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Gut gemeint Amazon-Bote versteckt Paket – das Ergebnis wird zur Lachnummer im Netz

Gut gemeint: Amazon-Bote versteckt Paket – das Ergebnis wird zur Lachnummer im Netz
Eine Schottin erwartet eine Amazon-Lieferung. Als der Postbote sie nicht antrifft, versteckt er das Paket vor ihrer Haustür – das Ergebnis lässt jedoch zu wünschen übrig.

Der Online-Handel verzeichnete in den vergangenen Jahren ein enormes Wachstum, durch Corona wurde der Trend noch einmal befeuert. Viele Paketboten arbeiten deshalb permanent am Anschlag. Wird der Empfänger einer Warensendung nicht angetroffen, drehen viele Boten direkt wieder um und nehmen das Paket mit zur nächsten Filiale.

Umso bemerkenswerter ist der Fall des Boten, der Danielle McPherson aus Ary in Schottland ein Paket bringen sollte. Als er sie nicht antraf, entschied er sich dagegen, das Paket wieder mitzunehmen, sondern es in der Nähe ihrer Haustür zu deponieren. Doch was, wenn es geklaut wird, schien er sich zu fragen – woraufhin er versuchte, das schuhkartongroße Paket vor neugierigen Blicken zu verstecken. Die Betonung liegt auf versuchen, denn das Ergebnis wird nun zur Lachnummer im Netz.

"Danke Amazon, dass ihr mein Paket versteckt habt", twitterte die Schottin. Darunter postete sie ein Bild des Pakets, dass auf steinigem Untergrund neben der Hauswand steht, bedeckt von einer Handvoll Kieselsteinen.

McPherson schien mit dem Bild einen Nerv getroffen zu haben, denn der Post verbreitete sich rasant in dem Kurznachrichtendienst. Mittlerweile (Stand Sonntag, 14. 30 Uhr) wurde das Bild mehr als 47.000-mal retweeted und 3200-mal zitiert, zudem hat es mehr als 440.000 Likes eingesammelt.

In den Antworten posten viele Nutzer ähnliche Situationen. Ein Engländer zeigt ein Bild, auf dem ein Paket auf der Regenrinne des Daches liegt – dabei ist das Haus ist mehr als zwei Stockwerke hoch. Ob der Bote eine Leiter benutzt hat, ist nicht bekannt, vermutlich dürfte er es schwungvoll aufs Dach katapultiert haben. Bleibt nur zu hoffen, dass keine zerbrechliche Ware enthalten war.

Ein anderes Foto zeigt ein Paket, dass direkt neben das Rad der Mülltonne gestellt wurde. Ebenfalls viele "Gefällt mir"-Angaben heimst ein Foto ein, das einen Amazon-Karton zeigt, der eher schlecht als recht von einer Fußmatte verdeckt wird.

Wie immer lässt es sich bei solchen Fällen nicht zweifelsfrei überprüfen, ob sich das Geschehen so zugetragen hat, wie behauptet. Doch mittlerweile hat selbst Amazon auf den Post reagiert, sich entschuldigt und die Erstellerin des Beitrages zur weiteren Klärung an den Kundendienst verwiesen.

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cf

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