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Nachrichten aus Deutschland: Mann schläft auf befahrener Bahnstrecke ein

Wiesbaden: Nach zwei Stunden: Feuerwehr bringt nervende Sirene zum Verstummen +++ Ebern: Betrunkener schläft auf Bahngleis ein - Lokführer reagiert schnell +++ Schliersee: 84-Jähriger stürzt beim Wandern in die Tiefe  +++ Nachrichten aus Deutschland. 

Der Lokführer konnte noch rechtzeitig bremsen, nachdem der den Schlafenden sah (Symbolbild)

Der Lokführer konnte noch rechtzeitig bremsen, nachdem der den Schlafenden sah (Symbolbild)

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Wiesbaden: Nach zwei Stunden: Feuerwehr bringt nervende Sirene zum Verstummen

Zwei Stunden lang hat eine lärmende Sirene auf einem Feuerwehrhaus Menschen in Wiesbaden und Umgebung in der Nacht um den Schlaf gebracht. Anfangs sei das Alarmsignal dauernd zu hören gewesen, teilte die Feuerwehr mit. Sie kappte zunächst die Stromleitung, was nicht viel brachte. Es blieb ein Knackgeräusch, weil der Notstrombetrieb über Batterie ansprang. Am frühen Morgen kehrte Ruhe ein: Es sei gelungen, "die Sirene gewaltsam zum Verstummen zu bringen", hieß es. Als Ursache des Problems machte die Feuerwehr einen technischen Defekt aus.

Ebern: Betrunkener schläft auf Bahngleis ein - Lokführer reagiert schnell

Ein 20-Jähriger hat sein Leben womöglich einem Lokführer zu verdanken. Nach dem Besuch des Altstadtfestes im bayrischen Ebern legte sich der junge Mann "volltrunken" auf die Bahngleise, um dort seinen Rausch auszuschlafen,  wie die Polizei mitteilte. Mit einer sofort eingeleiteten Vollbremsung gelang es dem Lokführer demnach gerade noch rechtzeitig, zu stoppen.


Nachrichten von Samstag, 21. Juli

Schliersee: 84-Jähriger stürzt beim Wandern in die Tiefe

Bei einer Wanderung in den Bayerischen Alpen ist ein 84-Jähriger tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann auf der Brecherspitze in Schliersee unterwegs. Er habe nach bisherigen Erkenntnissen das Gleichgewicht verloren und sei etwa 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei verletzte er sich tödlich. Einsatzkräfte bargen den Toten mit einem Hubschrauber. Ein anderer Wanderer hatte sich per Notruf an die Polizei gewandt, weil er einen Hut und ein Paar Skistöcke gefunden hatte.

Münster: Mit Pony im Kofferraum auf der Autobahn

Polizeibeamte entdeckten am Freitagabend auf der Autobahn 1 bei Münster ein Shetland-Pony im Kofferraum eines Autos. Das Tier stand hinter den Vordersitzen und war mit einem Seil an den Haltegriffen der Fahrzeugdecke festgebunden, wie die Polizei mitteilte. Hinter dem Vordersitz habe ein Heuballen gelegen. Die Ermittler lotsten den 48-jährigen Fahrer des SUVs auf einen Rastplatz und untersagten ihm die Weiterfahrt. Das Pony wurde nach einem Auslauf auf der Rastanlage von der dänischen Besitzerin abgeholt, wie es weiter hieß. 

Nachrichten aus Deutschland: Ein ungewöhnlicher Anblick für die Polizisten in Münster: ein Pony im Kofferraum

Ein ungewöhnlicher Anblick für die Polizisten in Münster: ein Pony im Kofferraum

Dahn: Dreijährige bei praller Hitze aus Auto befreit

Die Polizei hat bei praller Hitze ein drei Jahre altes Mädchen aus einem Auto in Dahn (Rheinland-Pfalz) befreit. Die Türen des Wagens hatten sich automatisch verschlossen, als die Mutter des Kindes Einkäufe in den Wagen laden wollte, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten schlugen eine der Seitenscheiben ein. Die Mutter hatte das Mädchen nach dem Einkaufen im Kindersitz festgeschnallt und den Wagenschlüssel auf den Beifahrersitz gelegt.

