Sockensuppe

sind wir nicht etwas dekadent beim ukraine krieg

anderswo werden massenweise leute abgeschlachtet und wir machen uns sorgen dass wir aufgrund von ölmangel etwas frieren könnten im nächsten winter und finanzieren lieber weiter ein terror-regime. von der fdp hätte ich sowas ja ein bisschen erwartet von den grünen aber nicht.
Frage Nummer 3000271135

Antworten (43)
Sockensuppe
ich verstehe ja dass man das russische gas nicht ersetzen kann, das öl embargo muss aber kommen aus meiner sicht.
Sockensuppe
wenn sogar nach den letzten aussagen von lindner die fdp ein öl embago nicht mehr ausschließen mag, wunder ich mich immer mehr über die grünen. früher haben die sich mal für menschenrechte eingesetzt.
Dorfdepp
Wie kann man nur so naiv sein? Es geht nicht um ein bisschen frieren im Winter, es geht darum, dass das Gas für die Stromerzeugung für unsrere Industrie gebraucht wird, weil wir ja die Atom- und Kohlekraftwerke abschalten, während andere Staaten die gerade neu aufbauen. Damit retten wir das Weltklima nicht, ruinieren aber unsere Wirtschaft. Ob uns dann die EU hilft, wenn wir deindustrialisiert sind? Das glaube ich eher nicht.
Dorfdepp
Und nicht einmal das werden wir richtig hinkriegen. Afghanistan hungert, weil die dort lieber Mohn statt Weizen anbauen. Wenn Deutschland erst ein Agrarland ist, wird es hungern, weil wir lieber Biosprit statt Weizen anbauen, um das Weltklima zu retten.
ingSND
@dorfdepp: jeder hat verstanden, dass Dein Welt- und Industriebild aus den 70ern kommt, wo Atom ein spannendes Versprechen und Kohle das Grubengold war, das uns wieder hochgeholt hat. Das brauchst Du nicht jedesmal zu betonen. Dein Sarkasmus ist inzwischen noch nicht einmal mehr lustig.
Dorfdepp
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass regenerative Energie eine tolle Sache ist. Nur sollte man bei dieser Energiewende nicht mit einem fröhlichen "Wir schaffen das" ins kalte Wasser springen, sondern ein Konzept dafür haben. Wo sollen all die benötigten Windräder stehen? Wie gelangt der Strom von Norden nach Süden? Was ist, wenn noch die Elektromobilität dazu kommt? Alles Fragen, auf die es keine Antworten gibt, nur optimistische Beschwichtigungen. Wenn das alles wirklich so toll wäre, warum macht uns das niemand nach? Das ist doch unserer Anspruch. Vielleicht denken andere einfach gründlicher als wir.
Stollenhutze
@sockensuppe: Wir sparen jetzt Großbuchstaben?
Hefe
Dorfdepp: Gestern habe ich gelesen, dass die Taliban den Mohnanbau verbieten wollen. Vielleicht ist es ihnen wichtiger, ihre Bevölkerung zu ernähren.
Sockenpuppe: Nicht nur Sorgen. Wir haben doch schon viele Freiwillige, Waffen aus anderen Staaten in der Ukraine. Das ist doch WK 3.
Schliesslich wollte schon der Gröfaz die Ukraine.
Mir gruselt!!!!!
Skorti
Man hat ein Konzept. Nur halt jeder ein anderes. Ist halt wie beim Atommüll. Jeder sagt, wir müssen ohne Vorgaben nach einem Endlager suchen, aber das darf nicht bei uns sein.
Wir wollen erneuerbare Energien, aber nur mit 1500 Meter bis zum nächsten bewohnten Haus.
Wir wollen erneuerbare Energien, mit Windrädern woanders, aber ohne Stromtrassen.

Mit den Vorgaben wäre in Deutschland nie ein AKW gebaut worden, da wohnen immer Leute in der Nähe und Stromtrassen brauchen auch die.

