppen, die nach Mekka reisen. »Meine schönsten Erinnerungen«, sagt sie. Dass sie in Saudi-Arabien aber immer wieder Probleme hat, weil sich Männer dort an ihrer Arbeit als Reiseleiterin stören, empört sie sehr.

Hind hat zwei Kinder, einen Vollzeitjob und lernt nebenbei Englisch. Den Haushalt teilt sie sich mit ihrem Mann, einem Gymnasiallehrer. Hind will zeigen, dass es keinen Widerspruch darstellt, den Worten des Koran zu folgen und im 21. Jahrhundert glücklich zu sein. Sie will ihren Glauben nicht den Fanatikern überlassen.

Islamisten in Nordafrika

Nordafrika ist eines der Epizentren des islamischen Terrors. In Libyen, einem »failed state«, gibt es mächtige Milizen, die sich zum IS bekennen. Auch in Tunesien bekamen Salafisten nach der Jasminrevolution 2011 mehr Macht. Aktuell kämpfen mehr als 3000 Tunesier im Irak und in Syrien. Marokko ist in dieser Region zwar fast eine Insel der Stabilität trotzdem kommt es immer wieder zu schweren Terroranschlägen.

Als 2003 in Casablanca Selbstmordattentäter mindestens vierzig Menschen töteten, traf König Mohammed VI., der als direkter Nachkomme des Propheten gilt und auch religiöses Oberhaupt ist, eine revolutionäre Entscheidung. Um die Radikalen zu bekämpfen, beschloss er, Frauen in die Moscheen des Landes zu schicken, und gründete ein Institut zur Ausbildung der Mourchidate. Sie sollen nicht nur in den Gotteshäusern, sondern auch in Schulen, Gefängnissen, in den Städten und Dörfern dafür sorgen, dass der Islam in Marokko liberal ausgelegt wird vielmehr: so liberal, wie es dem Königshaus gefällt.

Die erste Mouchida in Marrakesch

Über 500 Frauen bewarben sich damals, fünfzig wurden aufgenommen. Eine von ihnen: Hind Zkhiri. Die heute 36-Jährige war die erste Mourchida in Marrakesch. Mittlerweile gibt es acht weibliche Religionsgelehrte in der Stadt, die jeweils acht Moscheen betreuen. Sie sind nicht direkt einem Imam unterstellt, sondern einer Behörde.

Acht Mourchidate gibt es mittlerweile in Marrakesch. Sie treffen sich wöchentlich in den Räumen der Religionsbehörde.

An diesem Morgen spricht Hind in der Nakhil Moschee zu achtzehn Frauen im Alter zwischen zwanzig und Ende siebzig. Sie sitzen im ersten Stock der Moschee. An der Decke drei Kronleuchter mit Energiesparlampen, die leise summen. Schwere Deckenventilatoren hängen still daneben. Eine Holzwand, die sich quer durch den Raum zieht, teilt das Gotteshaus auf in einen Bereich für Frauen und einen Bereich für Männer. Es ist undenkbar, dass beide Geschlechter nebeneinander beten, haram, verboten. Das würde die Männer davon abhalten, sich auf Gott zu konzentrieren, heißt es. »Noch«, erklärt Hind. »Das, was wir hier machen, ist erst der Anfang. Der Anfang vom Ende des Patriarchats.«

Frieden und Feminismus

Hind liest aus dem Koran vor: »In die Gärten Edens, die der Allerbarmer seinen Dienern im Verborgenen versprochen hat. Sein Versprechen wird bestimmt erfüllt. Sie hören darin keine unbedachte Rede, sondern nur: ›Frieden!‹«

Viele der Frauen kommen seit Jahren in die Moschee, um Hind zuzuhören. Sie kommen aber auch, weil da jemand ist, der ihnen zuhört. Ein Leben ohne ihre Mourchida, sagen sie, können sie sich nicht mehr vorstellen. Drei- bis viermal die Woche sitzen sie hier, reden über den Koran, über ihren Alltag und vor allem: ihre Probleme. Viele verließen früher nie das Haus. Und auch heute ist Hind für manche der wichtigste soziale Bezugspunkt außerhalb der Familie. Mit ihr können sie offen reden. Die Gespräche sind ihnen oft wichtiger als die Gebete.

Nach gut einer Stunde fragt Hind in die Runde: »Braucht jemand Rat?« Eine junge Frau, Malika Farissi, hebt schüchtern die Hand. Sie schaut unsicher in die Runde, spricht mit leiser Stimme.

»Mein Sohn schaut Pornos«, sagt sie. »Ich weiß nicht, was ich tun soll. Habe ich ihn falsch erzogen?«

Flüchtling als Präsidentin?