Simmern: 16-Jähriger stirbt bei Autounfall

Bei einem Autounfall in Rheinland-Pfalz ist ein 16-Jähriger ums Leben gekommen. Zwei weitere junge Männer wurden bei dem Unglück auf der Bundesstraße 421 in der Nähe von Simmern am Freitagabend schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach war das Auto mit den drei Insassen gegen 21.30 Uhr vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen.
Die drei Insassen wurden der Polizei zufolge im Fahrzeug eingeklemmt und mussten mit einer Rettungsschere aus dem Wrack befreit werden. Fahrer und Beifahrer wurden demnach schwer verletzt. Der 16-Jährige, der Fond gesessen hatte, verstarb noch an der Unfallstelle.

Frankfurt am Main: Helene-Fischer-Fans parken Autobahnabfahrt zu

Autolos durch die Nacht: Um pünktlich zum Auftritt von Schlagerstar Helene Fischer in Frankfurt zu kommen, haben rund 100 Autofahrer ihre Fahrzeuge kurzerhand an der Autobahn 3 geparkt. "Die Autos standen in einer geschlossenen Behelfsabfahrt", sagte ein Polizeisprecher. Andere Autofahrer ließen ihre Mitfahrer auf der Standspur aussteigen. Auch Reisebusse hielten Polizeiangaben zufolge auf der Autobahn an, um Fans aussteigen zu lassen. Die Beamten drohten mit dem Abschleppen der Fahrzeuge.

"Insgesamt rechnen wir mit einer niedrigen dreistelligen Zahl an Menschen, die von der Autobahn zu Fuß zur Arena gegangen sind", teilte der Sprecher mit. Verletzt wurde demnach niemand, da sich der Verkehr im betroffenen Bereich staute und es nur langsam voranging. Trotzdem sei es zu mehreren gefährlichen Situationen gekommen.


Nachrichten von Freitag, 20. Juli

Bremen: Fünfjähriger ertrinkt in Freibad

Ein fünfjähriger Junge ist in einem Bremer Freibad ertrunken. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, entdeckte ein Badegast den leblosen Jungen am Donnerstagmittag im Nichtschwimmerbecken. Er zog ihn umgehend heraus und zwei Bademeister versuchten ihn wiederzubeleben. Der Fünfjährige wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später verstarb. Der eingesetzte Rettungshubschrauber touchierte bei der Landung mit dem Heckrotor ein Fußballtor und konnte nicht mehr weiterfliegen. Gefährdet wurde dabei laut Polizei aber niemand.

Crailsheim: Frau bekommt ihr Auto nach zweiwöchiger Suche wieder

Nach einer zweiwöchigen Suche konnte eine Autobesitzerin ihren Wagen repariert aus einer Werkstatt abholen. Wie die Polizei berichtete, hatte sich die Dame zuvor hilfesuchend an die Beamten gewendet. Anfang Juli wäre sie mit dem Auto auf der A7 unterwegs gewesen und hätte die Autobahn wegen einer Vollsperrung verlassen müssen. Nach etwa fünf Kilometern hatte die 52-Jährige eine Panne und konnte nicht mehr weiterfahren. Mitarbeiter einer nahegelegenen Werkstatt holten sie samt Auto ab und brachten sie anschließend zum Bahnhof, damit sie nach Hause fahren konnte. Zu allem Überfluss stieg sie in den falschen Zug ein und verlor auch den Abholzettel der Werkstatt. Weil sie sich nicht mehr an die Werkstatt erinnern konnte, bat sie sich schließlich die Polizei um Hilfe. Mit Erfolg: Die Werkstatt wurde gefunden, die Autobesitzerin bekam ihr Gefährt repariert zurück.

Trier: Weltkriegsgranate in Transporter explodiert

Im Laderaum eines Transporters des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz ist bei der Fahrt auf der Autobahn 1 eine Weltkriegsgranate detoniert. Bei dem Zwischenfall vom Donnerstagnachmittag wurde der Pickup schwer beschädigt, wie die Polizei in Trier mitteilte. Menschen wurden nicht verletzt. Die Ordnungshüter untersuchen nun die näheren Umstände des ungewöhnlichen Vorfalls. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollte die Weltkriegsgranate in dem Transporter zur Vernichtung abtransportiert werden. Sie war zuvor in der Gemeinde Landscheid aufgeladen worden. Warum der Sprengsatz im geschlossenen Laderaum des Fahrzeugs detonierte, war zunächst unklar. Bei der Explosion wurden zwei weitere Autos leicht beschädigt.

