Als sie am Donnerstag nicht wie gewohnt zur Arbeit erschienen war, machten sich ihre Kollegen Sorgen und alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte rückten zur Wohnung von Oksana Romberg am bekannten Kurfürstendamm aus, öffneten gegen 18 Uhr mit Gewalt die Eingangstür auf und machten die traurige Entdeckung: Die Promi-Kosmetikerin war tot. Jetzt ermittelt Mordkommission.
Eine Obduktion ergab tödliche Verletzungen an Kopf und Oberkörper. Romberg war Inhaberin des Kosmetiksalons "Bonadea" am Walter-Benjamin-Platz. Den hatte die 50-Jährige am Mittwoch, den 31. März 2021 nach 18 Uhr, zu Fuß verlassen, um sich auf den Heimweg zu machen. Für den braucht sie normalerweise zwei Minuten. Wann sie dort ankam und ob sie vorher noch an einem anderen Ort war, ist nicht bekannt.
Mordfall an Promi-Kosmetikerin Oksana Romberg: Polizei sucht Zeugen
Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Romberg nach diesem Zeitpunkt noch gesehen oder mit ihr gesprochen oder aber auch verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 030/4664-911888 oder per E-Mail unter lka118@polizei.berlin.de zu melden. "Die Hinweise können auch vertraulich behandelt werden", so ein Sprecher. Romberg war zuletzt komplett in schwarz gekleidet, trug dunkelblaue Schuhe und eine dunkelblaue Handtasche.
Am Montag durchsuchten Kripo-Beamte laut "Bild" ihr Kosmetikstudio, stellten mehrere Kisten sicher. "Sie hatte nie mit jemandem Ärger", wird ein enger Freund zitiert. "Sie war so ein wunderbarer und herzlicher Mensch, so positiv, sie hat immer so viel gelacht." Auch viele Prominente wussten die Arbeit der Heilpraktikerin und diplomierten kosmetischen Therapeutin zu schätzen. So zählten beispielsweise das Erotikmodel Micaela Schäfer, die Ex-Frau des ehemaligen "Rotlichtkönigs" Bert Wollersheim, Sophia Vegas oder auch die durch die "Botschafter-Affäre" bekannt gewordene Djamila Rowe zu ihren Kundinnen.
Quellen: Polizei Berlin, "Bild", Facebook