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Nach Gewalttat von Augsburg: Wird die Jugend krimineller?

Die Jugendgewalt von Augsburg nehmen Politiker zum Anlass, sich zu Wort zu melden. Experten sehen das Szenario einer immer gewaltbereiteren Jugend als Stimmungsmache. Die Jugendkriminalität in Deutschland geht stetig zurück.

Polizisten stehen am Augsburger Königsplatz am Tatort

Polizisten stehen am Augsburger Königsplatz am Tatort. Dort war ein 49 Jahre alter Feuerwehrmann bei einer Auseinandersetzung mit Jugendlichen getötet worden.

DPA

Der schreckliche Tod eines Mannes auf dem Augsburger Königsplatz liegt erst wenige Tage zurück, doch die Geschehnisse sind bereits zum Politikum geworden. Die CSU in Bayern will Heranwachsende häufiger nach Erwachsenenstrafrecht aburteilen. Außerdem werde die Polizeipräsenz in den Innenstädten erhöht, kündigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) an.

Der Staat mache sich "völlig lächerlich", meint die AfD-Bundestagsfraktionsvorsitzende Alice Weidel. "Sicher hören wir bald, dass der Täter psychisch krank und schuldunfähig sei", schrieb sie am Montag bei Twitter. Dass es sich in Augsburg um einen Fall von "Migrantengewalt" handele und es deswegen einer Umkehr in der Einwanderungspolitik bedürfe, war für sie schon am Sonntag klar.

Fachleute dagegen winken ab. "Das Gegenteil ist der Fall", sagt Professor Christian Pfeiffer, langjähriger Leiter des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen, der seit Jahrzehnten über Jugendkriminalität forscht. "Die Wahrheit ist, dass alle Jugendlichen, einschließlich der Ausländer, sinkende Gewaltraten haben", sagte Pfeiffer der Deutschen Presse-Agentur. Seit 2007 seien Gewaltdelikte bei Jugendlichen in Niedersachsen um 43 Prozent gesunken. Weidel erfinde die Wirklichkeit.

Auch Pfeiffers Kollege Johannes Luff vom Bayerischen Landeskriminalamt mahnt zur Mäßigung: "Das Ganze wird nicht schlimmer", sagt er. Es sei eher eine Tendenz erkennbar, dass häufiger als früher Bagatelldelikte angezeigt würden. Der Experte hatte eine Studie durchgeführt, die sich die Schwere der Folgen von Jugendkriminalität angesehen und dabei die Jahre 2002 und 2010 verglichen hat - unter anderem über das Studium von Prozessakten.

"Generell sind Straftaten Jugendlicher im Vergleich zu denen Erwachsener meist weniger schwer und umfassen insbesondere Ladendiebstahl, einfache Körperverletzung und Sachbeschädigung", heißt es auch in einem Bericht des Deutschen Jugendinstituts.

Debatte um häufigere Anwendung von Erwachsenenstrafrecht für Heranwachsende

Der Ruf nach einer häufigeren Anwendung von Erwachsenstrafrecht für Heranwachsende sei nicht sinnvoll, sagte Pfeiffer. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) hatte jüngst erklärt: "Wer 18 ist, hat alle Rechte, aber auch alle Pflichten." Nach Angaben seines Ministeriums wurden im Jahr 1954 bundesweit in nur 20,6 Prozent der Fälle die Heranwachsenden nach Jugendstrafrecht verurteilt. Seit 1985 liegt die bundesweite Quote konstant über 60 Prozent. In Bayern waren es im vergangenen Jahr sogar 72 Prozent, in Sachsen nur 38 Prozent.

"Eine Mogelpackung", sagt Pfeiffer zu der Forderung. Erwachsenenstrafrecht sei bei allen Delikten außer Mord nicht härter als Jugendstrafrecht - dafür aber für die Gerichte einfacher zu handhaben. "Erwachsenenstrafrecht nimmt man, wenn man mit einem Strafbefehl operieren kann und etwas schnell vom Tisch bekommen will", sagte Pfeiffer. Jugendstrafrecht sei komplizierter. "Aber die Hinter-Gitter-Quote ist wegen der Möglichkeit des Jugendarrests sogar höher."

Im Augsburger Fall bezweifeln die Experten auch, ob der Vorwurf einer Tötungsabsicht vor Gericht Bestand haben könne. "Einen Mann mit einem Schlag töten - das hat nicht einmal Old Shatterhand geschafft", sagte Pfeiffer.

Nach Überzeugung der Ermittler jedoch war es ein einziger Schlag, der den 49 Jahre alten Passanten auf dem Heimweg vom Weihnachtsmarkt in Augsburg tötete. Der Feuerwehrmann war am Freitagabend mit einer Gruppe junger Männer in Streit geraten. Gegen die sieben Verdächtigen wurden Haftbefehle erlassen, mehrere von ihnen waren bereits polizeibekannt. Bei dem 17-Jährigen, der den 49-Jährigen erschlagen haben soll, handelt es sich um einen Deutschen, der auch die türkische und die libanesische Staatsbürgerschaft besitzt.

Luff erinnert die Kriminalität in Augsburg an Verhaltensmuster, die Jugendliche schon immer gezeigt haben. "Man begeht ein Delikt aus der Gruppe heraus. Es geht um Image, Ansehen und Ehre - mich würde wundern, wenn nicht Alkohol oder Drogen im Spiel waren", sagte Luff. Der Migrationshintergrund scheine für die Tat keine wesentliche Rolle gespielt zu haben. Die Tatverdächtigen seien in Deutschland sozialisiert worden, von einer Parallelgesellschaft sei in Augsburg nicht auszugehen.

Die Augsburger Jugendlichen sitzen weiter in Haft - der mutmaßliche Haupttäter unter anderem wegen des Verdachts auf Totschlag, die anderen sechs unter anderem wegen Beihilfe. Ob das aufrechtzuerhalten sei, will Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai von der zuständigen Ermittlungsbehörde nicht beantworten.

Britta Schultejans und Michael Donhauser / fs / DPA
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.