Weinheim: Nacktbaderin am FKK-Strand vergewaltigt

Im baden-württembergischen Weinheim nahe Heidelberg und Mannheim wurde eine 49-Jährige am Dienstag Opfer einer Vergewaltigung. Wie die Polizei berichtet, steht ein 25-Jähriger im Zusammenhang mit der Tat unter dringendem Verdacht. Er soll am Abend den Weinheimer Waidsee durchschwommen haben und so in den FKK-Bereich eines Freizeitbades gelangt sein. Dort hätte er die am Badestrand sitzende Frau "aus sexuellen Motiven angesprochen", heißt es im Bericht. Nachdem die Frau ablehnte, hätte der Mann sie bedroht, ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sie gewürgt. Anschließend hätte er sie vergewaltigt. Der Frau gelang die Flucht und sie verständigte die Polizei. Der 25-Jährige schwamm demnach im Anschluss durch den See zu seiner Kleidung zurück, zog sich wieder an und flüchtete zunächst zu Fuß. Er wurde nach Polizeiangaben kurze Zeit später nahe des Tatorts festgenommen. 

Aachen: Polizei räumt besetztes Haus

In Aachen hat die Polizei am Freitagmorgen damit begonnen, ein seit drei Wochen besetztes Haus zu räumen. Wie die Polizei berichtet, wurde die Besetzung zunächst durch den Eigentümer für eine Woche geduldet. Anschließende Gespräche wären gescheitert, in der Folge erstattete der Eigentümer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. "Die sich zu Unrecht im Gebäude aufhaltenden Personen haben heute trotz des ausgesprochenen Platzverweises der Polizei das Gebäude nicht verlassen", schrieb die Polizei. Anschließend hätten die Beamten mit der Räumung begonnen. Wie die "Aachener Zeitung" berichtet, wurden dabei sieben Personen in Gewahrsam genommen. 

Feuerwehren retten Bäume vor dem Vertrocknen

Feuerwehren retten in der Sommerhitze die Bäume in immer mehr Städten vor dem Vertrocknen. Nach wochenlangem Regenmangel rückten bereits Feuerwehrleute in Aachen zu solchen Einsätzen aus, in Wuppertal ist das ab Montag geplant, wie die die Kommunen mitteilten. An diesem Freitag wollte die Feuerwehr in Düsseldorf Innenstadt-Bäume wässern. "Die Bäume sind so notleidend, dass sie dringend Wasser brauchen", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. 

Der Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen spricht von außergewöhnlichen Einsätzen. Das Bäumegießen gehöre nicht zu den gesetzlichen Aufgaben wie Brandschutzhilfe, Katastrophenschutz, Menschenrettung und Hilfeleistungen bei Unglücksfällen. "Dass Feuerwehren immer mal wieder darüber hinaus helfen, ist ein normaler Prozess", sagte Landesgeschäftsführer Christoph Schöneborn am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Ob und wann Feuerwehren solche Zusatzaufgaben übernehmen, werde lokal entschieden. 

In Aachen wässern Freiwillige Feuerwehren nach Angaben vom Mittwoch bei Übungsfahrten Straßenbäume. Ein Großteil der Stadtbäume sei vom Absterben bedroht. Wuppertal kündigte am Donnerstag an, dass die Freiwillige Feuerwehr von Montag an im ungewöhnlichen Löscheinsatz sein werde. Die Bäume könnten jeden Tropfen Wasser gebrauchen. Das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen sei eine große Hilfe.


Nachrichten von Donnerstag, 19. Juli

Düsseldorf: A3 gesperrt - Gitterbrücke auf Autobahn gestürzt

Auf der Autobahn 3 bei Düsseldorf ist eine sogenannte Mautbrücke eingestürzt. Nach ersten Erkenntnissen seien zwei Autos beschädigt worden, sagte ein Sprecher der Polizei in Düsseldorf. Verletzt wurde niemand. Die Gitterbrücke, über die die Lkw-Maut abgerechnet oder kontrolliert wird, brach am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr zwischen Hilden und Mettmann zusammen. Die Ursache war zunächst unklar, womöglich hatten dort zuvor Bauarbeiten stattgefunden. Die A3 war nach dem Unfall in Fahrtrichtung Oberhausen gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Zuvor hatte der WDR darüber berichtet.

