HOME

Unglück in Madrid: Retter sprechen von 150 Toten

Auf dem Madrider Flughafen ist eine Spanair-Maschine nach dem Start in Flammen aufgegangen. Rettungskräfte gehen davon aus, dass die meisten der 173 Passagiere tot sind. Von offizieller Seite sind bislang aber nur 100 Todesopfer bestätigt. Ob bei dem Lufthansa-Anschlussflug auch Deutsche an Bord waren, ist noch nicht klar. Die deutsche Botschaft bemüht sich um Aufklärung.

Auf dem Madrider Flughafen Barajas ist am Mittwoch ein Passagierflugzeug verunglückt und in Flammen aufgegangen. Spanische Behörden haben bisher 100 Tote bestätigt. Es wird aber befürchtet, dass die Opferzahl noch deutlich steigt: Aus Kreisen der Rettungskräfte hieß es, lediglich 25 der 173 Menschen an Bord hätten das Unglück überlebt. Da es sich um einen Lufthansa-Anschlussflug handelte, könnten auch Deutsche unter den Passagieren gewesen sein. Zu dem Unglück war es gekommen, als ein mit 164 Fluggästen und neun Besatzungsmitgliedern besetztes Flugzeug der spanischen Gesellschaft Spanair über die Startbahn hinausschoss, in Brand geriet und zerschellte. Nach Medienberichten hatte ein Triebwerk Feuer gefangen. Über dem Flughafen waren dichte Rauchwolken zu sehen.

Laut Flugplan sollte die Spanair-Maschine mit den Flugnummern JK 5022 und LH 2554 um 13 Uhr von Madrid-Barajas, dem größten spanischen Flughafen, abheben. Wie die Zeitung "El Pais" berichtete, wurde ein erster Start wegen technischer Probleme abgebrochen. Gegen 14.45 Uhr geschah beim zweiten Startversuch die Tragödie.

Der Flughafen wurde sofort für den gesamten Verkehr gesperrt. Wenig später wurden die Starts und Landungen in eingeschränktem Umfang wieder aufgenommen. Die Einsatzleitung rief die höchste Alarmstufe aus. Um den Einsatz zu koordinieren, trat ein Krisenstab zusammen. Dutzende Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge rasten zum Unglücksort. Das Flugzeug zerbrach nach Berichten der Rettungsmannschaften nach dem Aufprall und brannte fast vollständig aus. "Das Wrack war total verkohlt und voller Leichen", berichtete ein Helfer.

Anschlussflug für Lufthansa-Passagiere

Die zweistrahlige Maschine vom Typ MD-80 hatte von Madrid nach Gran Canaria fliegen sollen. Die Spanair ist in der Star Alliance Partner der Lufthansa. Derzeit ist nicht klar, ob Deutsche an Bord waren. Die deutsche Botschaft in Madrid hat zwei Mitarbeiter zum Airport Barajas geschickt. Sie sollen bei der Aufklärung der Frage helfen, ob Deutsche unter den Passagieren der verunglückten Maschine waren, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin auf Anfrage.

Ein Lufthansa-Sprecher sagte, bei dem Flug von Madrid habe es sich im Rahmen der Star Alliance um einen möglichen Anschlussflug nach Las Palmas auch für Lufthansa-Passagiere gehandelt. Ob tatsächlich aber Lufthansa-Passagiere davon Gebrauch gemacht haben und an Bord waren, könne er derzeit noch nicht sagen. Die Fluggesellschaft Spanair hat eine Notfallnummer eingerichtet, die auch aus Deutschland erreichbar ist: 0034-800400200.

Zwei Babys an Bord

Am späten Nachmittag berichteten Medien von nur etwa 30 Menschen, die aus dem brennenden Flugzeug gerettet worden seien. Alle befänden sich in kritischem Zustand. Viele von ihnen wurden in eine nahe gelegene Klinik mit Spezialabteilung für Brandverletzungen gebracht. Unter den 164 Insassen der Maschine waren neun Besatzungsmitglieder. Nach der Passagierliste sollen auch zwei Babys an Bord gewesen sein. Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero unterbrach seinen Urlaub und flog nach Madrid zurück.

Die Fluggesellschaft Spanair, die in der Star Alliance unter anderem Partner der Lufthansa ist, befindet sich seit geraumer Zeit in schweren wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die skandinavische Muttergesellschaft SAS hatte vergeblich versucht, einen Käufer für das kränkelnde Unternehmen zu finden. Zur Zeit ist Spanair dabei, fast ein Drittel ihrer Beschäftigten zu entlassen und das Streckennetz zu reduzieren.

Am Madrider Flughafen hatte es zuletzt vor knapp 25 Jahren zwei schwere Flugzeugkatastrophen gegeben. Ein Jumbo-Jet der kolumbianischen Linie Avianca war beim Landeanflug abgestürzt, 181 Menschen starben. Weniger als zwei Wochen später prallten auf der Startbahn des Airports eine Iberia- und eine Aviaco-Maschine im Nebel zusammen. 93 Menschen kamen ums Leben.

web/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(