Señora Corberó, seit vier Jahren spielen Sie in "Haus des Geldes" die kompromisslose Bankräuberin Tokio. Eine Frau, die sich beidhändig den Weg freischießt – und die in der Liebe auf ihre Unabhängigkeit besteht. Haben Sie von Tokio etwas gelernt, was Sie sich für Ihre Zukunft bewahren möchten?
O ja, jede Menge. Wenn man so lange Zeit mit einer Figur verbringt und sich immer wieder mit ihrer Persönlichkeit auseinandersetzt, bleibt natürlich etwas zurück. Gelernt habe ich dank Tokio vor allem, dass Kraft keine physische Komponente ist. Man kann auch klein und körperlich schwach sein. Es kommt auf die mentale Stärke an. Das werde ich als Frau verinnerlichen.
Wenn man von Äußerlichkeiten absieht, entsprechen die weiblichen