Update: Die Sperrung der Autobahn 3 ist laut WDR wieder aufgehoben. Nach Polizeiangaben wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Ochtrup: Jäger erschießen aus Versehen Freund

Ein 52-jähriger ist im westfälischen Ochtrup (Kreis Steinfurt) Opfer eines tragischen Unglücks geworden. Der Mann war Montag mit vier Kollegen zur Gänsejagd in die Wälder gezogen. Die befreundeten Männer nahmen unterschiedliche Positionen ein und trennten sich. Nach der Jagd ist der Mann allerdings nicht am vereinbarten Treffpunkt erschienen. Bei der anschließenden Suche fanden die vier anderen Jäger ihren Kollegen mit einer Schussverletzung hinter einem Maisfeld. Offenbar hatte den Mann eine Kugel eines Kollegen erwischt und tödlich verletzt. Eintreffende Rettungskräfte konnten schließlich nur noch den Tod feststellen.

Berlin: Autofahrer verprügelt anderen Fahrer mit Schlagring durchs Fenster

In Berliner Stadtteil Neukölln wurde am Mittwochabend ein Autofahrer von einem anderen Fahrer schwer im Gesicht verletzt. Das berichtet die "Berliner Morgenpost". Gegen 13:15 soll ein Renault-Fahrer auf einen Opel zugegangen und den 44-jährigen Fahrer mehrfach mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen haben. Das berichten auch mehrere Zeugen. Anschließend soll der Täter zurück in sein Auto gestiegen und geflüchtet sein. Die Polizei sucht nach dem Täter, der Opel-Fahrer wurde mit mehrfachen Knochenbrüchen ins Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Würzburg: Aufzug stürzt in die Tiefe – zwei Menschen verletzt

Im bayerischen Würzburg sind zwei Menschen mit einem Aufzug acht Meter tief abgestürzt und verletzt worden. Die beiden Männer arbeiteten als Monteure in einem Wohnhaus, als der Fahrstuhl plötzlich in die Tiefe stürzte. Das teilte die Polizei mit. Der Rettungsdienst rückte an und versorgte die beiden Männer, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Warum der Aufzug so plötzlich abstürzte, ist nicht klar.

Hamminkeln-Dingden: 18-Jähriger stirbt bei Unfall mit Traktor

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Mittwoch in Hamminkeln-Dingden bei Borken in Nordrhein-Westfalen. In den Abendstunden war ein 18-Jähriger Traktorfahrer samt Anhänger auf der Borkener Straße unterwegs, als er kurz vor einer Einmündung von der Fahrbahn abkam. Zeugen berichteten, dass der junge Mann versuche, den Traktor gegenzulenken und dabei in den Gegenverkehr fuhr. Kurz darauf sei er dann einen Abhang herunter gefahren und gegen einen Baum geprallt. Durch den Aufprall wurde der Reesener aus dem Fahrzeug geschleudert, wobei er sich lebensgefährliche Verletzungen zuzog. Er verstarb noch am Unfallort.


Nachrichten von Donnerstag, 17. Juli

Heilbronn: Mann schießt auf Angestellte in Bäckerei

Im baden-württembergischen Heilbronn hat ein 33-jähriger Mann in einer Bäckerei auf eine Verkäuferin geschossen. Die Tat ereignete sich am Dienstag. Laut Polizei betrat der Mann am Vormittag das Geschäft in der Sinsheimer Straße, stellte sich vor den Tresen und feuerte mit der Druckluftpistole auf die Frau. Anschließend konnte der Täter fliehen. In der Nacht zum Mittwoch konnten Beamte den Täter in Gewahrsam nehmen. Er gestand und begründete die Tat damit, dass er auf seine Situation als Arbeits-und Wohnsitzloser aufmerksam machen wollte. Sein Opfer habe er wahllos ausgesucht. Einen Zusammenhang zwischen den Schüssen und dem Hintergrund, dass die Verkäuferin Kopftuch trägt, gäbe es nicht. Auf Twitter kursiert ein Video der Überwachungskamera des Ladens, das den Tathergang aufzeichnete. 

