Josef Schuster

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Mann mit Kippa

Rund 1550 antisemitische Vorfälle in Bayern - Zentralratspräsident alarmiert

In Bayern sind nach Angaben der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus im vergangenen Jahr 1551 judenfeindliche Vorfälle dokumentiert worden. Das entsprach etwa dem Vorjahreswert von 1526, wie die Organisation am Dienstag in München unter Verweis auf eigene Meldedaten mitteilte. Die Zahl bleibe "auf einem hohen Niveau", antisemitische Ausdrucksformen würden zugleich "enthemmter, bedrohlicher und direkter".
Zentralrats-Präsident Schuster

Zentralrat: Linkspartei "bietet Judenhass ein Zuhause"

Nach dem jüngsten Beschluss der Linkspartei Niedersachsen zur Ablehnung des Zionismus hat der Zentralrat der Juden der Partei Antisemitismus vorgeworfen. "Dem Judenhass, den sie in zahlreichen Lippenbekenntnissen von sich gewiesen hat, bietet die Linkspartei damit ein Zuhause", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vom Mittwoch. Die "demonstrative Ablehnung" des jüdischen Staates sei "ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes".
Ehemaliges NS-Vernichtungslager Auschwitz

Weltweites Gedenken an Opfer des Holocaust - Kranzniederlegung in Berlin

Weltweit wird am Dienstag, dem 81. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, der Opfer des Holocaust gedacht. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) legt am Nachmittag in Berlin am Denkmal für die ermordeten Juden Europas einen Kranz nieder (16.45 Uhr). An der Zeremonie nehmen auch der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und EU-Innenkommissar Magnus Brunner teil. Der 27. Januar ist seit 1996 offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.