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Brandenburg: Mann erfriert in seinem Haus

Die eisige Kälte fordert auch in Deutschland Todesopfer: In der vergangenen Nacht ist ein Brandenburger in seinem Haus erfroren. Den Kälterekord hält wieder der bayerische Funtensee mit 36,2 Grad unter Null.

Die absoluten Tiefstwerte der Nacht herrschten in Teilen Bayerns: Am unbewohnten bayerischen Funtensee war es mit 36,2 Grad unter Null sogar noch kälter als in der Nacht zuvor bei 34,8 Grad Frost. In Haidmühle waren es minus 28,6 Grad und in Klingenbrunn sank das Quecksilber auf minus 21,9 Grad. In Morgenröthe-Rautenkranz in Sachsen zitterten die Bewohner bei minus 22,9 Grad und in Oderwitz sanken die Temperaturen auf minus 21,0 Grad. Das kräftige Hoch "Claus" soll die Temperaturen bis Mittwoch tief im Keller halten.

Mittlerweile gibt es auch in Deutschland das fünfte Todesopfer: Ein 63 Jahre alter Mann aus Brandenburg erfror in seinem Haus. Wie die Polizei mitteilte, fand ein Nachbar den Mann am Montagabend in seinem baufälligen und nicht beheizten Haus in Großräschen im Kreis Oberspreewald-Lausitz. Er sei nicht ansprechbar gewesen. Die Temperatur in dem Haus habe unter dem Gefrierpunkt gelegen. Der Mann starb wenig später in einem Krankenhaus.

Bereits am Montag starb eine 74-Jährige in Sachsen-Anhalt, als sie auf dem Weg zum Briefkasten stürzte und nicht wieder aufstehen konnte. Ebenfalls in Sachsen-Anhalt wurde am Sonntag ein Jogger auf einem Feld tot aufgefunden. Im niedersächsischen Hameln erfror ein 68-Jähriger nach einem Sturz wenige Meter von seinem Haus entfernt. Im hessischen Wiesbaden starb am Sonntag ein 39 Jahre alter Obdachloser.

Heizungsreparatur mit Fön verursacht Wohnungsbrand

In Mecklenburg-Vorpommern verursachte ein Mann einen Wohnungsbrand, als er versuchte, seine eingefrorene Heizung mit einem Fön wieder in Gang zu bringen. Nach Angaben der Polizei ließ der 46-Jährige den Fön in seinem Schlafzimmer für kurze Zeit unbeaufsichtigt laufen. Als er zurückkehrte, stand das Zimmer in Flammen. Es entstand 100 000 Euro Schaden. Verletzt wurde niemand.

Nach kältem "Claus" kommt lauere "Lisbeth"

In den kommenden Tagen soll es mit den Temperaturen wieder ein wenig bergauf gehen, im Osten und Südosten bleibt es nach der Vorhersage des Wetterdienstes Meteomedia aber bei Dauerfrost. Nach klirrend kalter Frostnacht wird der Dienstag vor allem im Süden ein sonniger Wintertag. Dort scheint die Sonne laut Meteomedia von einem wolkenlosem Himmel. Nach Norden hin zeigen sich tagsüber ein paar harmlose, hohe und mittelhohe Wolken am Himmel, doch auch dort überwiegt der Sonnenschein. Im Osten bleibt es auch tagsüber frostig bei höchstens minus acht bis minus drei Grad, etwas milder ist es im Westen mit minus zwei bis plus drei Grad.

Zweistellige Minuswerte bringt auch die Nacht zum Mittwoch. Im Osten und Südosten sinken die Temperaturen auf minus acht bis minus 13 Grad, in Bayern kann es auch minus 18 Grad kalt werden. Nicht mehr ganz so kalt ist es vom Saarland bis Schleswig-Holstein mit Tiefstwerten zwischen minus vier und minus neun Grad.

Am Mittwoch beginnt Hoch "Claus" nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zu schwächeln, von Skandinavien nähert sich Tief "Lisbeth" mit feuchterer Luft und Frostabschwächung.