Magdeburg: 60-Jähriger schlägt betrunken auf Bundespolizistin ein

In Magdeburg hat ein 60-jähriger Mann einen Einsatz der Bundespolizei ausgelöst. Wie die Beamten berichten, wurde am Dienstagmittag gegen 14 Uhr eine Zugbegleiterin im Intercity aus Hannover kommend auf den älteren Herren aufmerksam, der stark betrunken und unkooperativ ohne Fahrausweis unterwegs war. Mehrere Bundespolizisten mussten ihn aus dem Zug führen, weil er sich den Maßnahmen widersetzte. Auf dem Bahnsteig schlug er mit seinem Rollator auf eine Beamtin ein, die dieser Attacke gerade noch ausweichen konnte. Der 60-Jährige war so aggressiv, dass er gefesselt werden musste. Dabei versuchte er die Beamten zu beißen und beleidigte sie aufs Übelste. Der Beamtin spuckte er ins Gesicht. Auf der Wache wurde bei dem Mann ein Atemalkoholwert von 3,0 Promille gemessen. Auch auf die herbeigerufenen Rettungssanitäter ging er los und beleidigte sie. Der Mann wurde in Begleitung von zwei Bundespolizisten mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen, Körperverletzung, Beleidigung und wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Hamburg: Schwangere bringt nach Unfall gesundes Baby zur Welt

Das Baby der schwangeren Frau, die in Hamburg am Dienstagabend mit einem Rettungswagen umgekippt war, ist am Mittwochmorgen gesund zur Welt gekommen, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Der Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg wurde an einer Kreuzung durch den Aufprall auf die Seite geschleudert. Dabei wurden am Dienstagabend die 31 Jahre alte Schwangere, ihre 55-jährige Mutter sowie Fahrer und Beifahrer des Rettungswagens verletzt, wie die Polizei mitteilte. Auch die 26-jährige Fahrerin des Pkw musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Nachrichten aus Deutschland: Unfall in Hamburg

Nahe dem Hamburger Stadtpark liegt ein Rettungswagen nach einem Unfall auf der Seite

DPA

Berchtesgaden: Frau macht bei Verlosung mit und gewinnt Grab

Im bayerischen Berchtesgaden hat eine 53-Jährige ein Grab bei einer Lotterie gewonnen. Die 53-Jährige zog am Mittwoch das erste Los für den Alten Friedhof des Ortes. Zusammen mit ihrem Mann hatte sie sich für eine der 200 Grabstätten beworben. Jahrzehntelang waren auf dem 1685 eröffneten Friedhof keine Gräber mehr neu vergeben worden. Mit der Verlosung wollte die Kommune Berchtesgaden gleiche Chancen für alle schaffen, eines der 140 Erdbestattungs- oder 60 Urnengräber zu bekommen. Interessenten konnten sich schon vorher auf einem Plan im Internet oder direkt auf dem Friedhof eine Stelle aussuchen, an der sie selbst oder ihre Angehörigen in einiger Zukunft ruhen sollen. Vergeben werden die Plätze nun in der Reihenfolge der Losziehung.

Nachrichten aus Deutschland: Der Friedhof der oberbayerischen Gemeinde Berchtesgaden

Auf dem Friedhof der oberbayerischen Gemeinde Berchtesgaden werden Gräber in einer Art Lotterie verlost. 

DPA

Hamburg: Carsharing-Auto rammt Linienbus – Beifahrer stirbt

In Hamburg ist am Dienstagabend um kurz nach 23 Uhr ein Carsharing-Auto mit einem Linienbus zusammengestoßen. Wie die Feuerwehr berichtet, starb der 35-jährige Beifahrer auf dem Weg in ein Krankenhaus. Der 47-jährige Fahrer überlebte schwer verletzt. Auch ein Fahrgast erlitt eine Platzwunde am Kopf und musste in eine Klinik gebracht werden. Die restlichen Fahrgäste und der Busfahrer blieben bei dem Aufprall unverletzt. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, war der Fahrer des Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit aus einer Kurve geflogen und auf die Gegenfahrbahn geraten. Gegen den Fahrer des Elektroautos soll nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt werden.

Mechernich: Mann stürzt fünf Meter tief aus Fenster

In Mechernich im Kreis Euskirchen ist in der Nacht zu Mittwoch ein Mann aus dem Schlafzimmerfenster fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Wie die Polizei berichtet, war der 54-Jährige offenbar betrunken. Ein aufmerksamer Nachbar hörte im Bett liegend einen dumpfen Knall. Als er nachschaute, fand er den verletzten Mann auf der Straße liegend. Ein Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten den schwer verletzten Mann. Er kam in ein Krankenhaus.

