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Hunde-Posse: Gepfändeter Mops Edda sorgt weiter für Aufsehen – Innenministerium schaltet sich ein

Weil eine fünfköpfige Familie die Hundesteuer nicht mehr zahlte, pfändete die Stadtverwaltung Ahlen kurzerhand deren Mopsdame Edda. Danach bot sie ein Mitarbeiter per Kleinanzeige privat zum Verkauf an. Die Empörung schlug hohe Wellen.

Mops-Dame "Edda"

Das Foto zeigt Mops-Dame "Edda" . Nach der Pfändung und dem Verkauf einer Mops-Dame via Ebay nimmt die Kritik am Vorgehen der westfälischen Stadt Ahlen zu.

DPA

Wegen der Pfändung eines Mopses gerät die westfälische Stadt Ahlen immer stärker unter Druck. Eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Innenministeriums sagte der "Rheinischen Post": "Um Geldforderungen einzutreiben, können zwar auch Tiere gepfändet werden, Haustiere jedoch grundsätzlich nicht." Nur in Ausnahmefällen könnte ein Vollstreckungsgericht auf Antrag des Vollstreckungsgläubigers eine Pfändung des Haustieres zulassen.

 

Mops "Edda" war gepfändet worden, weil die betroffene Familie nach Angaben der Stadt bei der Kommune hohe Schulden hat. Ein städtischer Mitarbeiter hatte den Hund über seinen privaten Ebay-Account verkauft und diesen als gesund und "mit Stammbaum" für 750 Euro angepriesen. Das Thema sorgt seit Tagen - auch international - für Schlagzeilen. 

Offenbar hätte der Hund auch nicht auf dem privaten Ebay-Account angeboten werden dürfen. "Gepfändete Sachen sind auf schriftliche Anordnung der kommunalen Vollstreckungsbehörde öffentlich zu versteigern", sagte die Sprecherin der Zeitung. Dafür gebe es bestimmte Formalien wie Fristen, öffentliche Bekanntmachung und Mindestgebote. Das Anbieten eines gepfändeten Tieres auf einem privaten Ebay-Account erfülle diese Voraussetzungen nicht.

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vit / DPA