Das mit der Elektromobilität hatten wir nun schon öfters, oft genug vorgerechnet, das klappt.
Außerdem hat Gas nur einen geringen Anteil an der Stromerzeugung, waren es 6%(?). Das ließe sich abfedern. Keine Industrie hängt vom Strom aus Gas ab.
Atomstrom hat übrigens einen Anteil von nahezu 0 % an der Wärmeerzeugung und in der Küchennutzung. Millionen von Haushalten hängen vom Gas ab.
Dorfdepp
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Stromerzeugung aus konventioneller Energie gegenüber dem Jahr 2020 um 11,7 % und machte einen Anteil von 57,6 % an der gesamten Stromerzeugung aus (2020: 52,9 %). Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien sank dagegen um 7,6 % auf einen Anteil von 42,4 % (2020: 47,1 %).

Kohle war im Jahr 2021 der wichtigste Energieträger zur Stromerzeugung in Deutschland. Mit einem Plus von 24,9 % verzeichnete der Strom aus Kohlekraftwerken auch den höchsten Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Der Anteil von Erdgas an der Stromerzeugung lag im Jahr 2021 bei 12,6 %, nachdem er im Vorjahr bei 13,7 % gelegen hatte.

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung ging 2021 gegenüber 2020 von 47,1 % auf 42,4 % zurück. Dabei nahm die Stromeinspeisung aus Windkraft deutlich um 13,3 % ab, was insbesondere auf das im Vorjahresvergleich windärmere Frühjahr 2021 zurückzuführen ist.