Hamburg: Rettungswagen mit Schwangerer an Bord umgekippt

Schwerer Unfall in Hamburg: Dort hat eine 25-Jährige mit ihrem Auto einen Krankenwagen gerammt. Die Rettungskräfte wollten gerade eine schwangere Frau, 31, mit einsetzenden Wehen und deren Mutter, 55, in eine Klinik bringen, als der Krankenwagen an einer Kreuzung mit einem Auto zusammenstieß und umkippte, wie die Feuerwehr mitteilte. Fünf Menschen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Alle mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach ersten Informationen von Dienstagabend soll es der Schwangeren als auch dem ungeborenen Baby den Umständen entsprechend gut gehen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war bislang unklar. Blaulicht und Martinshorn des Rettungswagens waren eingeschaltet. Die Polizei ermittelt.

Nahe dem Hamburger Stadtpark liegt ein Rettungswagen nach einem Unfall mit einem weiteren Auto auf der Seite.

Der Zustand des Pkw lässt erahnen, mit welcher Wucht er auf den Rettungswagen geknallt ist

DPA

Langenhagen: Kind bei Badeunfall in See lebensgefährlich verletzt 

In Langenhagen ist ein sechsjähriger Junge bei einem Badeunfall in einem See lebensgefährlich verletzt worden. Badegäste hätten das Kind am Dienstag leblos im Silbersee gefunden und sofort an Land gezogen, sagte eine Polizeisprecherin. Dort kümmerten sich die Retter so lange um den Jungen, bis die Rettungskräfte eintrafen. Sie brachten es zur Behandlung in ein Krankenhaus. Das Kind war zusammen mit seinen Angehörigen zum Baden an den See gekommen. Wie es zu dem Unglück kam, war noch unklar.


Nachrichten von Dienstag, 17. Juli:

Mühlheim: Mutter und Töchter tot in Wohnung aufgefunden

In Mühlheim in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine Mutter und ihre beiden Töchter tot aufgefunden. Wie die "Neue Ruhr Zeitung" berichtet, hat die 36-jährige Mutter möglicherweise erst ihre beiden drei und neun Jahre alten Töchter und anschließend sich selbst getötet. Eine Verwandte soll laut Bericht die Frau und die beiden Kinder entdeckt und dann die Rettungskräfte alarmiert haben. Die konnten jedoch nur noch den Tod der drei feststellen.


Sie haben selbst suizidale Gedanken?

Zu jeder Lebenslage und rund um die Uhr bietet die Telefonseelsorge anonym und kostenlos ein offenes Ohr und Beratung unter Telefon: (0800) 1110111 und (0800) 1110222. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich.
Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention. Weitere Informationen


Heidelberg: Vater und Tochter liegen tot in Wohnhaus

In Heidelberg sind am Montagnachmittag ein 63-Jähriger und dessen fünfjährige Tochter in einem Haus tot aufgefunden worden. Wie die Polizei berichtet, sind die beiden ersten Erkenntnissen zufolge durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zu Tode gekommen. Wie der "SWR" berichtet, deutet vieles daraufhin, dass der Familienvater sich und seine Tochter getötet haben soll. Die Mutter, die vom Vater getrennt leben soll, sei zum Tatzeitpunkt nicht im Haus gewesen.  


Sie haben selbst suizidale Gedanken?

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Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention. Weitere Informationen

Freiburg: Studentin auf Damentoilette gewürgt

In Freiburg soll ein Mann eine junge Studentin auf einer öffentlichen Park-Toilette angegriffen und massiv gewürgt haben. Wie die Polizei berichtet, wurden Zeugen im Seepark auf den Vorfall bei der Ökostation aufmerksam, woraufhin der Täter flüchtete. Passanten nahmen laut Angaben jedoch die Verfolgung auf und hielten den 34-Jährigen fest, bis die Polizei kam. Diese ermittelt nun wegen versuchten Mordes. Der Mann, der derzeit auf einer Baustelle in Freiburg tätig ist, wurde am Montag einem Haftrichter vorgeführt und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Offenbar war die 19-Jährige ein Zufallsopfer. Das Motiv des Mannes ist noch unklar. Die Polizei schloss eine sexuelle Absicht zunächst nicht aus. Mit dem Gesetz in Konflikt geraten sei der Mann den bisherigen Erkenntnissen zufolge zuvor nicht.