Ein ungewöhnlicher Ratschlag

Hind lächelt beruhigend. »Du solltest ihn nicht bestrafen«, sagt sie. »Er ist in einem Alter, wo das ganz natürlich ist. Er ist neugierig. Rede mit ihm.« Die Mutter nickt zögerlich. »Wenn du ihn bestrafst, treibst du ihn nur weiter von dir fort. Pornos gucken kann er überall. Lass ihn machen.« Ein Ratschlag, den man von einer Sozialpädagogin erwartet, aber nicht von einer Art Priesterin: »Lass ihn.«

Hind wuchs in einer liberalen Familie auf. Der Vater Französischlehrer, die Mutter Hausfrau. Und auch wenn der Vater selten ein Gebet verpasste, ließ er seinen Töchtern viele Freiheiten. Der Glaube war für ihn etwas sehr Persönliches. Seine Töchter sollten studieren und selbstständige Menschen werden. Hind entschied sich für ein Studium der Islamwissenschaften auch weil sie verstehen wollte, was dem geliebten Vater daran so wichtig war. Damals konzentrierte sie sich ganz auf den Koran, die einzelnen Suren, die Debatten über die Auslegung der Worte. 

EINE FROHE BOTSCHAFT: »Es geht um euch. Die Religion ist nicht dazu da, euch Dinge aufzuzwingen. Sie soll das Leben einfacher machen«, erklärt Hind ihren Zuhörerinnen.

Heute ist die Religion für sie auch ein Mittel zum Zweck. Am Ende der Gebetsstunde sagt sie zu ihren Zuhörerinnen: »Es geht um euch. Die Religion ist nicht dazu da, euch Dinge aufzuzwingen. Sie soll das Leben einfacher machen. Ihr müsst es so machen, wie es bei euch passt.«

Das Korsett des Koran

Eine mutige Forderung in einem Land, in dem Frauen nicht als gleichberechtigt gelten. Vielen Männern gelten sie nicht als Individuen, sondern als Besitztum. Erst 2014 wurde der Artikel 475 des marokkanischen Strafgesetzbuchs aufgehoben, der es einem Vergewaltiger erlaubte, der Strafe zu entgehen, indem er sein minderjähriges Opfer heiratete. Auf dem Gender-Equality-Ranking des Weltwirtschaftsforums landete Marokko auf Platz 129 von 136.

Es gibt viele Feministinnen in der arabischen Welt, die behaupten, dass Frauen nur Gleichberechtigung erlangen werden, wenn Staat und Religion strikter getrennt werden. Hind aber sagt, Emanzipation könne es nur im Rahmen der Religion geben.

Den Einwand, dass Frauen im Islam weniger Rechte als Männer haben, übergeht sie. Im Jahr 620 waren die Frauenrechte, wenn man das Erb- und Scheidungsrecht so nennen möchte, die der Islam einführte, tatsächlich eher progressiv. Die Frauen erbten zwar weniger als Männer, aber immerhin bekamen sie etwas. Das war damals nicht selbstverständlich. Das ist allerdings auch 1396 Jahre her. Ganz aus dem Korsett des Koran kann Hind nicht ausbrechen.

Tradition und Moderne

Sie verlässt die Frauengruppe und schwingt sich auf ihre Yamaha. Sie hat einen Termin bei ihrem Chef. Die wöchentliche Lagebesprechung. Sie fährt durch das Tor zur Altstadt, mitten hinein in das Gewusel der alten Königsstadt. Die Medina ist eine Mischung aus Shoppingmall und Museum. Hind fährt an Touristen in Muskelshirts und Hotpants vorbei. An den Ständen der Straßenhändler, die Kitschprodukte verkaufen, Dolche, Lampen, Schnitzereien, die alt aussehen sollen und doch am Fließband produziert wurden. 

Ein Luxushotel in Marrakesch. In der Stadt stehen sich Tradition und Moderne gegenüber wie nirgendwo sonst in Marokko.

In Marrakesch stehen sich Tradition und Moderne so nah gegenüber wie an keinem anderen Ort in Marokko. Marrakesch ist die letzte Metropole vor der Sahara-Wüste und konservativer als die Küstenstädte des Nordens. Westliche Touristen, die durch die Altstadt gehen, werden nicht nur von Händlern bedrängt, sondern bekommen auch wütende Blicke ab und gezischte Beschimpfungen. Vor allem von jungen Männern. Und wer sich wundert, dass die Jungs, die aggressiv auftreten, doch bunte Turnschuhe und Smartphones haben, hat nichts verstanden.

Fundamentalismus verstehen

Hind weiß, dass Alltagsprobleme wie schlechte Noten, Perspektivlosigkeit, Neid und Drogen der Nährboden des Extremismus sind. Sie weiß, dass Fundamentalistenführer auf der ganzen Welt versuchen, den Frust und die Energie von jungen Männern, die keinen Ausbildungsplatz und keine Karrieremöglichkeiten bekommen, für ihre Ziele zu missbrauchen. Und sie weiß auch, dass es nicht ausreicht, wenn sie in Moscheen aktiv ist.

Deswegen sitzt Hind jetzt beim »Scientific Board«, der Behörde, welcher die Mourchidate unterstellt sind. Der Leiter ist ein alter Mann, der einen kleinen, roten Hut trägt, den traditionellen Fez. 