Destatis sagt also, dass die Stromerzeugung aus konventioneller Energie zugenommen und die aus regenerativer Energie abgenommen hat. Dabei sollte es doch eigentlich umgekehrt sein. Trotzdem will Deutschland unbeirrt die konventionelle Energie abschaffen, ohne adäquaten Ersatz dafür zu haben. Wie man da ein Konzept erkennen kann, ist mir rätselhaft. Aber irgendwie passt das zu unserer total verkorksten Politik.
Skorti
Du zählst die Fakten der Zusammensetzung auf und tust dann so als wären das Naturgesetze?
Natürlich gibt es adäquaten Ersatz für konventionelle Energie. Man darf die nur nicht behindern. Wenn man in die erneuerbaren Energien so viel öffentliches Geld stecken würde, wie in Kohlekraftwerke, dann gäbe es auch genug Ökostrom.
Die folgenden Zahlen sind zwar aus 2015:
"In Deutschland belaufen sich die Subventionen [für konventionelle Energien] laut IWF derzeit auf 55,6 Milliarden US-Dollar. Der Löwenanteil entfällt dabei mit 40,8 Milliarden US-Dollar auf die Kohle. Zum Vergleich: Die erneuerbaren Energien werden hierzulande 2015 über das EEG mit umgerechnet etwa 23,2 Milliarden US-Dollar gefördert"
Folgendes aus dem Jahr 2021:
"Die Subventionen für fossile Energieträger in Deutschland sind laut IWF bezogen auf die Wirtschaftsleistung mit 1,9 Prozent - das entspricht 70 Milliarden Euro pro Jahr - noch immer sehr hoch...."
Also Kohle und Co. erzeugten letztes Jahr 58% der Jahresproduktion, verschlangen aber (2015) 66% der Subventionen, da ist also reichlich Potential zum Verlagern. Wieviel Windkrafträder und Solaranlagen bekommt man denn für 70 Milliarden?
Außerdem wird Kohle direkt vom Staat subventioniert, als wäre das normal, während die "Subventionen" für die Erneuerbaren vom Verbraucher über die EEG gezahlt werden.
Dorfdepp
Ja, ja, die bösen Fakten zerstören Träume. Langsam wird es absurd. Die Politik setzt die Energiewende durch und subventioniert sie nicht? Wir zahlen über EEG die weltweit höchsten Strompreise, um den Ausbau der regenerativen Energien zu förden, aber nichts geht voran? Bei uns werden gerade Windräder in einem Gebiet aufgestellt, wo es keinen Wind gibt, nur um die Quote zu erfüllen, woanders geht es nämlich kaum. Ich würde mir wirklich wünschen, dass hier jemand mal das Konzept der Energiewende erklärt, aber ich bin sicher, dass das niemand schafft.
Skorti
Siehst du den Unterschied nicht?
Kohle, Gas und Atom werden direkt aus den Haushaltsmitteln subventioniert. (Weil der Strom sonst zu teuer wäre?)
Erneuerbare werden nicht direkt subventioniert. Dafür wurde das EEG eingeführt, damit wird jeder Energieverbrauch mit Kosten versehen, die jeder Verbraucher zahlt. Das ist dann nicht subventioniert, sondern gebührenfinanziert.
Dazu kommt, dass diese EEG-Abgabe nächstes Jahr ausläuft. Ob und in welcher Höhe dann noch Subventionen fließen bleibt mal abzuwarten.
Und ja, blos dass der Staat Abgaben kassiert heißt nicht, dass das Geld sinnvoll verwendet wird.
Dorfdepp
Das wird mir jetzt zu abenteuerlich. Der Staat beschließt den Ausstieg aus Kohle, Gas und Atom zugunsten von Wind- und Solarenergie, subventioniert aber die alten Energien und die neuen nicht? Kein Wunder, dass ich das nicht verstehe.
Skorti
Ja, das nennt sich Lobbyarbeit.
Abgesehen davon, selbst wenn der letzte Atommeiler abgeschaltet ist, werden die Subventionen noch fließen. Man zahlt je den Betreibern erst eine "Abstandsbetrag", weil sie nicht die ganze genehmigte Laufzeit verwenden durften, dann lagert man noch die nächsten Jahrhunderte ihren Atommüll, ist eigentlich nichts anderes als eine Subvention, wenn auch meist nicht mitgerechnet, dann reißt der Staat oder das Land das alte Kernkraftwerk auf eigene Kosten ab., wobei wieder strahlender Müll anfällt, den man ... siehe oben.
wokk
Warum kostet der Strom hier in Frankreich 15 cts pro kw/h? Vermutlich weil die Atommeiler noch laufen . . .
Aber das ist jetzt doch zu weit weg von der Frage.
Skorti
Das ist auch zu kurz gedacht. Atomstrom ist nicht so preiswert, der wird nur bezuschusst bis zum geht nicht mehr.
"Großbritannien, Frankreich und Tschechien ... forderten im April 2012, dass Atomkraft subventioniert werden müsse. Der Grund war, dass sie keine privaten Investoren für diese riskante und unrentable Technik fanden."
"Wird die französische Forderung Wirklichkeit, könnte Frankreich in Zukunft EU-Subventionen für den Bau und Betrieb von AKW in Anspruch nehmen."
" Frankreichs Atomperle geht es gar nicht gut. 4,8 Milliarden Euro Verlust,..."
"Denn der französische Atom-Sonderweg ist teuer. Ohne staatliche Zuschüsse und Investitionen ist die riesige Kernkraft-Industrie des Landes nicht überlebensfähig."

Ohne Zuschüsse ist Atomstrom extrem teuer, im Schnitt 50% teurer als Solarstrom, Wiki:
"Im Sommer 2014 hat die Investmentbank Lazard ... zu den aktuellen Stromgestehungskosten der Photovoltaik in den USA im Vergleich zu konventionellen Stromerzeugern veröffentlicht. Die günstigsten großen Photovoltaikkraftwerke können Strom mit 60 USD pro MWh produzieren. Der Mittelwert solcher Großkraftwerke liegt aktuell bei 72 USD pro MWh und die Obergrenze bei 86 USD pro MWh. Im Vergleich dazu liegen Kohlekraftwerke zwischen 66 USD und 151 USD pro MWh, Atomkraft bei 124 USD pro MWh. "
hase caesar
@wokk 15 ct/kwh ? ohne mehrwertsteuer , oder? ich hab fuer letztes jahr im durchschnitt 20 ct/ttc bezhlt und dat war der regulierte preis
wokk
12 cents pro kw/h netto. 9,5 für Nachtstrom!
hase caesar
oh, da hast du ja nen guten vertrach ;D hoffe mal fuer dich , der geht noch ziemlich lange (bei mir warens 0.166 ct , die 0.20 sind der aktuelle reglementierte preis von vor vier wochen, glaub ich)
Musca
Ich möchte gerne etwas weiter in die Vergangenheit gehen. Wen hat es gejuckt, wenn die USA Länder wie Vietnam dem Erdboden gleich gemacht haben. Das waren ein paar linke Studenten.
Heute betrifft es uns selbst, OH Schreck, kein klopapier, keine Nudeln , kein Pflanzenöl.
Und jetzt sollen wir auch noch aus unserer Komfortzone heraus kommen? Statt 22 Grad in der Bude nur noch 20 Grad ?
Wem ist das zuzumuten?
Dorfdepp
"Wen hat es gejuckt, wenn die USA Länder wie Vietnam dem Erdboden gleich gemacht haben."