Großsaara: Sechsjähriges Mädchen angeschossen

In Großsaara bei Gera ist am Samstagabend ein sechsjähriges Mädchen von einer Kugel getroffen und schwer verletzt worden. Wie der "MDR" berichtet, war das Kind beim Spielen in einem Garten, als es an Arm und Becken getroffen wurde. Das Kind musste am Sonntag operiert werden, Organe wurden keine verletzt. Polizeibeamte sollen vor Ort noch weitere Schüsse gehört haben. Da sie einen Amoklauf nicht ausschließen konnten, forderten sie einen Hubschrauber an. Die Besatzung stellte fest, dass in der Nähe eine Jagd auf Wildschweine stattfand. Diese wurde umgehend gestoppt. Es wird nicht ausgeschlossen, dass ein Jäger das Kind versehentlich getroffen hat. Die Beamten nahmen die Personalien der Jäger auf und beschlagnahmten Gewehre und Munition. 

Fehmarn: Hüpfburg wird ins Hafenbecken geweht

Auf der Ostseeinsel Fehmarn sind am Freitagabend auf der Open Marina am Jachthafen vier Kinder verletzt worden, als eine Hüpfburg umgeweht wurde. Wie die Polizei berichtet, wurde sie vermutlich aufgrund des starken Windes aus der Verankerung gerissen. Mehrere Kinder befanden sich auf der Hüpfburg auf einer Grünfläche, als die Windbö das Spielgerät erfasste und umwarf.  Als die Polizei gegen 19.40 Uhr eintraf, lag sie im angrenzenden Hafenbecken. Vier Kinder im Alter von drei, fünf, sechs und sieben Jahren wurden bei dem Unfall verletzt. Ein fünfjähriger Junge brach sich bei dem Sturz den Arm, er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen Kindern erlitten leichte Verletzungen und mussten nicht ärztlich versorgt werden. Eine zweite Hüpfburg, die sich ebenfalls auf der Rasenfläche befand, wurde anschließend aufgrund des immer noch herrschenden Windes umgehend abgeschaltet und der Betrieb eingestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

Dresden: Junge wird in Elbe von Strömung erfasst und stirbt

In Dresden ist am Montagnachmittag ein Junge beim Baden in der Elbe gestorben. Wie die Polizei berichtet, war das Kind gegen 15 Uhr in den Fluss gestiegen und offenbar von der Strömung erfasst worden. Das Kind wurde später von einer Polizeibeamtin im Bereich der Albertbrücke aus dem Wasser gezogen. Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. Der Junge verstarb in einem Krankenhaus. 

Chemnitz: Lkw prallt gegen Dach von Drive-In-Imbiss

Da wusste einer offenbar nicht, wie hoch er ist: In Chemnitz ist am späten Montagabend ein junger Mann mit seinem Kleinlastwagen gegen das Vordach eines Schnellimbisses geknallt. Wie der "MDR" berichtet, beachtete er nicht die Höhe des Kastenaufbaus seines Fahrzeugs und fuhr erst gegen eine Höhenbegrenzungstafel (2,50 Meter) und dann in das Vordach des Schalters. Der Drive-In musste anschließend geschlossen werden. Verletzt wurde niemand.


Nachrichten von Montag, 16. Juli:

Duisburg: 41-Jähriger schubst Jüngeren auf U-Bahn-Gleise

An einer Duisburger U-Bahn-Haltestelle soll ein 25-Jähriger nach einem Schubs ins Gleisbett gestürzt und dann am Hochklettern gehindert worden sein. Ein 41-Jähriger habe ihn zunächst beschuldigt, seine Geldbörse geklaut zu haben, und ihn dann geschubst, teilte die Polizei am Montag mit. Der junge Mann soll gestolpert und auf die Gleise gefallen sein. Der Ältere soll ihn daraufhin nicht mehr auf den Bahnsteig gelassen haben. Sicherheitskräfte schritten ein und verhinderten laut Polizei einen möglichen Unfall mit der Straßenbahn. Verletzt wurde niemand. Der 41-Jährige kam in Gewahrsam. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Der Mann bekam eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den
Bahnverkehr. Der Vorfall ereignete sich am Samstagmittag.
 

Stade: Vermisste Rumänen sind in Elbe ertrunken

Nachrichten Deutschland Stade

So idyllisch die Elbe hier auch aussieht, die Strömung des Wasser ist unberechenbar. Die zwei vermissten Rumänen wurden tot in der Nähe aufgefunden.

Die seit Sonntag vermissten Erntehelfer sind in der Elbe bei Stade am Montag tot aufgefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, hätten Passanten einen der beiden Männer leblos am Ufer des örtlichen Elbstrandes gefunden. Der zweite vermisste Mann wurde einige Meter weiter bei ablaufendem Wasser entdeckt. 

