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Massentötung: BVG entscheidet: Dürfen Eintagsküken weiter zerschreddert und vergast werden?

Sie sind kaum ein paar Stunden auf der Welt. Und doch unerwünscht. Das Fließband in den Industrieschredder ist jedes Jahr für Millionen männliche Küken in Deutschland der erste und letzte Weg ihres Lebens. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet nun, ob diese Massentötung mit dem Tierschutz vereinbar ist.

Bundesverwaltungsgericht: Urteil: Kükentötung bleibt vorerst erlaubt

Das Bundesverwaltungsgericht fällt heute um 10 Uhr sein mit Spannung erwartetes Urteil zum massenhaften Töten der sogenannten Eintagsküken. Im Wesentlichen muss das höchste deutsche Verwaltungsgericht in Leipzig darüber entscheiden, ob die nicht nur in Deutschland weit verbreitete Praxis mit dem Tierschutz vereinbar ist.

Ein Überblick über den Rechtsstreit, die Gründe für diese Praxis und mögliche Alternativen:         

Warum werden männliche Küken getötet?

Männliche Eintagsküken aus Legehennenrassen werden in der Regel vergast und geschreddert, weil sie keine Eier legen und zu wenig Fleisch ansetzen. Die Agrarbranche hat also schlicht keine Verwendung für sie. Die Unternehmen sehen derzeit wirtschaftlich keine andere Möglichkeit. Rund 45 Millionen männliche Küken werden deshalb jedes Jahr in Deutschland getötet. Ein Verbot des Kükentötens ohne Alternative würde dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft zufolge "mittelfristig zu erheblichen Lücken" bei der Versorgung mit Eiern führen. Die Branche will demnach aus dem "aktuell weltweit praktizierten Kükentöten" aussteigen, "sobald eine praxistaugliche Alternative vorliegt".         

Warum verhandelt das Gericht das Thema?

Das damals noch von den Grünen geführte Landwirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen wies die örtlichen Behörden im Jahr 2013 an, die Tötung der männlichen Eintagsküken zu untersagen. Dagegen klagten Unternehmen - mit Erfolg. Im Mai 2016 entschied das Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen in Münster im Berufungsverfahren, dass das Töten von Eintagsküken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sei. Nun müssen die Bundesverwaltungsrichter in Leipzig im Revisionsverfahren abschließend entscheiden.

Worin liegt der Knackpunkt des Rechtsstreits?

Die Richter müssen vor allem die Frage klären, ob es im Sinne des Tierschutzgesetzes einen "vernünftigen Grund" für eine solche Praxis gibt. Im maßgeblichen Paragrafen eins des Gesetzes heißt es: "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen." Dabei geht es vor allem darum, inwieweit wirtschaftliche Interessen bei dieser Abwägung berücksichtigt werden können. Das Oberverwaltungsgericht sah einen solchen Grund darin, dass die Aufzucht der männlichen Küken im Widerspruch zum Stand der Hühnerzucht und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stehe. Aufgezogene männliche Küken seien für die Unternehmen praktisch nicht zu vermarkten. Eine entscheidende Rolle dürfte auch spielen, dass der Tierschutz seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist. Mit Spannung wird erwartet, wie die Richter die Bedeutung von Artikel 20a mit Blick auf den massenhaften Kükentod in deutschen Brütereien bewerten.          

Welche Alternativen zum Kükentöten gibt es? 

Gearbeitet wird derzeit unter anderem an Methoden zur Geschlechtsbestimmung im Brutei. Dadurch sollen männliche Küken gar nicht erst ausgebrütet werden. Doch das Verfahren ist umstritten. Fraglich ist etwa, wann Embryos ein Schmerzempfinden haben. Ausgeschlossen wird dies derzeit nur vor dem siebten Bruttag. Der Deutsche Tierschutzbund lehnt deshalb jede Methode ab, die nach dem sechsten Bruttag angewendet wird. Bei dem derzeit bekanntesten Ansatz - dem sogenannten Seleggt-Verfahren - wird das Geschlecht aber erst zwischen dem achten und zehnten Bruttag bestimmt.

Für Tierschützer ist eine Abkehr von der spezialisierten Zucht und eine Rückkehr zu sogenannten Zweinutzungshühnern die deutlich bessere Alternative. Dabei legen die Hennen Eier, während die Hähne gemästet werden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium weist aber darauf hin, dass die Hennen weniger und teilweise kleinere Eier legten und Hähne dieser Rassen langsamer wüchsen.

Eine dritte Alternative ist die Aufzucht männlicher Küken. Dies geschieht im Rahmen sogenannter Bruderhahn-Initiativen. Laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist das Prinzip dabei immer gleich: "Der Eier-Preis beinhaltet einen Aufschlag, mit dem die teure Mast der Legehennen-Brüder quersubventioniert wird." Entsprechende Initiativen gibt es bundesweit, aber auch regional. 

Geschlechtserkennung: Diese drei Methoden können Millionen Küken vor dem Schredder retten
js / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(