Soll das jetzt heißen, dass es uns nicht jucken soll, wenn Russland die Ukraine dem Erdboden gleich macht? Oder wie ist das sonst zu verstehen?
Dorfdepp
@ Musca

Wo sind die linken Studenten, die gegen Putins Krieg protestieren? Weit und breit nichts zu sehen oder zu hören. Russe eben gutt.
Musca
Danke Rayer
Musca
Dorfdepp. In meinen kleinen Vorort bin der so ziemlich einzige, welcher die Ukrainische Flagge gehiisst hat. Und für Frieden in der Welt und für eine ökologische Umweltpolitik zu stehen.... ich denke da gibt es schlimmeres Gedankengut.
Sockensuppe
rayer
selbst die wirtschaftsfreundlichste partei deutschlands, die FDP, ist mehrheitlich FÜR ein öl und kohleembargo Russlands, obwohl das deutschland wirtschaftlich schadet. deswegen verstehe ich deine argumentation nicht. Was ist jetzt daran verwerflich? wenn es nur ums geld ginge müsste sie ja dagegen sein.
Musca
tja Rayer, das Hemd ist uns näher als die Hose
Sockensuppe
die brutalität von putin übersteigt das meiste was ich bisher gesehen habe. daher finde ich schon richtig, dass das momentan im focus steht.
Sockensuppe
bush war möglicherweise auch ein kriegsverbrecher. allerding hat er nicht so eine spur der vernichtung hinterlassen wie putin
Musca
hah hah
Sockensuppe
bush hat leute foltern lassen in guantanamo. aber er hat nicht ganze städte ausradiert, es gab keine massenhinrichtungen und er hat auch nicht massenweise krankenhäuser und schulen bombadieren lassen. daher gibts da schon noch einen unterschied in sachen brutalität.
wokk
Ich weigere mich, Kriegsgräuel auf einer Skala von 1 bis 10 einzuteilen!
Dorfdepp
@ Musca

Deine ukrainische Flagge in allen Ehren, aber das beantwortet nicht die Frage,. warum sich die friedensbewehrten linken Studenten so auffällig mit ihrem Protest gegen den Krieg zurückhalten. Nur mal hypothetisch angenommen, die USA würden dort eingreifen, dann wären diese Kameraden sofort da, und Du mittenmang dabei. Davon bin ich fest überzeugt. Dein Milieu ist ein Scheißmilieu.
dschinn
Wer hackt hier auf George W. Bush rum?
Der arme musste gegen seinen Willen ein paar Kriege anzetteln und die Millionen Opfer tun ihm garantiert leid!
Und Bush ist enger Freund vom Dalai Lama, ihr wisst schon, der mit dem Friedensnobel und so.. das kann nur ein guter Mensch sein!
Genau wie Obama, der hat ja auch Guantadingens und so, wie er versprochen hatte. Und auch nur ein paar Kriege..