Pannenhelfer haben alle Hände voll zu tun

Auf den Straßen hatten die Pannenhelfer alle Hände voll zu tun. "Wir werden zu fast doppelt so vielen Pannen gerufen wie sonst", sagte ADAC-Sprecher Jürgen Grieving. "Meist sind es Probleme mit der Batterie." Auch der Schiffsverkehr litt unter der Kälte. Die Oder, die seit Tagen gesperrt ist, fror weiter zu. In Nordbayern wird von Dienstag an der Rhein-Main-Donau-Kanal zwischen Nürnberg und Berching betroffen sein.

Auch in anderen europäischen Ländern hat die Kälte Folgen

Polen: Die Behörden meldeten mindestens 150 Tote. Bei Tiefsttemperaturen bis minus 31 Grad in der Nacht zum Montag brach in mehreren Orten der Nahverkehr zusammen, weil das Benzin in den Bussen gefror. Seit dem Wochenende erhält Polen weniger Erdgas aus Russland.

Tschechien: Temperaturen bis minus 30 Grad forderten mindestens drei weitere Opfer. Ein 17-Jähriger wurde in einer Garage erfroren aufgefunden. Damit kamen bislang mindestens 16 Menschen ums Leben. Im südböhmischen Atomkraftwerk Temelin musste der erste Block vorübergehend vom Stromnetz genommen werden.

Rumänien: Bis Montag starben mindestens neun Menschen. In der Hauptstadt Bukarest wurden Zelte aufgestellt, wo gratis heißer Tee ausgeschenkt wurde. Hier herrschten Temperaturen von minus 17 Grad, der Rekord im Land lag bei minus 27 Grad.

Bulgarien: Bei Temperaturen bis minus 19 Grad wurden im Norden des Landes Schulen geschlossen, weil sie nicht mehr geheizt werden konnten. Die Polizei warnte vor Fahrten in abgelegene Gebiete.

Griechenland: Im Norden schneite es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt oder darunter. Dort waren Schneeketten nötig. Auch im Süden wird in den nächsten Tagen mit Minus-Graden gerechnet.

Türkei: Bei Schnee und Kälte sind mindestens zwei Menschen erfroren. In einem Außenbezirk von Istanbul starb ein 64-Jähriger in einer behelfsmäßigen Unterkunft. In der Provinz Elazig im Südosten des Landes wurde ein Dorfbewohner erfroren im Garten seines Hauses gefunden. Bei dichtem Schneetreiben kam es auf einer Autobahn westlich von Istanbul zu einer Massenkarambolage mit einem Toten und 24 Verletzten. Etwa 30 Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Rund 4000 Dörfer vor allem im Norden und Osten des Landes waren eingeschneit. Der Bosporus wurde wegen Schneetreibens und geringer Sichtweiten für Transitschiffe gesperrt.

Russland: In Podolsk bei Moskau und in Murmansk saßen am Montag insgesamt etwa 15.000 Menschen im Kalten, weil ihre Heizungen ausgefallen waren. In der Nähe von Moskau war eine Fernwärmeleitung zwischen einem Heizkraftwerk und 26 Hochhäusern geplatzt.

Ukraine: Am Wochenende erfroren 24 Menschen, teilte das Gesundheitsministerium in Kiew mit. 371 Menschen wurden wegen Unterkühlung in Krankenhäuser gebracht.

Georgien Die Bevölkerung saß wegen der Anschläge auf Strom- und Gasleitungen in Russland den zweiten Tag in ungeheizten Häusern. In Tiflis sollten in den nächsten Tagen nur Krankenhäuser und Bäckereien Gas erhalten, ordneten die Behörden an, obwohl in der Hauptstadt mit 15 Grad Frost der kälteste Winter seit zwölf Jahren herrschte.

Schweden: Unfälle mit Schneescootern forderten am Wochenende fünf Menschenleben. Bei Nörrtälje starben ein sechs Jahre altes Mädchen und seine Eltern, als ihr Gefährt auf dem Eis eines Sees einbrach.

Auch in den kommenden Tagen bleibt es nach Angaben der Meteorologen in Deutschland ebenso wie im europäischen Ausland frostig. Den weltweiten Minusrekord seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor mehr als 100 Jahren hält die russische Antarktis-Station Vostok: Am 21. Juli 1983 wurden dort minus 89,2 Grad gemessen.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(