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Stromausfälle in New York und Toronto: Queen und Queens im Dunkeln

Der nordamerikanische Kontinent sieht schwarz: Ein Doppel-Blackout hat am Montag und Dienstag die Stromversorgung in den Millionenstädten gekappt. Selbst die englische Königin tappte plötzlich im Dunkeln.

Ein großer Stromausfall hat die britische Königin Elizabeth II und Prinz Philip zum Abschluss ihres Besuches in Kanada in Dunkelheit gehüllt. Durch den Brand eines Transformators brach die Elektrizitätsversorgung in Toronto am Montagabend plötzlich zusammen. Betroffen waren etwa 240 000 Einwohner und Besucher der Wirtschaftsmetropole, unter ihnen die Queen und ihr Ehemann, hieß es am Dienstag in kanadischen Medien.

Die Monarchin und Prinz Philip waren zu einem Staatsbankett mit 380 Gästen im Fairmont Royal York Hotel geladen. Es trafen gerade die ersten Gäste ein, als es auf einen Schlag stockfinster wurde. Nach kurzer Zeit sprang der Notgenerator an und brachte schwaches Licht in Säle und Korridore. Der kanadische Fernsehsender CTV berichtete, dass das Hotel nach etwa 15 Minuten wieder am Netz gewesen sei.

Nur kurze Zeit später, am Dienstagnachmittag (Ortszeit), brach in der Metropole New York ebenfalls die Elektrizitätsversorgung zusammen. Tausende Haushalte in den Stadtteilen Queens und Brooklyn und auf Staten Island waren am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ohne Strom, wie der lokale Fernsehsender NY1 meldete. Offenbar war ein Umspannwerk auf Staten Island der Belastung nicht gewachsen.

Der Stromversorger Con Edison appellierte an die New Yorker, ihre Klimaanlagen auf nicht weniger als 78 Grad Fahrenheit (25 Grad Celsius) einzustellen. In New York war für Dienstag der bislang heißeste Tag des Jahres mit 100 Grad Fahrenheit (36 Grad Celsius) vorhergesagt worden. In der Stadt werden Erinnerungen wach an den großen "Blackout" von 2003, als die Einwohner von ganz New York und 40 Millionen andere Menschen ohne Strom waren.

DPA / DPA