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Großbritannien: Siebenjähriger rettet mit SMS Flüchtlinge vor Ersticken

SMS löst in Großbritannien Rettungsaktion aus: Ein kleiner Junge hat aus dem Inneren eines Lkw zwei Mitarbeiterinnen einer Hilfsorganisation einen Notruf geschickt - und damit wohl sich und 14 weiteren Flüchtlingen das Leben gerettet.

Die rettende sms kam aus dem Inneren eines Lastwagens

Die rettende SMS kam gerade noch rechtzeitig

Mit einer SMS-Nachricht aus dem Inneren eines Lastwagens hat ein afghanischer Junge sich und 14 weitere Flüchtlinge womöglich vor dem Erstickungstod gerettet. Der siebenjährige Ahmed, der im Flüchtlingslager in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais gelebt habe, sei in dem Laster illegal auf dem Weg nach Großbritannien gewesen, teilte die Hilfsorganisation "Help Refugees" am Samstag auf Facebook mit. Als er im Laderaum kaum noch Luft bekam, habe er eine SMS an zwei Helferinnen in Calais abgesetzt: Er brauche Hilfe, es gebe keinen Sauerstoff - "no oksijan" - mehr im Auto. Die Helferinnen hätten daraufhin die britische Polizei verständigt, die die 15 Flüchtlinge rettete.

Die glückliche Rettung sei einerseits der Fähigkeit des Jungen zu verdanken, die gefährliche Lage zu erfassen, schrieb die Organisation. Genauso wichtig sei, dass ihm die Helferinnen ein Handy mit Guthaben und Notfallnummern gegeben und ihm eingeschärft hätten, sie bei Gefahr zu kontaktieren. "Das erste, was ich tat, war, die Rettungsdienste anzurufen, die Polizei einzuschalten und ihr zu sagen, dass es um Leben und Tod geht", sagte eine der beiden Helferinnen der BBC. 

car / DPA