Der Leiter der Mourchida-Schule, Abdesselam Lazaar (oben das in Marokko allgegenwärtige Porträt von Mohammed VI.).

In seinem Büro stehen ein monströser Schreibtisch und ein Wandschrank voller religiöser Texte. Vor den Fenstern der lichtdurchflutete Hof. »Wir müssen mehr Internetaufklärung betreiben«, sagt Hind. »Dort werden die Jugendlichen heute radikalisiert. Nicht in den Moscheen!« Die Propagandavideos und IS-Rekruteure sind nicht die einzigen Gefahren, die im Netz lauern. »Die Jugendlichen versacken vor den Bildschirmen«, sagt Hind, »wir müssen uns auch um die Internetsucht kümmern.« Der alte Behördenleiter schaut sie ungläubig an. So viel ist neu: WLAN, pornhub.com, Frauen, die sagen, was zu tun ist. Hind lässt sich nicht beirren, redet weiter. Am Ende lässt er sich überzeugen. Hind dankt, steht abrupt auf, sagt, sie müsse nun schnell gehen und ihr Kind stillen.

Kleine Schritte zum Erfolg

Die Mourchidate gibt es seit gut zehn Jahren. Es ist schwer, den Effekt des Programms genau zu ermessen. Aber mittlerweile bilden sie in Rabat auch Frauen und Männer aus Mali und Tunesien aus, auf Bitten der dortigen Regierungen. 

Die Lebensschule: der Sportplatz der Mourchida-Schule in Rabat. Hier lernen mittlerweile auch Frauen aus Mali.

Aus dem kleinen Institut, in dem die ersten Frauen ihre Ausbildung absolvierten, ist ein repräsentativer Gebäudekomplex geworden. Weiße Ornamente schmücken das Gebäude, in dem sich Schlafsäle für Hunderte Studentinnen und Studenten befinden. Auch aus Frankreich und der Elfenbeinküste gibt es bereits Anfragen.

Kritik von unerwarteter Seite

Natürlich gibt es auch Kritik an den Mourchidate. Sie kommt erstaunlicherweise weniger von konservativen Islamgelehrten, sondern aus dem linken und liberalen Lager. Es gibt Leute, die fürchten, dass die Mourchidate nur die »Ohren von Mohammed VI.« in den Moscheen sind. Dass die weiblichen Imane, die der König erdacht und auf seinen Kodex eingeschworen hat, dem Volk beibringen sollen, so zu glauben, wie er es will. Auffällig ist, dass es nicht einfach ist, eine Mourchida bei ihrer Arbeit zu begleiten. Das Ministerium für religiöse Angelegenheiten reguliert jede Form von Berichterstattung. Einer der wenigen, die es wagen, Kritik zu äußern, ist Mohamed Douioui, ein pensionierter Gelehrter. »Die Leute beziehen sich direkt auf den Propheten, auf einen 1400 Jahre alten Text«, sagt er in seinem Haus am Stadtrand, bescheidener Wohlstand hinter Orangenbäumen. »Die Zeiten haben sich geändert, wir müssen uns ändern.« Auch die Prophetenüberlieferung sei durch viele Münder gegangen und verändert worden »warum sollten wir den Text nicht weiter verändern?«

Aufklärung auf arabisch

Im Grunde fordert Douioui nichts anderes als eine Art Aufklärung für den Islam. Aber das ist nichts, was ein König verordnen kann. 

Das ist ein Prozess, der langwierig ist, aber teilweise schon stattfindet: Die vielen Muslime, die nach den Attentaten des IS in den sozialen Netzwerken posten »Not in my name«. Das Intellektuellenmagazin »Critical Muslim«, das der Brite Ziauddin Sardar herausgibt, der beschreiben will, was es bedeutet, »im 21. Jahrhundert ein Muslim zu sein«. Und natürlich Menschen wie Hind Zhkiri, die ihren Job machen. Jeden Tag, von morgens bis abends, mit kleinen Stillpausen für ihr Baby.

Hind erklärt jungen Frauen, dass es kein Gesetz gibt, das sie zum Heiraten zwingt. Sie erklärt jungen Männern, wie moderne Frauen ticken. Sie redet und hört zu und spricht von Frieden statt von Krieg. Und oft ist sie eher Sozialarbeiterin als Missionarin.

Hind sagt: »Es ist mir egal, wie gläubig ein Mensch ist. Wer weiß schon, wie jemand wirklich ist? An der Kleidung kann man das nicht erkennen. Vielleicht ist die Frau da vorne mit den wehenden Haaren und der engen Jeans ein viel besserer Mensch als ich?«


Dieser Text ist in der Ausgabe 02/16 von NEON erschienen. Hier können Einzelhefte nachbestellt werden. NEON gibt es auch als eMagazine für iOS & Android. Auf Blendle könnt ihr die Artikel außerdem einzeln kaufen.