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Krankenstand: Fehltage in Bundesverwaltung auf Rekordniveau

Die Krankheitsmeldungen in der Bundesverwaltung sind auf einen Rekordwert gestiegen. Die meisten Fehltage gibt es laut einem Medienbericht im Verteidigungsministerium.

Die krankheitsbedingten Fehltage bei der Bundesverwaltung sind laut "Bild"-Zeitung im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Wie das Blatt am Samstag unter Berufung auf den Gesundheitsförderungsbericht des Bundesinnenministeriums berichtete, waren Bundesbedienstete 2011 im Schnitt an 19,03 Tage krank. Das sei knapp ein Tag mehr als im Jahr zuvor. Seit 2006 seien die Fehltage damit zum fünften Mal in Folge gestiegen.

Die meisten Krankheits-Fehltage gebe es mit 20,81 Tagen im Verteidigungsministerium, beim Bundespresseamt (17,6) und dem Bildungsministerium (17,22). Am seltensten fehlten die Mitarbeiter beim Staatsminister für Kultur (9,73 Tage), im Bundeskanzleramt (11,47) und im Justizministerium (11,88).

Zum Vergleich: In Deutschland waren die rund 37 Millionen Arbeitnehmer im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 9,5 Arbeitstage krankgemeldet.

kave/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?