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Kabul: Attentat auf höchsten Nato-Vertreter

Ein Taliban-Attentäter rast in ein gepanzerte Nato-Fahrzeug in Kabul und tötet zwei Menschen - einen türkischen Soldaten und einen unbeteiligten Passanten. Sein eigentliches Ziel verfehlt er.

Der gepanzerte Mercedes-Geländewagen sollte Aramaz abholen

Der gepanzerte Mercedes-Geländewagen sollte Aramaz abholen

Bei einem Selbstmordanschlag islamistischer Taliban auf den höchsten zivilen Nato-Vertreter in Afghanistan ist ein türkischer Soldat getötet worden. Der türkische Nato-Repräsentant Ismail Aramaz sei zum Zeitpunkt der Explosion am Donnerstagmorgen in Kabul nicht in seinem Auto gewesen, sagte ein Nato-Diplomat, der ungenannt bleiben wollte, der Deutschen Presse-Agentur in der Hauptstadt. Nach Angaben der Polizei starben bei der Detonation nahe der türkischen Botschaft außer dem Soldaten, der Aramaz' Fahrer und Leibwächter war, auch ein Passant und der Attentäter.

Der Nato-Diplomat sagte, Aramaz wohne in der türkischen Botschaft. Das Auto habe ihn abholen und zu seinen Büroräumen im Hauptquartier der nahe gelegenen Nato-Ausbildungsmission Resolute Support bringen wollen. Zu dem Anschlag kam es in einem stark gesicherten Gebiet in der Innenstadt. In der Umgebung liegen auch die iranische und die französische Botschaft und mehrere Ministerien. Wie der Nato-Diplomat berichtete, wurde ein zweiter Leibwächter verletzt.

Die Taliban bekannten sich zu der Tat und teilten mit, Ziel sei "ein Konvoi der ausländischen Besatzer" gewesen. Die Regierung von Präsident Aschraf Ghani hatte sich zuletzt optimistisch geäußert, dass es bald zu Verhandlungen mit den Taliban kommen könnte. Die Taliban haben bislang lediglich bestätigt, dass sie eine Delegation für mögliche Gespräche ins Golf-Emirat Katar entsandt haben.

Ein Augenzeuge namens Dschuma sagte der Nachrichtenagentur DPA, der Attentäter habe seinen weißen Toyota Corolla mit hoher Geschwindigkeit auf das schwarze Nato-Fahrzeug gelenkt, das Aufkleber mit der türkischen Flagge getragen habe. "Direkt danach ist das Auto explodiert." Die Nato hatte ihren Kampfeinsatz in Afghanistan mit Ablauf des vergangenen Jahres beendet. Die Nachfolgemission Resolute Support - an der sich Deutschland mit bis zu 850 Soldaten beteiligt - hat das Ziel, afghanische Sicherheitskräfte auszubilden. Einen Kampfauftrag haben die Soldaten nicht. Militärisch wird die Mission von US-General John Campbell geführt.

she/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.