Offenbar wurden die 23 und 25 Jahre alten Osteuropäer Opfer der verhängnisvollen Strömung in diesem Abschnitt der Elbe. Derzeit geht die Polizei von einem Unglück aus. Die beiden Männer waren laut Zeugenaussagen am Sonntagnachmittag zum Baden in die Elbe gegangen. Die Zeugen hatten die Männer untertauchen, aber nicht wieder auftauchen sehen und alarmierten die Rettungsdienste. Etwa 100 Einsatzkräfte hatten im Laufe des Tages nach den Männern gesucht. Ein dritter Mann konnte sich ans Ufer retten.

Sonneberg: Polizistin vom Blitz getroffen und lebensgefährlich verletzt

Im thüringischen Sonneberg ist eine Polizeibeamtin von einem Blitz getroffen und dabei lebensbedrohlich verletzt worden. Die 24-Jährige sei zusammen mit ihrem Kollegen zu Fuß unterwegs gewesen, um einen Haftbefehl zu vollstrecken, teilte die Polizei in Saalfeld am Montag mit. Die Frau schwebte nach Angaben der Polizei am Montagmorgen noch in Lebensgefahr. Die beiden Beamten hätten sich am Sonntagabend unter einer Baumgruppe befunden, als ein Blitz einschlug und die junge Frau traf. Ein Zeuge informierte den Rettungsdienst. Ein Hubschrauber brachte die Frau in ein Krankenhaus in Sonneberg, von dort wurde sie in eine Klinik nach Bayern verlegt. 

Oberhausen: 19-Jähriger stirbt nach Badeunfall in Spaßbad

In Oberhausen ist ein 19-Jähriger am Sonntag nach einem Unfall im Erlebnisbad "Aquapark" verstorben. Wie die Polizei berichtet, bemerkte die Badeaufsicht am Nachmittag den leblos am Boden eines Schwimmbeckens treibenden Mann. "Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die Badeaufsicht und einer zufällig anwesenden Ärztin verstarb die Person im Krankenhaus", teilt die Polizei weiter mit. Die Ursache des Unfalls blieb zunächst unklar, die Ermittlungen laufen. Zeitgleich wurden die Beamten wegen zehn randalierender Personen zu einem Einsatz im Erlebnisbad gerufen. Dieser Tumult stehe jedoch in keinem Zusammenhang zu dem tödlichen Unfall, heißt es. 

Stade: Zwei junge Männer nach Bad in Elbe vermisst

Nachrichten aus Deutschland: Badeunfall Stade

Retter suchten stundenlang nach den vermissten Männern

Nach einem Bad in der Elbe werden im niedersächsischen Stade zwei Erntehelfer vermisst. Die beiden waren untergegangen und nicht wieder aufgetaucht. Rettungskräfte suchten bis zum Sonntagabend mit einem Großaufgebot nach den beiden 23 und 25 Jahre alten Männern, wie die Polizei mitteilte. Ein dritter Mann konnte sich an Land retten. An der Suche waren Taucher, elf Boote und ein Hubschrauber aus Hamburg beteiligt - insgesamt waren etwa 100 Retter an der Elbe. Die Polizei ging davon aus, dass die beiden Männer bei ihrem Bad in dem Fluss ertrunken sein könnten.

Rheine: 8000 Schweine sterben bei Feuer in Mastbetrieb

Im westfälischen Rheine ist am Sonntag ein Feuer in einem Schweinemastbetrieb ausgebrochen. Nach Angaben des Besitzers sollen etwa 8000 Tiere verendet sein. Die Schadenshöhe kann derzeit nicht beziffert werden. Wie das Feuer ausbrechen konnte, ist laut bislang noch unklar. 

Wiesbaden: Randalierer verwüsten Schwimmbad 

In haben Randalierer das Opelbad verwüstet. Wie die Polizei berichtet, sollen Unbekannte in der Nacht zu Sonntag fünf Metallbänke und fünf schwere Blumenkübel im Becken versenkt haben. Auch eine Reinigungsmaschine landete im Wasser. Auf dem Boden lagen Scherben eines zerbrochenen Spiegels. Das Bad konnte erst mit vierstündiger Verspätung öffnen. Die Polizei ermittelt.


Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 9. Juli bis 15. Juli können Sie hier nachlesen: 

jek/fk/wue / DPA / AFP