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Gestrandeter Buckelwal: Proben sollen Aufschluss über Wasserzustand geben

Zahlreiche Versuche scheiterten, den verletzten Wal zu retten
Zahlreiche Versuche scheiterten, den verletzten Wal zu retten. Das Tier wird rund um die Uhr von Helfern und der Polizei bewacht
© Marc Stinger / Imago Images
Fachleute untersuchen das Wasser vor Poel. Der Wal wird seit Tagen in dem Gebiet von Helfern begleitet. Das Wetter erschwert den Einsatz. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.

Das Drama um den in der Ostsee verirrten Buckelwal nimmt wohl kein gutes Ende. Experten gehen davon aus, dass das Tier vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns in der Kirchsee, einem Teil der Wismarbucht, sterben wird.

Dort liegt der Wal seit Dienstagnachmittag in flachem Wasser vor der Insel Poel. Auf die Versuche von Rettern, ihn zum Losschwimmen zu bewegen, reagierte er nicht. Der Meeressäuger atmet nach Angaben von Experten des Deutschen Meeresmuseums und des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern nur noch unregelmäßig und ist stark geschwächt.

Situation des Wals „einzigartige Tragödie“

„Wir haben alles unternommen, um ihm seine Chance zu geben. Das ist eine einzigartige Tragödie. Die hat er sich aber so ausgesucht“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus.

Der Buckelwal war zunächst in der Nacht zum 23. März auf einer Sandbank in Schleswig-Holstein vor Timmendorfer Strand gestrandet. In der Nacht zum Freitag gelang es dem Tier, das flache Wasser zu verlassen, nachdem Helfer eine Rinne ausgehoben hatten. Am Samstag wurde er dann vor Wismar in flachem Wasser gesichtet. Am Montagabend bewegte sich der Wal mit weiter steigendem Wasserstand und tauchte dann ab – jedoch nur kurzzeitig, ehe er wieder in die Wismarer Bucht zurückkehrte.

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DPA

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