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Flugzeugabsturz im Sauerland: Pilot flog wohl zu dicht an Eurofighter heran

Es gibt erste Erkenntnisse im Fall der Kollision eines Privatflugzeugs mit einem Eurofighter Typhoon über dem Sauerland. Grund für das Unglück könnte nach Angaben der Luftwaffe ein Pilotenfehler sein.

Aufräumarbeiten nahe der Absturzstelle. Die beiden Piloten sind vermutlich tot.

Aufräumarbeiten nahe der Absturzstelle. Die beiden Piloten sind vermutlich tot.

Nach der #link;http://www.stern.de/panorama/olsberg-im-sauerland-kleinflugzeug-kollidiert-mit-kampfjet-und-stuerzt-ab-2119072.html;Kollision eines Flugzeugs mit einer Bundeswehrmaschine# im Sauerland deutet nach Angaben der Luftwaffe Vieles auf einen Fehler des Learjet-Piloten hin. Da bei dem Eurofighter der Außentank abgerissen sei, gehe man davon aus, dass die Privatmaschine zu dicht von unten an den Kampfjet herangeflogen sei, sagte ein Sprecher der Luftwaffe in Berlin. "Wir müssen natürlich den abschließenden Bericht abwarten, aber es wird in diese Richtung laufen."

Die "Süddeutsche Zeitung" und "Spiegel Online" hatten zuvor berichtet, der Learjet habe den Eurofighter in einer Linkskurve von unten getroffen. Dabei beriefen sie sich auf mit den Ermittlungen vertraute Insider. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) bezeichnete das als "reine Spekulation, eine Variante von vielen möglichen". Die Untersuchungen seien längst noch nicht so weit, um zu dem Flugverlauf der Maschinen etwas sagen zu können, teilte ein BFU-Sprecher mit.

Der Learjet war am Montag ein gemeinsames Manöver mit den Bundeswehrjets geflogen. Nach einer Kollision mit einem Eurofighter stürzte er ab. Die Besatzungsmitglieder, zwei ehemalige Militärpiloten, sind vermutlich tot.

fme/DPA / DPA