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Mittelmeer Starkes Beben erschüttert erneut die Region um Kreta

Östlich von Kreta wurde ein Seebeben der Stärke 6,1 gemessen (Archivbild)
Östlich von Kreta wurde ein Seebeben der Stärke 6,1 gemessen (Archivbild)
© NurPhoto / Imago Images
Vor einer Woche gab es ein Seebeben vor der Küste von Kreta. Jetzt hat es erneut ein starkes Beben nahe der Urlaubsinsel im Mittelmeer gegeben. Es war bis auf den Dodekanes-Inseln und in der Türkei zu spüren.

Am Dienstagmorgen hat es gegen 5.30 Uhr Ortszeit ein Beben der Stärke 6,1 östlich von Kreta im Mittelmeer gegeben. Das Zentrum lag 127 Kilometer südöstlich der Insel Karpathos in einer Meerestiefe von 57,8 Kilometern, wie das Geodynamische Institut in Griechenland mitteilte.

Der Seismologe und Leiter des Geodynamischen Instituts, Akis Tselentis, sagte gegenüber dem griechischen Nachrichtendienst "APE-MPE": "Es gibt keinen Grund zur Sorge." Tselentis wies darauf hin, dass sich das Epizentrum im Meer befindet. Verletzte oder gar Tote gab es bis Dienstagvormittag nicht. Der Seismologe Efthymios Lekkas sagte gegenüber dem Online-Dienst "To Proto Thema": "Es wird weder ein Tsunami noch starke Nachbeben erwartet." Das Beben werde keine Probleme bereiten.

Das Seebeben war leicht auf der Inselgruppe Dodekanes zu spüren – auf den Inseln Karpathos und Kasos war die Erschütterung stärker als auf den übrigen Dodekanes-Inseln. Der Bürgermeister von Kasos berichtete allerdings, dass das Beben auf der Insel nicht besonders deutlich zu spüren gewesen sei und es keine Gebäudeschäden verursacht habe. Die Erschütterung war auch an der türkischen Küste zu spüren. Über Schäden ist bisher auch hier nichts bekannt.

Mittelmeer: Starkes Beben erschüttert erneut die Region um Kreta

Beben bei Kreta wiederholen sich 

Erst vergangene Woche Dienstag hatte es vor der Küste Kretas ein Seebeben der Stärke 6,3 gegeben. Es lag 23 Kilometer südlich der Insel im Mittelmeer. Zuvor hatte es bereits Ende September ein schweren Erdbeben auf Kreta gegeben. Bei dem Beben der Stärke 5,8 kam ein Mensch ums Leben, knapp ein Dutzend weitere Menschen wurden verletzt. Damals lag das Zentrum des Bebens rund 23 Kilometer von Heraklion entfernt auf der Insel. 

Quellen: APE-MPE, To Proto Thema, Salzburger Nachrichten


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