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In Dinslaken: Mutmaßlicher deutscher IS-Terrorist festgenommen

Ein Spezialeinsatzkommando hat im nordrhein-westfälischen Dinslaken einen mutmaßlichen IS-Terroristen festgenommen. Der Deutsche Nils D. war im November aus Syrien zurückgekehrt.

Ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz IS ist am Samstag im nordrhein-westfälischen Dinslaken verhaftet worden. Der 24-jährige Deutsche namens Nils D. soll im Oktober 2013 nach Syrien gereist sein und sich dort der Terrorgruppe angeschlossen haben, wie der Generalbundesanwalt am Abend mitteilte. Im vergangenen November kehrte er den Angaben zufolge nach Deutschland zurück.

Es gebe bislang keine Anhaltspunkte für konkrete Anschlagspläne oder -vorbereitungen und auch keinen Zusammenhang zu den Terroranschlägen in Frankreich, erklärte die Bundesanwaltschaft.

Den Angaben zufolge wurde der Mann von einem Spezialeinsatzkommando der nordrhein-westfälischen Polizei geschnappt. Zudem wurde seine Wohnung in Dinslaken durchsucht.

Generalbundesanwalt zog Verfahren an sich

Zunächst hatte seit Beginn 2014 die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Der Generalbundesanwalt zog das Verfahren wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung an sich.

Der Beschuldigte soll am Sonntag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der ihm den Haftbefehl eröffnen und über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden wird. Mit den weiteren Ermittlungen ist das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen beauftragt.

fin/DPA / DPA