Hackt mal nicht immer auf die lieben, netten, friedlichen Amis rum.
Skorti
@Dorfdepp,
davon gehe ich nicht aus. Wenn die USA einen Krieg anfangen, der von der Mehrheit der Staaten und in aller Öffentlichkeit verurteilt wird, dann werden sich auch kaum Demonstrationen ergeben, weil sie dann nicht nötig sind. Kein Mensch muss dann extra darauf aufmerksam machen, dass Kriegsgräuel geschehen und das der Krieg Unrecht ist, weil es dann bekannt und akzeptiert ist.
Die USA haben halt oft Kriege geführt, die genau so Unrecht waren, wie der Angriff auf die Ukraine, die aber von anderen Staaten akzeptiert waren. Oft Kriege in denen die USA unter UN-Mandat oder zumindest mit internationaler Zustimmung agierten (Koalition der Willigen) .
Das ist dann ein Grund zu demonstrieren und zu versuchen die Gesellschaft zu informieren.
Musca
Mein Scheißmilleu sagt mir, dass sämtliche Kriege nur Leid und Opfer bringen, mehr nicht.
Statt sich in klein-klein zu verlieren, sollten sich die Mächtigen dieser Welt lieber Gedanken machen über die wirklichen Probleme auf unserem Globus. Dazu zählt nicht, wer die besseren Raketen hat, wer die Krim beherrscht, ob irgendein Staat kommunistisch oder vom Dalai Lama beeinflusst ist. Bildung und Wohlstand wäre der Schlüssel, um Überbevölkerung und damit zusammenhängende Probleme zu lösen.
Aber auch in Afrika, Solarpotential ohne Ende, hat eine Kalaschnikow eine höhere Bedeutung.
Was das frieren angeht, auch ein Trauerspiel. Blockkraftheizwerke wären schon seit vielen Jahrzehnten möglicher Standard in sämtlichen Mietshäusern, das schmerzt natürlich die großen Stromanbieter. Und wer will denen schon weh tun.
Dorfdepp
Wow, weise Worte, die so zuvor noch nie zu hören waren. Danke dafür.
Dorfdepp
Allerdings ist die Frage immer noch offen, warum Dein Scheißmilieu immer nur gegen die Amerikaner und nie gegen die Russen demonstriert. Skortis Antwort war da nicht wirkich überzeugend.
Musca
Uuups, den Beitrag habe ich erst jetzt gelesen
"Dorfdepp
Und nicht einmal das werden wir richtig hinkriegen. Afghanistan hungert, weil die dort lieber Mohn statt Weizen anbauen. "
Das ist der pure Zynismus. Afghanistan ist gebeutelt worden von den Russen, danach kamen die USA, auch nicht besser.
Mit Weizenanbau können die sich nicht ernähren, vergleichbar mit manchen Südamerikanischen Ländern.
Aber solange du deinen Kaffee für 3.99 das Pfund genießen kannst, ist doch die Welt in Ordnung.
Das davon kein Bauer leben kann, wen juckt´s.
Dorfdepp
Hast Du auch Hefes Antwort gelesen? Die Taliban verbieten den Anbau von Mohn und lassen dafür Weizen anbauen. Habe ich auch gelesen. Geht doch. Das ist Eigenverantwortung, anstatt die Schuld immer auf andere zu schieben.
Skorti
Es ist nur eine Vermutung von mir, ob sie dich überzeugt oder nicht, widerlegt meine Annahme aber auch nicht.
Ich muss aber auch zugeben, dass es wahrscheinlich einerseits genug Wagenknechte gibt, die Russlands Aggression auch heute noch verteidigen, während der "US-Imperialismus" immer Pfui ist, andererseits gibt Russland heutzutage sein Geld eher auf der anderen Seite des politischen Milieus aus.
Dorfdepp
Und was den Mohnanbau angeht, da sind die Afghanen weder von den Russen noch den Amerikanern gebeutelt worden, sondern von ihren Warlords, die am Mohnanbau kräftig verdient haben. Weizen war für die nicht so interessant. Und warum sollten die sich nicht selber ernähren können? Das haben die doch Jahrtausende zuvor auch geschafft, und sind ohne Autos und Computer zurechtgekommen. Wenn sie die haben wollen, müssten sie einen Mehrwert schaffen, anders geht es nicht. Aber das werdet Ihr Linken nie kapieren, für Euch ist der Westen an allem schuld.
Musca
Vielleicht sollte man den Taliban einen Sitz im Bundestag einräumen. Als Ernährungsbeauftagte in Krisenzeiten und Drogenprävention. ??