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Äthiopienhilfe von Karlheinz Böhm: "Menschen für Menschen" weist Verschwendungsvorwürfe zurück

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe "Menschen für Menschen" wird mangelnde Transparenz und Verschwendung vorgeworfen. Die Stiftung hält dagegen - und bekommt auch Rückendeckung vom seriösen DZI.

Die Äthiopienhilfe "Menschen für Menschen" (MfM) hat Vorwürfe wegen mangelnder Transparenz und Verschwendung zurückgewiesen. Frühere Spender, die entsprechende Kritik geäußert hatten, hätten alle zur Entkräftung nötigen Informationen bekommen, sagte die Vorstandschefin der Organisation, Almaz Böhm, Ehefrau von MfM-Gründer Karlheinz Böhm, 84, der DPA am Donnerstag. Der frühere Schauspieler Böhm ("Sissi") hatte die Organisation 1981 nach einer TV-Wette in der ZDF-Show "Wetten, dass..?" gegründet.

Ein früherer Spender kritisiert laut "Bild"-Zeitung, Spendengelder hätten für einen zu teuren Büroneubau in Addis Abeba verwendet werden sollen. Die Kosten der von MfM gebauten Schulen seien nicht transparent. Später gingen die Schulen in den Besitz des äthiopischen Staates über, würden ihrem Schicksal überlassen und verfielen.

Almaz Böhm sagte, es sei das Konzept der Stiftung, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Dazu gehöre, dass sich "Menschen für Menschen" nach einer bestimmten Zeit aus den Projektgebieten zurückziehe und Schulen sowie andere Einrichtungen in die Verantwortung der Menschen am Ort übergebe. "Wir wollen nicht durch unsere Hilfe Abhängigkeit schaffen", sagte sie. "Es war schon immer die Philosophie meines Mannes, die Menschen vor Ort in die Projekte unserer Organisation einzubinden, und sie damit auch in die Verantwortung zu nehmen."

DZI hat keine Zweifel an Seriosität

Eine externe Überprüfung habe erst kürzlich die auch nach Jahren hohe Qualität der von MfM errichteten Schulen bestätigt. Man könne Schulen auch billiger aus Lehm und Holz bauen. "Das ist nicht das, was wir unter nachhaltig verstehen." Gerade in unwegsamen Gegenden sei es wichtig, dass Gebäude aus Beton und Ziegel gebaut würden und wenigstens einige Jahrzehnte Bestand hätten.

Auch bei dem geplanten neuen Bürogebäude in Addis Abeba ging es um zu hohe Kosten. Diese seien durch ursprüngliche Bauauflagen der Stadt zustande gekommen, die das Grundstück kostenlos zur Verfügung gestellt habe. Die Summe von 2,1 Millionen Euro sei nun auf 1,1 Millionen Euro reduziert worden, sagte Almaz Böhm. "Der geplante Bau ist weder zu groß noch werden hier Spendengelder verschwendet." In Addis gebe es 66 Mitarbeiter; die Räume - unter anderem in Containern - reichten nicht, zudem laufe der Mietvertrag Ende 2014 aus. Der Standort sei auch Logistikdrehscheibe, etwa für Fahrzeuge und Güter.

Almaz Böhm unterstrich, alle Informationen seien offen gelegt und alle Vorwürfe, die bereits aus dem vergangenen Jahr stammten, seien widerlegt. MfM trägt seit 1992 das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI). Geschäftsführer Burkhard Wilke sieht keine Zweifel an der Seriosität. "Die Stiftung "Menschen für Menschen" gehört mit zu den transparentesten Organisationen in Deutschland", sagte er. "Unser Eindruck ist, dass dort rechtzeitig und ausführlich in den zuständigen Gremien die angesprochenen Themen erörtert wurden." Die Kritiker hätten das DZI nicht kontaktiert. Das sei außergewöhnlich. In vielen Fällen wendeten sich Menschen, denen es um Kritik in der Sache gehe, an die DZI Spenderberatung.

Kleine Zweifel bleiben

Der zweite in "Bild" zitierte frühere Spender, Jürgen Gessner, meldete sich unterdessen auf seiner Homepage zu Wort. MfM bewirke nach wie vor Gutes, auch ohne Karlheinz Böhm. Dessen Erbe solle gut verwaltet werden. "In einem persönlichen Brief an Almaz Böhm hatte ich dazu bereits vor einem Jahr einige Bedenken vorgetragen. Es geht um Sachfragen, über die ich gerne diskutiert hätte - lieber mit den Beteiligten, als in der Öffentlichkeit."

Mehrere Kuratoriumsmitglieder, unter ihnen die Autorin und Böhm-Biografin Beate Wedekind, lassen ihren Sitz im Kuratorium derzeit ruhen. "Es gibt Vorwürfe, die entkräftet werden müssen. Ich denke, dass das bald passieren wird", sagte Wedekind. "Davon unabhängig schätze ich die Arbeit von "Menschen für Menschen" in Äthiopien sehr."

Karlheinz Böhm selbst ist seit Frühjahr 2011 nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten. Zur Jubiläumsfeier zum 30-jährigen Bestehen seiner Stiftung im November 2011 übergab er die Leitung an seine Frau Almaz, nahm aber an der Gala aus gesundheitlichen Gründen nicht teil. Almaz Böhm sagte, der 84-Jährige habe sie gebeten, sie solle ihn schützen, wenn es ihm nicht gut gehe. "Er möchte, dass die Öffentlichkeit ihn so in Erinnerung behält, wie er früher war, nicht alt und gebrechlich. Ich respektiere seine Entscheidung."

kgi/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(