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Mindestens ein Toter Hurrikan Fiona richtet schwere Schäden in der Dominikanischen Republik an

Überschwemmte Häuser in Puerto Rico, nachdem Hurrikan Fiona über das Gebiet gezogen ist
Auch in Puerto Rico, wie hier in Salinas, richtete Hurrikan Fiona schwere Schäden und Überschwemmungen an
© Alejandro Granadillo / AP / DPA
Hurrikan "Fiona" ist mit großer Wucht auf die Küste der Dominikanischen Republik geprallt und hat in weiten Teilen für große Zerstörung und schwere Überflutungen gesorgt. Mindestens eine Person kam ums Leben.

In der Dominikanischen Republik ist mindestens ein Mensch an den Folgen von Hurrikan "Fiona" gestorben. 12.485 Menschen seien zudem gezwungen gewesen, ihre Wohnungen zu verlassen, erklärte der Direktor des Zentrums für Rettungsdienste, General Juan Méndez García, am Montag (Ortszeit). Das Sturmtief sorgte für überflutete Straßen und Stromausfälle. Zuvor hatte "Fiona" im US-Außengebiet Puerto Rico schwere Schäden angerichtet. 

Dominikanische Republik: Hurrikan Fiona richtet schwere Schäden an

In der Dominikanischen Republik erreichte der Hurrikan nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrums (NHC) Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde. Die Behörden verhängten für 16 der 32 Provinzen des Karibikstaats die Alarmstufe Rot. Im Ferienort Punta Cana waren mehrere Straßen durch umgestürzte Bäume oder Strommasten blockiert und der Strom fiel aus, wie ein AFP-Journalist vor Ort berichtete.

Der Hurrikan bewegt sich derzeit in Richtung der nördlich der Dominikanischen Republik gelegenen Turks- und Caicosinseln. 

Am Sonntagnachmittag war "Fiona" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern in Puerto Rico auf Land getroffen. Auf der Karibikinsel mit ihren über drei Millionen Bewohnern brach das Stromnetz zusammen, heftiger Regen sorgte für Überschwemmungen und Erdrutsche. Am Montag war nach Angaben von Gouverneur Pedro Pierluisi für rund 100.000 Menschen die Stromversorgung wiederhergestellt. 

Starker Regen sorgte für Überschwemmungen in Puerto Rico

In "zahlreichen Regionen" des US-Außengebiets, die nie Überflutungen erlebt hätten, habe sich so viel Niederschlagswasser gesammelt wie nie zuvor. "Fiona" habe dort heftiger gewütet als der verheerende Hurrikan "Maria" im Jahr 2017, erklärte Pierluisi. Insgesamt 800.000 Menschen waren diesmal nach Behördenangaben wegen Stromausfällen und Überschwemmungen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. 

Ein Mann erlitt tödliche Verbrennungen, als er wegen des Stromausfalls seinen Generator befüllen wollte. Umgestürzte Strommasten und Bäume blockierten Straßen, in der Stadt Utuado stürzte eine Brücke ein. 

US-Präsident Joe Biden erklärte den Ausnahmezustand für Puerto Rico. Am Montag sprach Biden mit Gouverneur Pierluisi und sicherte ihm zu, dass die Zahl der von Washington entsandten Rettungskräfte von derzeit 300 "konsequent erhöht" werde. 

Puerto Rico, eine Insel mit gut drei Millionen Einwohnern, ist während der Hurrikan-Saison oft Stürmen ausgesetzt. Besonders der Hurrikan "Maria" beschädigte im September 2017 die Insel schwer, worunter diese bis heute leidet. Rund 3000 Menschen kamen ums Leben. "Wir verstehen, dass viele das Trauma der Hurrikans Maria und Irma fünf Jahre später wieder erleben", hieß es in einem Tweet der US-Katastrophenschutzbehörde Fema. Die Hurrikan-Saison im Atlantik dauert von Juni bis November.

pgo AFP DPA

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